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Neusustrum

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Neusustrum
Gemeinde Sustrum
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(293)&title=Neusustrum 52° 53′ N, 7° 13′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(293) 52° 53′ 21″ N, 7° 13′ 6″ O
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Fläche: 6,24 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Neusustrum</ref>
Einwohner: 293<ref name="geo"/>
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 49762
Vorwahl: 05939
Neusustrum (Niedersachsen)
Neusustrum (Niedersachsen)
Lage von Neusustrum in Niedersachsen

Neusustrum ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Sustrum im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Bis 1973 bildete Neusustrum eine Gemeinde im Landkreis Aschendorf-Hümmling.

Geographie[Bearbeiten]

Neusustrum liegt etwa fünf Kilometer südwestlich von Sustrum und zwei Kilometer östlich der Grenze zu den Niederlanden. Der Ort besteht aus einem als Moorkolonie am Rande des Bourtanger Moors gegründeten Reihendorf und einer östlich anschließenden Neubausiedlung.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Moorkolonie Neusustrum wurde 1788 im Amt Meppen des Niederstifts Münster gegründet.<ref>Gründungsjahre der Moorkolonien im Emsland</ref> Von 1803 bis 1810 gehörte der Ort zum Herzogtum Arenberg-Meppen. Von 1811 bis 1813 gehörte Neusustrum zu Frankreich und dort zum Kanton Heede des Departements Lippe.<ref>genealogy.net: Kanton Heede</ref> 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Aschendorf. 1867 fiel die Gemeinde Neusustrum mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Aschendorf sowie seit 1932 zum Landkreis Aschendorf-Hümmling.

Westlich von Neusustrum wurde 1933 im Sustrumer Ortsteil Sustrumermoor das KZ Neusustrum errichtet.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Neusustrum am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Sustrum, die seit 1977 zum Landkreis Emsland gehört.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1973</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1845 156 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 126 (google.de).</ref>
1871 161 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 157 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 172 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1905 157 <ref>Volkszählung 1905</ref>
1925 183 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1933 226 <ref name="demand"/>
1950 668 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 284 <ref name="isys"/>
1970 316 <ref name="isys"/>

Baudenkmale[Bearbeiten]

Die St.-Michaelis-Kirche an der Dorfstraße in Neusustrum und steht unter Denkmalschutz.

Vereine[Bearbeiten]

Der Heimatverein Neusustrum widmet sich der Bewahrung von Geschichte, Bräuchen und Traditionen der Region.<ref>Vereinsliste Neusustrum</ref> Der Schützenverein St. Hubertus Neusustrum betreibt Schießsport und pflegt die Schützentradition.<ref>Webauftritt des Schützenvereins Neusustrum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein