Zum Inhalt springen

Nordvelen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nordvelen
Stadt Velen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Nordvelen 51° 56′ N, 6° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 55′ 50″ N, 6° 56′ 56″ O
 {{#coordinates:51,930554|6,94877|primary
dim=10000 globe= name=Nordvelen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 14,4 km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 46342
Vorwahl: 02863
Nordvelen (Nordrhein-Westfalen)
Nordvelen (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Nordvelen in Nordrhein-Westfalen

Nordvelen ist eine alte westfälische Bauerschaft und ein Ortsteil von Velen im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Nordvelen eine eigenständige Gemeinde.

Geografie[Bearbeiten]

Nordvelen liegt nördlich des Velener Kernorts und ist eine weitgehend landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung ohne verdichteten Siedlungskern. Die ehemalige Gemeinde Nordvelen besaß eine Fläche von 14,4 km².<ref name="his">Hans-Walter Pries: Nordvelen. In: HIS-Data. Abgerufen am 11. Mai 2019.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bauerschaft Nordvelen gehörte nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Bürgermeisterei Ramsdorf im 1816 gegründeten Kreis Borken.<ref>Westfalenlexikon 1832-1835. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege. Band 3. Münster 1978 (Nachdruck des Originals von 1834).</ref> Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1843 das Amt Velen gebildet, zu dem die drei Gemeinden Velen-Dorf, Nordvelen und Waldvelen gehörten.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Seite 256. Abgerufen am 3. September 2017.</ref>

Am 1. Juli 1969 wurden die Gemeinden Velen-Dorf, Nordvelen und Waldvelen zur Gemeinde Velen zusammengeschlossen, die 1975 noch um die Gemeinde Ramsdorf vergrößert wurde.<ref>Gesetz über den Zusammenschluß der Gemeinden Velen-Dorf, Waldvelen und Nordvelen vom 14. Januar 1969. Abgerufen am 26. August 2024.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1858 667 <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref>
1871 567 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1885 566 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.</ref>
1910 561 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Februar 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gemeindeverzeichnis.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
1925 592 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 564 <ref name="demand"/>
1950 734 <ref name="his"/>
1969 617 <ref name="his"/>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist die St. Andreas Schützengilde Nordvelen. Die Sportfreunde Nordvelen sind der örtliche Sportverein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein