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Nierodzim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nierodzim
Datei:POL Ustron Nierodzim COA-svg.svg
Nierodzim (Polen)
Nierodzim (Polen)
Nierodzim
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Cieszyn
Gmina: Ustroń
Geographische Lage: 49° 46′ N, 18° 48′ OKoordinaten: 49° 45′ 55″ N, 18° 48′ 4″ O
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Einwohner:
Postleitzahl: 43-450
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: SCI
Datei:POL Ustroń Nierodzim Kościół św. Anny 1.JPG
Katholische Kirche

Nierodzim (früher auch Nierodzin; deutsch Nerodzim<ref name="mrozek"></ref>) ist ein Stadtteil (Osiedle<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rady Miasta Ustroń.] In: www.ustron.bip.info.pl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Dezember 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>) von Ustroń im Powiat Cieszyński der Woiwodschaft Schlesien, Polen.

Geographie[Bearbeiten]

Nierodzim liegt im Schlesischen Vorgebirge (Pogórze Śląskie),<ref></ref> an der Weichsel, etwa 5 km nördlich des Stadtzentrums.

Das Dorf hatte eine Fläche von etwa 430 ha.<ref name="patryn" />

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort liegt im Olsagebiet (auch Teschner Schlesien, polnisch Śląsk Cieszyński).

Der Ort wurde 1439 als Nerodzim erwähnt.<ref name="mrozek" /><ref></ref> Der Name ist abgeleitet vom Vornamen des Urbesitzers Nierodzim.<ref name="mrozek" />

Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Teschen, die Lehnsherrschaft des Königreichs Böhmen, seit 1526 in der Habsburgermonarchie.

Nach 1540 erfolgte unter Wenzel III. Adam die Reformation und eine Holzkirche wurde von Lutheranern gebaut. Eine Sonderkommission enteignete sie am 16. April 1654.<ref></ref>

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete es ab 1850 eine Gemeinde (mit Bładnice Górne) in Österreichisch-Schlesien, Bezirk Bielitz und Gerichtsbezirk Skotschau. In den Jahren 1880–1910 stieg die Einwohnerzahl von 578 im Jahre 1880 auf 626 im Jahre 1910 an; es waren überwiegend polnischsprachige (zwischen 98,4 % und 99,3 %), auch deutschsprachige (10 oder 1,6 % im Jahre 1910). Im Jahre 1910 waren 57 % evangelisch, 42,1 % römisch-katholisch; es gab 6 Juden.<ref></ref><ref name="patryn">Ludwig Patryn (ed): Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien, Troppau 1912.</ref>

1920 nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und dem Ende des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs kam Nierodzim zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Nierodzim wurde am 1. Januar 1973 mit der Stadt Ustroń eingemeindet.<ref>Vorlage:Dziennik Ustaw</ref>

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nierodzim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />