Niederauroff
Niederauroff Stadt Idstein
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(371)&title=Niederauroff 50° 13′ N, 8° 14′ O
{{#coordinates:50,219169444444|8,2314111111111|primary
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dim=10000 | globe= | name=Niederauroff | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 285 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,13 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 371 (31. Dez. 2021)<ref name=DF>Zahlen-Daten-Fakten. In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Mai 2021; abgerufen im Dezember 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 174 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 65510 | |||||
| Vorwahl: | 06126 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Niederauroff ist ein Stadtteil von Idstein im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Das Dorf liegt westlich von Idstein im Auroffer Grund. Durch Niederauroff führt die Landstraße 3274. Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 3.
Geschichte[Bearbeiten]
Chronik[Bearbeiten]
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Niederauroff erfolgte im Jahr 1230/31 unter dem Namen Vrefe inferior in einer Urkunde der Deutschordensballei Hessen. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zur Grafschaft Nassau unter Graf Heinrich II.<ref name="lagis" />
Gebietsreform[Bearbeiten]
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die bis dahin selbständige Gemeinde Niederauroff zum 1. Juli 1971 mit zwei weiteren Gemeinden freiwillig der Stadt Idstein an.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 17. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,0 MB]).</ref><ref></ref> Für den Stadtteil Niederauroff wurde, wie für die übrigen Stadtteile von Idstein, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF;; 36; kB) §; 5. In: Webauftritt. Stadt Idstein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2020; abgerufen im Februar 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick[Bearbeiten]
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Niederauroff angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1721: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Nassau-Idstein, Amt Idstein
- ab 1721: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Nassau-Ottweiler, Amt Idstein
- ab 1728: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Amt Idstein
- 1787: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
- ab 1806: Herzogtum Nassau, Amt Idstein
- 1812: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Idstein
- ab 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
- ab 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreisamt Langen-Schwalbach<ref group="Anm.">Abtrennung der Justiz (Justizamt Wehen) bis 1854.</ref>
- ab 1854: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Justiz- und Verwaltungsamt Wehen
- ab 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis<ref group="Anm.">Trennung von Justiz (Amtsgericht Wehen) und Verwaltung.</reF>
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Untertaunuskreis
- ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland,Land Hessen, Untertaunuskreis
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis, Stadt Idsteim<ref group="Anm.">Am 1. Juli 1971 als Stadtteil zu Idstein.</ref>
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis, Stadt Idsteim
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Einwohnerzahlen[Bearbeiten]
- 1566: 6 Haushaltungen<ref name="lagis" />
- 1609: 11 Haushaltungen<ref name="lagis" />
- 1648: 4 Haushaltungen<ref name="lagis" />
| Niederauroff: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 96 | |||
| 1840 | 109 | |||
| 1846 | 113 | |||
| 1852 | 117 | |||
| 1858 | 108 | |||
| 1864 | 113 | |||
| 1871 | 124 | |||
| 1875 | 135 | |||
| 1885 | 127 | |||
| 1895 | 122 | |||
| 1905 | 123 | |||
| 1910 | 126 | |||
| 1925 | 126 | |||
| 1939 | 127 | |||
| 1946 | 213 | |||
| 1950 | 207 | |||
| 1956 | 178 | |||
| 1961 | 180 | |||
| 1967 | 265 | |||
| 1970 | 284 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 348 | |||
| 2014 | 401 | |||
| 2020 | 375 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Idstein:<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Einwohnerstruktur[Bearbeiten]
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Niederauroff 348 Einwohner. Darunter waren 21 (6,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 57 Einwohner unter 18 Jahren, 141 zwischen 18 und 49, 78 zwischen 50 und 64 und 72 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 150 Haushalten. Davon waren 39 Singlehaushalte, 48 Paare ohne Kinder und 45 Paare mit Kindern, sowie 12 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 30 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 96 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Religionszugehörigkeit[Bearbeiten]
| • 1895: | 126 evangelische (= 99,21 %), ein katholischer (= 0,79 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 143 evangelische (= 79,44 %), 21 katholische (= 18,89 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Auf dem Holdersberg findet man die Überreste der Burg Holdersberg (am Aussichtspunkt Philippsruhe), wie auch die Ringwallanlage Nack.
- Der gusseiserne Brunnen in der „Brunnenstraße“ wurde möglicherweise in der Michelbacher Hütte hergestellt und steht unter Denkmalschutz.<ref>Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Brunnen Niederauoff. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen.</ref>
- Nordwestlich der Gemeinde liegen die stark verschliffenen Reste der vorgeschichtlichen Ringwallanlage Mühlberg.
Für die Kulturdenkmäler siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niederauroff.
Verkehr[Bearbeiten]
- Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Buslinie 224 der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft sicher.
Fußnoten[Bearbeiten]
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Niederauroff, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW">Zahlen-Daten-Fakten (aus Webarchiv). In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Dezember 2020. </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 44 und 98, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Stadtteile In: Webauftritt der Stadt Idstein.
- Niederauroff, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
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