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Nora Mørk

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Nora Mørk
Nora Mørk
Nora Mørk (2014)
Spielerinformationen
Geburtstag 5. April 1991
Geburtsort Oslo, Norwegen
Staatsbürgerschaft Norwegerin norwegisch
Körpergröße 1,69 m
Spielposition Rückraum rechts
Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein Team Esbjerg
Trikotnummer 9
Vertrag bis 30. Juni 2028
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–2007 Norwegen Bækkelagets SK
2007–2008 DanemarkDänemark Aalborg DH
2008–2008 Norwegen Bækkelagets SK
2008–2009 Norwegen Njård
2009–2016 Norwegen Larvik HK
2016–2019 Ungarn Győri ETO KC
2019–2020 Rumänien CSM Bukarest
2020–2022 Norwegen Vipers Kristiansand
2022– DanemarkDänemark Team Esbjerg
Nationalmannschaft
Debüt am 21. Oktober 2010
gegen Rumänien Rumänien
  Spiele (Tore)
Norwegen Norwegen 205 (955)<ref>handballold.nif.no: Totaloversikt for Mørk, Nora, abgerufen am 16. Juli 2026</ref>
Stand: 16. Juli 2026

Nora Mørk (* 5. April 1991 in Oslo) ist eine norwegische Handballspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Nora Mørk begann im Alter von sechs Jahren das Handballspielen beim norwegischen Verein Bækkelagets SK. Acht Tage nach ihrem 16. Geburtstag lief sie erstmals mit der ersten Damenmannschaft auf.<ref name="larvik">www.nrk.no: Nora Mørk til Larvik, abgerufen am 23. Juni 2013</ref> 2007 schloss sich Mørk dem dänischen Verein Aalborg DH an, mit dem sie am EHF-Pokal teilnahm. Nachdem Aalborg schlecht in die Saison gestartet war und gegen den Abstieg gespielt hatte, wurde zur Weihnachtszeit Aalborg DH's norwegischer Trainer Leif Gautestad entlassen; kurz darauf verließ sie Aalborg DH. Den Rest der Saison 2007/08 spielte sie wieder für Bækkelagets SK in Norwegen.<ref name="aalborg">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nora Mørk på europamester (Memento vom 11. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> Nach dem Saisonende unterschrieb sie einen Vertrag beim norwegischen Erstliga-Aufsteiger Njård.<ref name="njard">www.noblad.no: Bedre tilbud i Njård, abgerufen am 23. Juni 2013</ref> Im Sommer 2009 wechselte sie zum norwegischen Erstligisten Larvik HK.<ref name="larvik" /> In den Jahren 2010 und 2011 gewann sie mit diesem Team die norwegische Meisterschaft sowie 2011 die EHF Champions League. Im Mai 2011 litt Nora Mørk unter Knieschmerzen, weshalb sie sich operieren ließ; aufgrund mehrerer Komplikationen musste sie sich insgesamt sechs Mal am Knie operieren lassen. Erst zum Saisonende 2012/13 kehrte sie wieder in den Kader von Larvik HK zurück<ref name="knie">aftenposten.no: Jeg har hatt det tungt. Det har vært mange tårer, abgerufen am 5. November 2016</ref> und kam in den letzten Spielen der Saison 2012/13 sowie im Finale der Champions League zum Einsatz.<ref name="saison1213">www.handball.no: Topscore Postenligaen kvinner Sluttspill Larvik Sesongen 2012/2013, abgerufen am 23. Juni 2013</ref> Ab der Saison 2016/17 lief sie für den ungarischen Spitzenverein Győri ETO KC auf.<ref>www.handball-world.com: Györ gelingt Toptransfer aus Norwegen, abgerufen am 3. Dezember 2015</ref> Im Februar 2018 zog sich Mørk eine Kreuzbandverletzung zu, woraufhin sie bis März 2019 pausierte.<ref>expressen.se: Mardrömsbeskedet i natt för Nora Mörk, abgerufen am 22. März 2019</ref><ref>sport.tv2.dk: Nora Mørk gjorde comeback i al hemmelighed, abgerufen am 22. März 2019</ref> Im Sommer 2019 schloss sie sich dem rumänischen Erstligisten CSM Bukarest an.<ref>www.eurohandball.com: Mørk signs two-year contract with CSM, abgerufen am 28. Februar 2019</ref> Kurz vor dem Saisonbeginn 2019/20 musste sie sich erneut am Knie operieren lassen.<ref>handbollskanalen.se: Nora Mørk tvingas till ny knäoperation – ”borta flera månader”, abgerufen am 27. August 2019</ref> Im Februar 2020 musste sie sich zum 10. Mal in ihrer Karriere am Knie operieren lassen.<ref>tv2.no: Nora Mørk hemmelig operert for tiende gang, abgerufen am 4. Mai 2020</ref> Mørk schloss sich im Sommer 2020 dem norwegischen Erstligisten Vipers Kristiansand an.<ref>handball-world.news: Nora Mørk kehrt nach Norwegen zurück, abgerufen am 24. Juni 2020</ref> Zur Saison 2022/23 wechselte sie zum dänischen Erstligisten Team Esbjerg.<ref>teamesbjerg.dk: Nora Mørk tilbød at tage to sæsoner i Team Esbjerg abgerufen am 23. November 2021</ref> Ab September 2024 pausierte sie aufgrund ihrer körperlichen Verfassung.<ref>handball-world.news: Probleme mit der körperlichen Verfassung: Nora Mørk legt Handballpause ein abgerufen am 19. September 2024</ref> Im Oktober desselben Jahres gab sie ihre Schwangerschaft bekannt.<ref>europamester.dk: Norsk Esbjerg-stjerne er gravid abgerufen am 28. Oktober 2024</ref> In der Saisonvorbereitung auf die Spielzeit 2025/26 kehrte sie in das Aufgebot von Team Esbjerg zurück.<ref>europamester.dk: Nora Mørk efter comeback: Det er super fedt at være tilbage. Jeg har savnet det abgerufen am 1. August 2025</ref>

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Datei:Nora Mork 20150319.jpg
Mørk für Norwegen (2015)

Mørk bestritt bislang 205 Länderspiele für die norwegische Nationalmannschaft, in denen sie 955 Treffer erzielte. Mit Norwegen gewann sie die Europameisterschaft 2010.<ref name="em2010">www.handball-world.com: Norwegen verteidigt EM-Titel zum dritten Mal, abgerufen am 23. Juni 2013</ref> Die Norwegerin nahm weiterhin an der Weltmeisterschaft 2013 teil.<ref>Cumulative Statistics, abgerufen am 23. Dezember 2013</ref> Bei der Europameisterschaft 2014 gewann sie die Goldmedaille und wurde in das All-Star-Team gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.huncro2014.ehf-euro.com: EHF EURO All-star team announced (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 21. Dezember 2014</ref> 2015 gewann Mørk die Weltmeisterschaft und sie wurde in das All-Star-Team gewählt.<ref>www.ihf.info: Denmark 2015 All-Star Team, abgerufen am 21. Dezember 2015</ref> Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann sie die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 2016 gewann sie erneut den EM-Titel, wurde in das All-Star-Team gewählt und wurde zusätzlich mit 53 Treffern Torschützenkönigin des Turniers.<ref>handball-world.com: EM-Statistik: Naidzinavicius gewinnt Abwehr-Ranking, Woltering top bei Siebenmetern, abgerufen am 19. Dezember 2016</ref> Mørk gewann ein Jahr später die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft. Zusätzlich wurde sie in das All-Star-Team gewählt und wurde mit 66 Treffern Torschützenkönigin des Turniers.<ref>handball-world.news: Im Video: Medaillengewinner dominieren All-Star Team der WM, abgerufen am 19. Dezember 2017</ref><ref>sueddeutsche.de: Ich will eine starke Person sein, abgerufen am 19. Dezember 2017</ref>

Mørk gewann bei der Europameisterschaft 2020 ihrem vierten EM-Titel.<ref>handball-world.news: Torhüterinnen dominieren Finale: Norwegen neuer Europameister, abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Mit insgesamt 52 Treffern wurde sie Torschützenkönigin.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.livecache.sportresult.com: Women's European Handball Championship (Memento vom 5. Oktober 2021 im Internet Archive), abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Zusätzlich wurde sie in das All-Star-Team gewählt.<ref>handball.no: Norsk trio fikk plass på All Star Team, abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Mit der norwegischen Auswahl gewann sie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio.<ref>handball-world.news: Mit 17-Tore-Sieg gegen Schweden: Norwegen sichert sich Olympia-Bronze, abgerufen am 8. August 2021</ref> Mørk wurde mit 52 Treffern Torschützenkönigin des olympischen Turniers.<ref>ihf.info: Individual Statistics, abgerufen am 8. August 2021</ref> 2021 gewann sie zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft. Mørk belegte mit 43 Treffern den dritten Platz in der Torschützenliste des Turniers und wurde in das All-Star-Team berufen.<ref>handball.no: De viktigste fakta fra VM i Spania, abgerufen am 20. Dezember 2021</ref> 2022 verteidigte sie mit Norwegen den Titel bei der Europameisterschaft. Mit 50 Treffern errang sie ein weiteres Mal die Torschützenkrone.<ref>ehfeuro.eurohandball.com: Top Scorers, abgerufen am 21. November 2022</ref> Im folgenden Jahr errang sie die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft, bei der sie 26 Tore warf.<ref>handball.no: Frankrike verdensmester - sølv til Håndballjentene, abgerufen am 25. Dezember 2023</ref><ref>ihf.info: 26th IHF Women’s World Championship: Norway, abgerufen am 25. Dezember 2023</ref> Bei den Olympischen Spielen in Paris gewann sie die Goldmedaille.<ref>olympics.com: Paris 2024: Medallists, abgerufen am 10. August 2024</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2025 feierte sie einen weiteren Titelgewinn.<ref>eurohandball.com: Norway claim fifth world title in emotional finale, abgerufen am 15. Dezember 2025</ref><ref>www.ihf.info: 27th IHF Women’s World Championship 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

Nachdem Mørk mit dem norwegischen Fußballspieler Stefan Strandberg eine Beziehung hatte, ist sie mittlerweile mit dem schwedischen Handballspieler Jerry Tollbring liiert.<ref>www.dagbladet.no: Brudd for Nora Mørk og Stefan Strandberg, abgerufen am 19. Juli 2018</ref><ref>handball-world.news: Jerry Tollbring: Viel Tempo auch dank Freundin Nora Mörk, abgerufen am 13. August 2023</ref> Ihre Schwester Kaja sowie ihre Zwillingsschwester Thea spielten ebenfalls Handball.<ref name="knie" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nora Mørk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />