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Norbert Tessmer

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Norbert Tessmer (* 4. August 1953 in Coburg) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD). Von 2014 bis 2020 war er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Coburg.

Leben[Bearbeiten]

Nach der Schule und einer Ausbildung zum Gärtner wurde Tessmer 1973 Beamter des Bundesgrenzschutzes. Er durchlief im Anschluss eine Karriere innerhalb der Polizei, die 1999 mit der Ernennung zum Ersten Polizeihauptkommissar in der Funktion eines Hundertschaftführers endete.<ref name="Vita">Stadt Coburg – OB Norbert Tessmer. Lebenslauf auf der Website der Stadt Coburg, abgerufen am 11. April 2014.</ref>

Parallel dazu war Tessmer, seit 1973 SPD-Mitglied, in der Kommunalpolitik tätig. 1984 wurde er erstmals in den Stadtrat gewählt, wo er verschiedene Funktionen ausübte. Zum Vorsitzenden seiner Fraktion wurde er 1994 gewählt, von 1996 bis 2008 und 2008 bis 2014 war er als Dritter bzw. Zweiter Bürgermeister tätig. Eine Fokussierung auf die städtische Kultur- und Sozialpolitik, für die er seit 2002 hauptberuflich als Referent zuständig war, brachte eine Freistellung vom Polizeidienst mit sich.<ref name="Vita" />

Tessmer trat bei der Bundestagswahl 2013 als Direktkandidat der SPD im Bundestagswahlkreis Coburg an, nachdem Carl-Christian Dressel seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Tessmer verpasste den Einzug in den Bundestag. Er konnte 32,4 Prozent der Erststimmen auf sich ziehen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bundestagswahl 2013: Wahlkreisergebnis Coburg (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive). In: bundeswahlleiter.de, Bundeswahlleiter, abgerufen am 11. April 2014.</ref>

Nachdem der amtierende Oberbürgermeister und Parteikollege Norbert Kastner seinen Rückzug aus der Politik kundgetan hatte, bestimmte die Coburger SPD Tessmer zum Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt bei den Kommunalwahlen in Bayern 2014. Tessmer konnte ein Ergebnis von 51,30 Prozent der Stimmen erreichen. Birgit Weber von der CSU kam als Zweitplatzierte auf 25,63 Prozent.<ref>Norbert Tessmer wird neuer OB in Coburg. In: inFranken.de. 16. März 2014, abgerufen am 11. April 2014.</ref> Am 8. August 2019 gab Tessmer bekannt, bei der Kommunalwahl in Bayern 2020 nicht erneut zu kandidieren.<ref>Wolfgang Braunschmidt: Coburg: OB Tessmer hört auf. In: np-coburg.de. 8. August 2019, abgerufen am 8. August 2019.</ref> Als sein Nachfolger wurde am 29. März 2020 Dominik Sauerteig gewählt.<ref>Bürgermeisterwahl. Abgerufen am 29. Oktober 2020.</ref>

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Am 7. März 2020 wurde Tessmer zum stellvertretenden Landesvorsitzenden des Arbeiter-Samariter-Bundes Bayern gewählt.<ref>Tessmer unterstützt den ASB. Abgerufen am 28. April 2020.</ref><ref>Landesvorstand und Kontrollkommission. Abgerufen am 28. April 2020.</ref> Seit 2024 hat er den Vorsitz des Bezirksausschusses des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Oberfranken inne.<ref>Der Paritätische Landesverband Bayern, Bezirksverband Oberfranken: Bezirksausschuss Oberfranken. 2024, abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>

Tessmer gehört dem Altherrenverein der Landsmannschaft Franco-Borussia Coburg (im Coburger Convent) an.<ref>https://coburger-convent.de/wp-content/uploads/2022/11/CC-BLA%CC%88TTER-Ausgabe-2019-02_compressed.pdf</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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