Nationalpark Wakatobi
| Nationalpark Wakatobi
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| Lage: | Sulawesi Tenggara, Indonesien | ||||||
| Nächste Stadt: | Bau-Bau | ||||||
| Fläche: | 13900 km² | ||||||
| Gründung: | 2002 | ||||||
Der Nationalpark Wakatobi ist ein etwa 13.900 km² großer mariner Nationalpark in der Provinz Sulawesi Tenggara, Indonesien. Die Inseln bilden einen eigenen Regierungsbezirk (Kabupaten) Wakatobi. Der Nationalpark liegt südöstlich von der Insel Sulawesi zwischen der Bandasee im Nordosten und der Floressee im Südwesten und ist der drittgrößte marine Nationalpark Indonesiens.
Der Name des Wakatobi ist ein Akronym der vier Hauptinseln der Tukangbesi-Inseln: Wangi-wangi, Kaledupa, Tomia und Binongko.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lestari Hutan Indonesia ( des Vorlage:IconExternal vom 20. April 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 23. Juli 2010</ref> Seit 2005 ist der Park auf der Tentativliste für das Welterbe in Indonesien eingetragen.<ref>UNESCO World Heritage Tentative List: Wakatobi National Park, abgerufen am 23. Juli 2010</ref>
Der Nationalpark besteht aus vier größeren Inseln: Wangi-Wangi, Kaledupa, Tomia und Binongko, sowie vielen kleineren Inseln wie Tokobao, Nord-Lintea, Süd-Lintea, Kampenaune, Hoga und Tolandono. Die höchste Erhebung ist 274 m auf Wangi-Wangi, gefolgt von Lagole Hill (271 m) auf Tomia, Terpadu Hill (222 m) und Binongko Sampuagiwolo (203 m) auf Kadelupa. Die Inselgruppe umfasst 143 größere und kleinere Inseln, von denen nur sieben bewohnt sind mit einer Gesamtbevölkerung von rund 100.000 Menschen, während die anderen Inseln unbewohnt sind. Bemerkenswert sind die Bajau-Dörfer, Seenomaden, die viele der abgelegenen Inseln Indonesiens bewohnen.
Flora und Fauna[Bearbeiten]
Wakatobi beherbergt 942 Fischarten und 750 von insgesamt 850 weltweit existierenden Riffbewohnern. Die Arten der Vegetation, die im Nationalpark zu finden sind, sind Mangrovenwald, Küstenwald, Tiefland-Sumpfwald, Uferbankvegetation, Tieflandregenwald, Bergregenwald und Korallenriffe. Der Wakatobi-Archipel hat 25 Gruppen von Korallenriffen, einschließlich Saumriffen, Barriereriffe und Atolle.
Eine Untersuchung aus dem Jahr 2003 identifizierte 396 Arten von Korallen, die zu 68 Gattungen und 15 Familien gehören.<ref name="WWF REA">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.WWF: Rapid Ecological Assessment Wakatobi National Park, 2003 ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Oktober 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 23. Juli 2010</ref> Darunter Acropora formosa, Acropora hyacinthus, Psammocora profundasafla, Pavona cactus, Leptoseris yabei, Fungia molucensis, Lobophyllia robusta, Merulina ampliata, Platygyra versifora, Euphyllia glabrescens, Tubastraea frondes, Stylophora pistillata, Sarcophyton throchelliophorum und Sinularia sp.<ref name="dephut">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Forstministerium: Wakatobi National Park ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 23. Juli 2010</ref>
Unter den erfassten Arten von Seevögeln sind Weißbauchtölpel, Eisvogel und Malaienregenpfeifer. Schildkrötenarten im Park sind Echte Karettschildkröte, Unechte Karettschildkröte und Oliv-Bastardschildkröte.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Tauchtourismus[Bearbeiten]
Die Inseln und Riffe des Nationalparks Wakatobi sind – wegen des Fischreichtums und des sehr guten Zustands – ein Ziel für Tauchtourismus, um die Inseln liegen verschiedene Tauchgebiete. Auf Tolandono wurde 2013 ein Tauchressort eröffnet.<ref>Ein neues Indonesien-Ziel bei Dive & Dream. Tauchjournal.de, 6. Dezember 2013.</ref>
Jacques-Yves Cousteau bezeichnete die Inseln in den 1980er Jahren als das wohl beste Tauchgebiet der Welt.<ref>Leo Ochsenbauer, Klaus-M. Schremser, Marcus Hantschel: Nullzeit, Sex und Tiefenrausch – der Doppelband: 666 Antworten und Taucherfragen. Kosmos, 2014, ISBN 978-3-440-14396-4.</ref><ref>Holly Hughes, Sylvie Murphy, Alexis Lipsitz Flippin, Julie Duchaine: Frommer's 500 Extraordinary Islands. John Wiley & Sons, 2010, ISBN 978-0-470-50070-5, S. 46.</ref> Eine Anreise ist per Flug von Makassar oder mit einem Speedboot von Pelabuhan Mola oder Makassar aus möglich.<ref>Ryan Ver Berkmoes, Celeste Brash, Muhammad Cohen, Mark Elliott, Guyan Mitra, John Noble, Adam Skolnick, Iain Stewart, Steve Waters: Lonely Planet Indonesia. Lonely Planet, 2010, ISBN 978-1-74179-845-6, S. 693.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website des Nationalparks
- Wisata Taman Nasional Wakatobi (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2022. Suche im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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