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Nive Nielsen

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Datei:Nive Nielsen Rudolstadt 03.jpg
Nive Nielsen (2016)

Nive Nielsen (* 1979 in Nuuk)<ref>Andreas Lindbjerg Nielsen: Nive Nielsen, et stjerneskud over Grønland. Kulturmagasinet Fine Spind (20. Dezember 2017).</ref> ist eine grönländische Singer-Songwriterin und Schauspielerin. Sie tritt zusammen mit ihrer Band als Nive and the Deer Children auf.

Leben[Bearbeiten]

Nivi Nielsen wuchs in ihrer Geburtsstadt Nuuk auf, machte ihren Schulabschluss in Norwegen und studierte anschließend Anthropologie an der Universität Ottawa. Während des Studiums begann sie mit dem Musizieren, als sie von ihrem aus Belgien stammenden Partner Jan de Vroede, der ebenfalls Musiker ist, eine Ukulele geschenkt bekam.<ref>Lisbeth Stryhn: En dag fik hun en rød ukulele. Randers Amtsavis (5. November 2015).</ref><ref>James MacKinnon: Nive and the Deer Children: Album Premiere and Interview with Nive Nielsen. Folk Radio (11. Februar 2016).</ref>

Ihr erstes Album als Sängerin und Liedschreiberin von Nive Nielsen & the Deer Children gemeinsam mit ihrem Partner erschien zuerst im Jahr 2009 unter dem Titel Nive Sings! bei ihrem Eigenlabel Tuttu Recordings<ref>Nive Nielsen – 9th IMA Folk/Singer-Songwriter Nominee. Independent Music Awards (22. Dezember 2009).</ref> und im Jahr 2012 bei Glitterhouse Records. Produziert wurde das Album unter anderem von John Parish und enthielt Beiträge von Parish, Howe Gelb, Ralph Carney und weiteren Musikern.<ref>Josh McIlvain: Nive Nielsen Sings: the Greenlandic chanteuse talks about songwriting, adventuring, and life in Nuuk. Fringe Arts (10. August 2009).</ref> Die Musik darauf wurde dem Folk-Pop oder auch Indie- und Neofolk zugeordnet. Gemäß Amelie Köpl in ihrer Rezension auf Laut.de hinterlasse das Album einen „eher besinnlichen und düsteren ersten Eindruck“, sei aber auch „träumerisch und verspielt“. Walter Sehrer im Eclipsed erinnerte Nielsens Stimme an Suzanne Vega und bisweilen an Billie Holiday.<ref>Amelie Köppl: Nive Sings! Laut.de.</ref><ref>Walter Sehrer: Nive Nielsen & The Deer Children – Nive Sings! Eclipsed (2012).</ref> 2011 trat sie auf dem Roskilde Festival auf.<ref>Andreas Otte: Nivi Nielsen and the Deer Children. greenlandicpopularmusic.com.</ref> 2012 erhielt sie den von Kronprinz Frederik den Stjernedrys-prisen verliehen.<ref>Søren Duran Duus, Ritzau: Nive fik kronprinsparrets Stjernedrys-pris. Sermitsiaq.AG (6. Oktober 2012).</ref>

Das zweite Album wurde 2015 unter dem Titel Feet First wiederum bei Glitterhouse veröffentlicht. Es entstand in einem Zeitraum von drei Jahren an verschiedenen Orten und beinhaltete wiederum Beiträge von Gastmusikern.<ref>Sam Shepherd: Nive And The Deer Children – Feet First. music OMH (5. Februar 2016).</ref><ref>Andreas Körner: Grönland in Dresden: „Sumé – The Sound Of A Revolution“ im Film und Nive Nielsen live. Dresdner Neueste Nachrichten (14. Februar 2016) (archiviert).</ref> Sven Niechziol vom Musikexpress hörte aus dem Album „hier ein bisschen (schräger) Jazz, dort Vaudeville und Kammermusik, wobei die Pfeiler Indie-Pop, Country und Folk nie fehlen“.<ref>Sven Niechziol: Warmer Indie-Folk aus dem kalten Grönland. Musikexpress (26. November 2015).</ref> Nach einer zehnjährigen Pause erscheint 2026 ihr drittes Album My Mother's Name erneut auf Glitterhouse.<ref>MY MOTHER’S NAME auf glitterhouse.com (10.09.2026)</ref>

Als Schauspielerin hatte Nive Nielsen im Jahr 2005 eine kleine Rolle im Film The New World von Terrence Malick. Seit 2018 nimmt sie regelmäßig Rollen als Inuk in Filmen und Fernsehserien ein.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2009: Nive Sings!
  • 2015: Feet First
  • 2026: My Mother's Name

Filmografie[Bearbeiten]

  • 2005: The New World
  • 2018: The Terror (Fernsehserie)
  • 2019: Togo
  • 2020: The North Water (Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 2025: Washington Black (Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 2025: Smillas Gespür für Schnee (Fernsehserie, 4 Folgen)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nive Nielsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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