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Nicolas Simion

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Datei:Nicolas Simion 2010 (1439).jpg
Nicolas Simion bei einem Auftritt im Januar 2010

Nicolas Simion, eigentlich Nicolae Simion (* 15. Juni 1959 in Dumbrăvița, Kreis Brașov;<ref name="obit">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. August 2026, abgerufen am 31. August 2026.</ref> † 29. August 2026 in Brașov<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. August 2026, abgerufen am 30. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>), war ein rumänischer Jazzsaxophonist und Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Simion besuchte das Musikgymnasium in Brașov und studierte klassische Musik an der Musikakademie in Bukarest. In den 1980er Jahren gründete er mit Mircea Tiberian und Dan Mândrilă seine erste Band Opus 4, mit der er erfolgreich in Rumänien und bei Jazzfestivals in Warschau und Ost-Berlin auftrat.

1988 verließ er das kommunistische Rumänien; Anfang 1989 zog er nach Wien.<ref name="obit" /> wo er erstmals Gelegenheit hatte, mit westlichen Musikern wie Art Farmer, Leo Wright, Idris Muhammad, Jim Pepper, Harry Sokal und Christian Muthspiel zu arbeiten. 1992 erschien sein erstes eigenes Album Black Sea. Er wurde Mitglied des Quartetts von Mal Waldron, mit dem 1998 die Duo-CD The Big Rochade entstand. Daneben arbeitete er mit dem polnischen Trompeter Tomasz Stańko und war Solist in Gunther Schullers Projekt The Music of Jim Pepper.

Ab 1997 lebte Simion in Köln. Hier entstand u. a. die CD Balkan Jazz mit dem jugoslawischen Trompeter Dusko Goykovich. Daneben trat er mit dem Pianisten János Kőrössy und dem Saxophonisten Lee Konitz auf. 2006 unternahm er unter dem Motto Transylvania meets New Orleans eine Tournee mit James Singleton und Alan Jones. Seit 2004 war er auch mehrfach im Duo mit Florian Weber unterwegs, mit dem er sich auch an klassischem Material orientierte. 2004 spielte er das Saxophonkonzert von Sabin Pautza ein. Er nahm auch mit Krzysztof Popeks Fresh Air Project (2016) auf.

Für die Ballettmusik The Unfinished Square, ein Auftragswerk des österreichischen Kulturministeriums, wurde Simion 1996 mit dem Körnerpreis ausgezeichnet. Seine Cancioneri Sacrale für großes Orchester und Jazzensemble wurden 1999 in der Wiener Ruprechtskirche uraufgeführt. Daneben komponierte er auch Werke für Bläserensembles, Streich- und Saxophonorchester. 2005 bestritt er mit der WDR-Bigband ein Konzert mit eigenen Kompositionen.

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Nicolas Simion auf dem Alt­städter Ring in Warschau mit Krzysztof Popek im Hintergrund (2012)

Seit 2006 war Simion außerdem als Lehrer für Saxofon und Klarinette an der Musikschule Mönchengladbach tätig. Zudem leitete er als Label-Chef in eigener Sache seit 2004 die Plattenfirma 7Dreams Records.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 13. November 2014, abgerufen am 15. November 2014.</ref>

Simion wurde 2015 mit dem WDR-Jazzpreis in der Kategorie Improvisation ausgezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Zweimal erhielt er einen Preis des rumänischen Komponistenverbandes.<ref name="jc">Michael Rüsenberg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. September 2026, abgerufen am 9. September 2026.</ref>

Am 29. August 2026 starb Simion überraschend im Alter von 67 Jahren. Noch am Tag zuvor trat er auf.<ref name="jc" />

Diskografische Hinweise[Bearbeiten]

Datei:Peter Herbolzheimer & Nicolae Simion.jpg
Nicolas Simion mit Peter Herbolzheimer (links) und Mitgliedern der Radio-Bigband Bukarest (2007)

Literatur[Bearbeiten]

Datei:Nicolas Simion+Christian Altehülshorst (tr).JPG
Nicolas Simion (2025)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nicolas Simion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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