Zum Inhalt springen

Nia Ali

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nia Ali Vorlage:SportPicto

2019-09-01 ISTAF 2019 100 m hurdles (Martin Rulsch) 3 (cropped).jpg
Nia Ali beim ISTAF 2019 in Berlin

Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 23. Oktober 1988
Geburtsort Philadelphia, Pennsylvania
Größe 170 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin 100 m Hürden
Bestleistung 12,30 s (21. Juli 2023 in Monaco)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Silber Rio de Janeiro 2016 100 m Hürden
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Gold Doha 2019 100 m Hürden
letzte Änderung: 13. September 2026

Nia Sifaatihii Ali (* 23. Oktober 1988 in Philadelphia, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Leichtathletin, die sich auf den 100-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat. 2019 wurde sie in Doha Weltmeisterin über die 100 Meter Hürden.

Karriere[Bearbeiten]

Sie ist 1,70 m groß und hat ein Wettkampfgewicht von rund 65 kg. Ihren ersten internationalen Erfolg feierte Nia Ali im Jahr 2011, als sie bei der Universiade in Shenzhen mit mehr als zwei Zehntelsekunden Vorsprung die Goldmedaille über 100 Meter Hürden gewann.

Es folgten zwei weitere Goldmedaillen bei den Hallenweltmeisterschaften 2014 in Sopot und 2016 in Portland über 60 Meter Hürden. In Sopot lief sie mit 7,80 s persönliche Bestzeit und lag damit fünf Hundertstel vor der zweitplatzierten Australierin Sally Pearson. In Portland konnte sie mit 7,81 s ihre Leistung fast wiederholen, aber das Ergebnis war deutlich knapper: Ihre Landsfrau Brianna Rollins war nur eine einzige Hundertstel langsamer.

Auch an zwei Freiluftweltmeisterschaften nahm sie teil. 2013 in Moskau scheiterte sie im Halbfinale, 2017 in London kam sie auf Platz acht.

Ein weiterer Erfolg gelang ihr bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Diesmal musste sie zwar Brianna Rollins den Vortritt lassen, aber ihre Zeit von 12,59 s reichte für den Gewinn der Silbermedaille vor der dritten Amerikanerin Kristi Castlin.

2019 feierte sie ihren größten Erfolg, als sie bei den Weltmeisterschaften in Doha die Goldmedaille gewann. Ali verzichtete im Jahr 2021 auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio, da sie und ihr Mann es bevorzugten, ein drittes Kind zu bekommen.<ref>Why reigning hurdles world champion is at peace with giving up the Olympics. Abgerufen am 25. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2022 lag sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene im Finallauf in Führung, stolperte aber auf der neunten Hürde und beendete den Lauf infolgedessen nicht.<ref>Defending 100m hurdles champion Ali one of two US athletes to crash out of heats at World Athletics Championships. Abgerufen am 25. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Budapest erreichte sie mit einer Zeit von 12,78 s den achten Platz im 100-Meter-Hürdenlauf.

Seit ihrem ersten internationalen Auftritt im Jahr 2011 kam sie mehrfach unter die Top Ten der Weltbestenliste:

  • 2011: Platz 8 (12,83 s)
  • 2013: Platz 3 (12,48 s)
  • 2016: Platz 4 (12,55 s)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nia Ali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.