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Nerother Kopf

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Nerother Kopf
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Nerother Kopf an spätem Winternachmittag von Westen; am Bergfuß in linker Bildmitte der namengebende Ort Neroth; die Ruine Freudenkoppe bleibt unter Buchen verborgen
Höhe 650,8 m ü. NHN <ref>LANIS. Abgerufen am 7. August 2026.</ref>
Lage bei Neroth; Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz (Deutschland)
Gebirge Vulkaneifel (Eifel)
Schartenhöhe 91,5 m ↓ ostnordöstlich von Neroth, zwischen den Erhebungen Riemerich (Remerich) und Goosberg (Gosberg)
Koordinaten 50° 11′ 38″ N, 6° 45′ 39″ OKoordinaten: 50° 11′ 38″ N, 6° 45′ 39″ O
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Nerother Kopf (Rheinland-Pfalz)
Nerother Kopf (Rheinland-Pfalz)
Typ Vulkan-Schlackenkegel
Alter des Gesteins ca. 700.000 Jahre
Besonderheiten Burgruine Freudenkoppe, Mühlsteinhöhle

Der Nerother Kopf im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz ist ein 650,8 m ü. NHN hoher Kegel eines erloschenen Vulkans (Schlackenkegel) bei Neroth in der Eifel.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Nerother Kopf erhebt sich im Naturpark Vulkaneifel am Ostrand des Gerolsteiner Landes. Seine Nordkuppe liegt (jeweils Luftlinie) rund 1 km östlich von Neroth, 2 km nördlich von Oberstadtfeld, 5 km westlich von Daun sowie 4 km südlich von Kirchweiler. Etwa 450 m von der Nordkuppe entfernt liegt die niedrigere Südkuppe. Westlich vorbei am Berg fließt durch Neroth die Kleine Kyll.

Beschreibung und Geschichte[Bearbeiten]

Auf der Nordkuppe des ursprünglich markanten Doppel-Vulkans befinden sich die unter Denkmalschutz stehende Burgruine Freudenkoppe (erbaut 1337–1340) und die Mühlsteinhöhle. In der gipfelnahen Höhle, deren Eingang bei einer 643,2 m<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref> hoch gelegenen Stelle liegt, wurde in der Silvesternacht 1919/1920 der Nerother Wandervogel gegründet.

Das Naturschutzgebiet Nerother Kopf rund um die mit Buchen bewaldete Nordkuppe ist ein beliebtes Wander- und Erholungsgebiet, erschlossen unter anderem durch den Eifelsteig, der direkt über die Kuppe führt. Die in den Hochlagen unbewaldete Südkuppe wird seit vielen Jahren für die Basaltgewinnung abgebaut; davon ist im obigen Foto am Horizont die schneebedeckte Abbaukante rechts des Gipfels erkennbar.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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