Norbert Sternmut

Norbert Sternmut (* 6. März 1958 als Norbert Schmid in Stuttgart<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 6. Oktober 2010, abgerufen am 15. Februar 2024.</ref>) ist ein deutscher Schriftsteller und Maler.
Leben[Bearbeiten]
Sternmut erlernte zunächst den Beruf des Werkzeugmachers<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> und absolvierte eine weitere Ausbildung zum Altenpfleger.<ref name=":3">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 18. November 2025.</ref> Nach dem zweiten Bildungsweg an der Technischen Oberschule Stuttgart<ref>Michael Matzer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 11. Juni 2023, abgerufen am 15. Februar 2024.</ref> erwarb er die allgemeine Hochschulreife.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. Juli 2020, abgerufen am 15. Februar 2024.</ref> Sein anschließendes Studium schloss er als Diplom-Sozialpädagoge ab.<ref name=":2" /> Er arbeitet als Diplom-Sozialpädagoge in den Bereichen der Erwachsenenbildung sowie in der Alten- und Jugendarbeit.<ref name=":3" />
Seit 2011 ist Sternmut Mitglied der Redaktion Ludwigsburg der Literaturzeitschrift Bawülon,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bawülon – Süddeutsche Matrix für Literatur und Kunst, abgerufen am 6. März 2020.</ref> die im Pop Verlag (Ludwigsburg) erscheint. Bei Radio Ludwigsburg moderiert er die Sendereihe Sternmuts Stunde, in der er Literatur und Kunst in Lesungen und Interviews vorstellt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 5. Januar 2013, abgerufen am 25. Juli 2016.</ref>
2019 wurde er zum Leiter der Fachgruppe Literatur der Künstlergilde e. V. mit Sitz in Esslingen gewählt.<ref name=":4">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] künstlergilde.eu, archiviert vom Vorlage:Referrer am 30. Oktober 2019; abgerufen am 6. März 2020.</ref> Gleichzeitig übernahm er in diesem Jahr den Vorsitz der Jury für den Andreas-Gryphius-Preis.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. November 2019, abgerufen am 18. November 2025.</ref>
Sternmut ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller (VS),<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer am 26. Juli 2016; abgerufen am 25. Juli 2016.</ref> in der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, der Deutschen Schillergesellschaft e. V., der Künstlergilde e. V.,<ref name=":4" /> dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg und im Zentrum Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder im Internationalen P.E.N.<ref>Exil-P.E.N: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer am 4. März 2016; abgerufen am 25. Juli 2016.</ref>
Werk[Bearbeiten]
Literarisch wurde Sternmut seit 1980 von Kurt Rüdiger (1913–1990), dem damaligen Herausgeber des Jahrbuch Deutscher Dichtung,<ref>siehe Kürschners Deutscher Literatur-Kalender</ref> gefördert, mit dem er auch freundschaftlich verbunden war. Seit dem Erscheinen des Lyrikbandes Sprachschatten (1989) veröffentlicht er bis heute in regelmäßigen Abständen Theaterstücke, Lyrikbände und seit 1999 mit Der Tote im Park Romane, Essays und Rezensionen. Zudem erschienen seine Werke in zahlreichen Anthologien.
Seine erste größere Ausstellung als Maler (Ölbilder, Tuschezeichnungen, Radierungen) erfolgte 1996 in der Stadtbibliothek Gerlingen. 2014 stellte er auf Einladung der KulturRegion Stuttgart und der Stadt Ludwigsburg erstmals Bilder zu gesellschaftspolitischen, soziologischen und philosophischen Fragen aus. Dabei handelte es sich um eine teilweise großformatige Bilderserie aus Öl- und Acrylbildern als Verbindung von Wort und Bild, Farbe und Zeichen in Anlehnung an die Sprache seiner Lyrik. 2015 wurde im Rahmen des 8. Ludwigsburger Literaturfestes die Zeitschrift Eremitage mit Bildern aus der Sternmut-Werkreihe Die Wörter vorgestellt. 2022 zeigte Sternmut erstmals auch aus unterschiedlichen Materialien (Holz, Ton, Gips und Stein) geschaffene Skulpturen.<ref>Johannes Koch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 14. Mai 2022, abgerufen am 14. Mai 2022 (deutsch).</ref>
Immer wieder verband Sternmut Kunst und soziale Arbeit in verschiedenen Projekten mit Schreibwerkstatt, Theatergruppe, Rap-Musical-Projekt. Mit Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen in der Berufsvorbereitung arbeitete er künstlerisch und pädagogisch.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. November 2008, abgerufen am 25. Juli 2016.</ref> Themen sind zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Aufarbeitung von rechtsradikalem Gedankengut oder Bewältigung von Traumata. 2009 gründete er die Literaturgruppe Sternmut-Literatur-Bunt (SMLB)<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer am 25. Juli 2016; abgerufen am 25. Juli 2016.</ref> mit dem Ziel, Jugendlichen Kunst, Literatur und Kultur näherzubringen und den Nachwuchs zu fördern.<ref name=":0">Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 14. Dezember 2021.</ref><ref name=":1">Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 14. Dezember 2021.</ref> Eine gleichnamige Veranstaltungsreihe mit Lesungen fand bis Ende des Jahres 2023 regelmäßig statt.<ref>Johannes Koch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ludwigsburger Kreiszeitung, 7. Februar 2024, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref>
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Stipendium der Stadt Gerlingen
- Stipendium des Landes Baden-Württemberg
- 2007: Wiener Werkstattpreis in der Sparte Lyrik<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnis Wiener Werkstattpreis 2007. ( vom 26. Mai 2008 im Internet Archive) fza.or.at</ref>
- 2019: Literaturpreis der KünstlerGilde Esslingen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 26. September 2019, abgerufen am 6. März 2020.</ref>
- 2021 Stipendium des Landes Baden-Württemberg - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für das Projekt „Sternmut-Literatur-Bunt“<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]
- Lichtpausen. Gedichte, Verlag Günther Dienelt, 1994, ISBN 3-88397-153-7.
- Sternmut. Gedichte, Röhn-Verlag, 1996, ISBN 3-931796-15-9.
- Das Zeitmesser. Kurzprosa, Verlag Rainar Nitzsche, 1997, ISBN 3-930304-21-X.
- Fadenwürde. Gedichte, Pop Verlag, 2009, ISBN 978-3-937139-67-8.
- Nachtlichter. Lyrik-Sammlung, Pop Verlag, 2010, ISBN 978-3-937139-87-6.
- Spiegelschrift. Gedichte, Pop Verlag, 2011, ISBN 978-3-86356-007-2.
- Schattenpalaver. Gedichte Pop Verlag, 2012, ISBN 978-3-86356-032-4.
- Zeitschrunden. Gedichte. Pop Verlag, 2012, ISBN 978-3-86356-045-4.
- Nachbrenner. Gedichte. Pop Verlag, 2013, ISBN 978-3-86356-081-2.
- Sonnwend. Gedichte. Pop Verlag, 2014, ISBN 978-3-86356-092-8.
- Atemecho. Gedichte und Bilder, Pop Verlag, 2016, ISBN 978-3-86356-110-9.
- Totentango. Gedichte und Bilder, Pop Verlag, 2017, ISBN 978-3-86356-145-1.
- Strahlensatz. Gedichte, Pop Verlag, 2018. ISBN 978-3-86356-199-4.
- Winterdienst. Trauma Prosa und Gedichte. Anthologie. Pop Verlag, Ludwigsburg 2020, ISBN 978-3-86356-291-5.
- Abschied vom Feuer. Lyrik. Geest-Verlag, 2023, ISBN 978-3-86685-988-3.
- Schattensprung. Lyrik. Geest-Verlag, 2025, ISBN 978-3-69064-531-7.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Norbert Sternmut im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Website von Norbert Sternmut
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sternmut, Norbert |
| ALTERNATIVNAMEN | Schmid, Norbert (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1958 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |