Natriumhyperoxid
| Kristallstruktur | ||||||||||||||||
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| Struktur von Natriumhyperoxid | ||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Na+ Vorlage:Farbe O2− | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Natriumhyperoxid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | NaO2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
leicht zersetzlicher gelber Feststoff<ref>Eintrag zu Natriumoxide. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 54,99 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
2,2 g·cm−3 <ref name="webelements">Natriumhyperoxid bei webelements.com</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
552 °C (Zersetzung)<ref name="wiberg1"/> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Natriumhyperoxid ist eine chemische Verbindung mit der Formel NaO2 aus der Gruppe der Hyperoxide.
Darstellung und Vorkommen[Bearbeiten]
Es entsteht bei der Umsetzung von Natriumperoxid mit Sauerstoff bei hohen Temperaturen und Drücken<ref name="IS4">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> (z. B. bei Eintritt von Meteoriten in die Erdatmosphäre) und kommt in einigen Mineralien vor.
- <math>\mathrm{Na_2O_2 + O_2 \ \xrightarrow[138 \ bar]{450\, {}^{\circ}C} \ 2 \ NaO_2}</math><ref name="IS4" />
Eigenschaften[Bearbeiten]
Natriumhyperoxid zersetzt sich bei Kontakt mit Wasser (Hydrolyse) zu Natriumhydroxid und Sauerstoff und/oder Wasserstoffperoxid:
- <math>\mathrm{4 \ NaO_2 + 2 \ H_2O \longrightarrow 4 \ NaOH + 3 \ O_2}</math>
- <math>\mathrm{2 \ NaO_2 + 2 \ H_2O \longrightarrow 2 \ NaOH + \ H_2O_2 + \ O_2}</math>
Es tritt in drei Kristallstrukturen auf (trimorph): Unter −77 °C in Markasitstruktur (ähnlich wie FeS2), zwischen −77 °C und −50 °C in Pyritstruktur und oberhalb −50 °C ähnlich wie Kochsalz (NaCl).
Die Standardbildungsenthalpie von Natriumhyperoxid beträgt ΔHf0 = -260 kJ/mol.<ref name=wiberg1>A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 1176.</ref>
Zukünftige Anwendungen[Bearbeiten]
Natriumhyperoxid ist derzeit Gegenstand der Akkuforschung. Bei der Entwicklung moderner Metall-Luft-Akkus zeigt sich ein großes Potential bezüglich Stabilität, Lade- und Entladeeffizienz.<ref>P. Hartmann et al.: A rechargeable room-temperature sodium superoxide (NaO2) battery, Nature Materials 12, 2013, S. 228–232, doi:10.1038/nmat3486.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- uni-Kiel: Alkalimetalle (PDF-Datei; 2,46 MB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Natriumverbindung
- Hyperoxid