Napropamid
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Napropamid | |||||||||||||||||||
| 1:1-Gemisch von (R)- und (S)-Enantiomer – Strukturformel ohne Angabe der Stereochemie | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Napropamid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C17H21NO2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose geruchlose Kristalle<ref name="roempp">Eintrag zu Napropamid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 271,35 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (73 mg·l−1 bei 20 °C)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Napropamid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Acetamide. Sie wurde 1971 von Stauffer Chemical als Herbizid eingeführt.<ref name="roempp" />
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Napropamid kann ausgehend von Propionsäure dargestellt werden. Diese wird bromiert und reagiert mit Thionylchlorid. Das Zwischenprodukt reagiert weiter mit Diethylamin und 2-Naphthol zu Napropamid.<ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 41 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Napropamid wird als selektives Vorauflaufherbizid gegen Ungräser und Unkräuter im Winterraps-, Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenanbau eingesetzt.<ref name="roempp" /> Im Rapsanbau wird es teilweise per Vorsaateinarbeitung in den Boden eingebracht.
Napropamid zählt zu den Bodenherbiziden und wirkt als Fettsäuresynthese-Hemmer (VLCFA-Hemmer).
Zulassung[Bearbeiten]
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weiteren Staaten der EU sind Pflanzenschutzmittel mit Napropamid als Wirkstoff zugelassen.<ref name="psm">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Napropamide in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Napropamid“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Alfonso Salinas-Castillo, Jorge Fernando Fernandez-Sanchez, Antonio Segura-Carretero, Alberto Fernandez-Gutierrez: Simple determination of the herbicide napropamide in water and soil samples by room temperature phosphorescence. In: Pest Management Science. Band 61, Nr. 8, August 2005, S. 816–820, doi:10.1002/ps.1054.
- Allan Walker, Nisha R. Parekh, Steven J. Roberts, Sarah J. Welch: Evidence for the enhanced biodegradation of napropamide in soil. In: Pesticide Science. Band 39, Nr. 1, 1993, S. 55–60, doi:10.1002/ps.2780390108.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Augenreizender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Naphthalin
- Alkylarylether
- Propansäureamid
- N,N-Dialkylamid
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Herbizid