Nick & June
| Nick & June | |
|---|---|
Nick & June (2017) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Nürnberg, Deutschland |
| Genre(s) | Indie-Folk |
| Gründung | 2011 |
| Website | nickandjune.com |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang, Gitarre |
Nick Wolf |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Gitarre |
Nick Wolf |
Gesang, Bass |
Suzie-Lou Kraft (seit 2016) |
Gitarre |
Henrik Wattenbach |
Schlagzeug |
Tom Stapelfeld |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gesang |
Julia Kalass (2013–?) |
Schlagzeug |
Florian Helleken (2015–?) |
Nick & June ist ein Indie-Folk-Projekt aus Nürnberg um Sänger und Songwriter Nick Wolf und Suzie-Lou „June“ Kraft. 2013 wurde das Debütalbum Flavor & Sin, 2017 der Nachfolger My November My veröffentlicht. Die aktuelle Besetzung besteht neben Wolf und Kraft aus Henrik Wattenbach und Tom Stapelfeld.<ref name=":0">Nick & June – Info | Facebook. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
2011 gründete Nick Wolf das Projekt Nick & June. Zusammen mit dem Produzenten Udo Rinklin (u. a. Philipp Poisel) begannen die Aufnahmen zum ersten Album.<ref name=":2">NICK & JUNE – Flavor & Sin :: Rezension / Review at metal-district.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2017; abgerufen am 6. Februar 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref name=":3">Redaktion Musik an sich: Nick & June – Flavor & Sin – Musik an sich. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> Als eine weibliche Zweitstimme – anfangs lediglich für die Recording-Session gedacht – gesucht wurde, stieg Julia Kalass ein. Ende 2012 wurde die erste 5-Track-EP Homesick Blues auf Bullet Records veröffentlicht.<ref name=":4">Music | Nick and June. Abgerufen am 6. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anschließend spielten Nick & June als Duo die erste Tour.
Im Herbst 2013 erschien das Debütalbum Flavor & Sin (Bullet Records).<ref name=":4" /> Die Auskopplung Little Things erreichte die deutschen Airplay-Charts. Das Album erhielt durchweg sehr gute Rezensionen.<ref>Malte Borgmann, Bayerischer Rundfunk: Vorgestellt // Nick & June: Sommermelancholie mit Beerengeschmack | BR.de. 12. Mai 2014 (br.de [abgerufen am 6. Februar 2017]).</ref> Besonders wurden die herausragenden Kompositionen,<ref name=":5">Alternativmusik.de » Nick & June – Flavor & Sin. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2017; abgerufen am 6. Februar 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> der wehmütige, mehrstimmige Gesang sowie die filigranen Arrangements gelobt.<ref name=":2" /><ref name=":3" /><ref name=":6">Nick & June – Flavor & Sin. In: PPVMEDIEN (Hrsg.): Acoustic Guitar. September 2013.</ref> Vergleiche mit Angus & Julia Stone, Damien Rice oder Bon Iver wurden gezogen.<ref name=":7">Sven Plaß: NICK AND JUNE. In: Fedor Waldschmidt (Hrsg.): Wildwechsel. September 2013.</ref><ref name=":8">nordbayern.de, Nürnberg, Germany: Nürnbergs Folk-Duo Nick & June auf Achse durch Europa – nordbayern.de. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> Im Anschluss an Flavor & Sin tourten Nick & June durch sechs Länder Europas und spielten bis Ende 2016 ca. 300 Konzerte.<ref>Info | Nick and June. Abgerufen am 6. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Sommer 2015 steuerten Nick & June das Lied Home Is Where the Heart Hurts Pt. 1 zum Soundtrack des Kinofilms About a Girl bei. Die Single entwickelte sich mit der Zeit zum erfolgreichsten Lied Nick & Junes und war gleichzeitig die erste Auskopplung des zweiten Albums.
Im Herbst 2015 stieß Schlagzeuger Florian Helleken fest zur Band, Ende 2016 kam Suzie-Lou Kraft (als „June“) an Bass und Gesang dazu.<ref name=":0" /> Im Herbst 2016 unterschrieben Nick & June beim Indie-Label AdP Records.<ref name=":1" /> Im Januar 2017 erschien die EP und 7" Once in a Life als zweite Vorab-Single.<ref>Nick & June – „Once In A Life“. In: AdP Records. 19. Dezember 2016 (fertiglos.net [abgerufen am 6. Februar 2017]).</ref> Die EP schaffte es sowohl in die deutschen als auch britischen Singer-Songwriter-iTunes-Charts.<ref>Nick & June – Auch auf der Insel hört man hier und da Nick... | Facebook. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref><ref>Nick & June - #6 iTunes Top 200 Singer/Songwriter – klingt... | Facebook. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref>
Am 31. März 2017 wurde das zweite Album My November My veröffentlicht.<ref name=":1">Willkommen Nick & June! In: AdP Records. 21. Oktober 2016 (fertiglos.net [abgerufen am 6. Februar 2017]).</ref> Der Longplayer ist als Konzeptalbum um den fiktiven Charakter November Boy<ref name=":1" /> aufgebaut, die Texte waren ursprünglich als ein in Kapiteln eingeteiltes Prosawerk geschrieben, wurden nachträglich in lyrische Form und schließlich in Lied-Form übertragen. Musikalisch gehen Nick & June weg vom rein akustischen Singer-Songwriter-Folk hin zu sphärischeren Klängen, epischeren Songstrukturen und Soundspielereien mit Post-Rock-Anleihen.<ref name=":1" /><ref>Bayerischer Rundfunk: PULS: PULS | BR.de. 15. März 2011 (br.de [abgerufen am 6. Februar 2017]).</ref> Das Album erhielt erneut sehr gute Kritiken.<ref>Christian Laude: Nimm zwei. Plattentests.de, abgerufen am 30. März 2018.</ref><ref>NICK & JUNE – My November my – .:blueprint fanzine:. Abgerufen am 30. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>NICK & JUNE My November My CD-Review | Kritik. In: Terrorverlag. (terrorverlag.com [abgerufen am 30. März 2018]).</ref>
Live[Bearbeiten]
Ursprünglich als Solo-Projekt gegründet, tourten Nick & June ab 2012 als Duo. Anfangs noch ausschließlich mit akustischen Instrumenten (Gitarre, Banjo, Mandoline, Ukulele, Percussion, Glockenspiel, Melodica, Mundharmonika) besetzt, wurde mit der Zeit das instrumentale Spektrum erweitert. Inzwischen treten Nick & June als Band zusätzlich mit Schlagzeug, Bass, Klavier, Orgel, Synthesizer, E-Gitarre, E-Bow und Akkordeon auf.
Stil und Rezeption[Bearbeiten]
Die Musik von Nick & June wird als „verträumte(r) traurig-schöne(r) Indie-Pop (…) zwischen Aufbruchsstimmung und Schwermut“,<ref>Patrick Niemeier: plattenladenTIPPS. (PDF) Aktiv Musik Marketing GmbH & Co. KG, abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> „zart und poetisch“,<ref>Münchner Nächte: Münchner Nächte – WELT. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> „zauberhaft“,<ref>Stefan Woldach: Nick & June. In: Akustik Gitarre. ACOUSTIC MUSIC GmbH & Co. KG, Februar 2014.</ref> melancholisch, akustisch und in Low-Fi<ref name=":6" /> beschrieben. Hervorgehoben wird Nick Wolf als „herausragender Songwriter“,<ref name=":5" /> die Texte bleiben nachdenklich und kreieren eine „traumhafte und melancholisch-verspielte Welt“.<ref name=":9">Fabian Hauck: Nick & June – Flavor & Sin. In: inMusic/inHard (Hrsg.): inMusic. Band 82, September 2013.</ref> und „diffizile Stimmungen“.<ref name=":9" /> Vergleiche werden meist zu Angus & Julia Stone, Damien Rice, Glen Hansard und Bon Iver,<ref name=":7" /><ref name=":8" /><ref>Nick & June: Flavor & Sin (Review/Kritik) – Album-Rezension (Indie Folk Pop/Rock). Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref><ref>egoFM – endlich unter uns – Nick & June. Abgerufen am 6. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> aber auch zu Nick Cave oder Simon & Garfunkel<ref>Nick & June – Flavor & Sin. In: Metal1.info. 24. September 2013 (metal1.info [abgerufen am 6. Februar 2017]).</ref> gezogen.
Diskografie[Bearbeiten]
Alben[Bearbeiten]
- 2013: Flavor & Sin (Bullet Records / Soulfood)
- 2017: My November My (AdP Records / Alive)
- 2025: New Year’s Face (Eigenveröffentlichung)<ref>André Schuder: Künstlerische Zweiheit. Plattentests.de, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>
EPs[Bearbeiten]
- 2012: Homesick Blues (Bullet Records / Soulfood)
- 2017: Once in a Life (AdP Records / Alive)
- 2023: Beach Baby, Baby (AdP Records / Alive)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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