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Natriummetaborat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Natriummetaborat
Allgemeines
Name Natriummetaborat
Andere Namen

Natriumdioxoborat

Summenformel NaBO2
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Natriummetaborat, wasserfrei in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 145326
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 65,80 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

2,34<ref name="brauer" />

Schmelzpunkt

965 °C<ref name="brauer" />

Siedepunkt

1474 °C<ref name="Lax" />

Löslichkeit

löslich in Wasser (480 g·l−1)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319​‐​361
P: 261​‐​305+351+338<ref name="Sigma">Datenblatt Sodium metaborate tetrahydrate, ≥99% bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Toxikologische Daten

2330 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriummetaborat ist eine anorganische chemische Verbindung des Natriums aus der Gruppe der Borate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Natriummetaborat kann durch Reaktion von Natriumcarbonat mit Borsäure gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 809.</ref>

<math>\mathrm{Na_2CO_3 + 2 \ H_3BO_3 \longrightarrow 2 \ NaBO_2 + CO_2 + 3 \ H_2O}</math>

Natriummetaborat kann auch durch Reaktion von Natriumhydroxid mit Natriumtetraborat gewonnen werden. Das Dihydrat entsteht durch Erhitzen einer Aufschlämmung des Tetrahydrates über 54 °C.<ref name="HSDB">Eintrag zu Sodium metaborate in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum</ref> Das Tetrahydrat wandelt sich bei 120 °C in das Anhydrat um.<ref name="Mary Eagleson">Mary Eagleson: Concise Encyclopedia Chemistry. Walter de Gruyter, 1994, ISBN 3-11-011451-8, S. 999 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Natriummetaborat entsteht auch bei der Reaktion von Wasser mit Natriumperborat.<ref>Endodontologie: Lehrbuch für Studium und Beruf; mit 46 Tabellen. Deutscher Ärzteverlag, 2011, ISBN 3-7691-3421-4, S. 457 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Natriummetaborat ist ein weißer geruchloser Feststoff, der löslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Er besitzt eine trigonale Kristallstruktur (a = 1192,5 pm, c = 643,9 pm)<ref name="brauer" /> mit der Raumgruppe R3c (Raumgruppen-Nr. 167)Vorlage:Raumgruppe/167.<ref name="Lax">Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1998, ISBN 3-642-58842-5, S. 602 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Das bei Raumtemperatur stabile Dihydrat besitzt eine trikline Kristallstruktur.<ref name="DOI10.1021/ac60053a043">John Krc: Crystallographic Data. 44. Sodium Metaborate Dihydrate. In: Analytical Chemistry. 23, 1951, S. 806–806, doi:10.1021/ac60053a043.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Natriummetaborat wird als Additiv für fotografische Entwickler, galvanische Bäder und Herbizide verwendet.<ref name="Mary Eagleson" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />