Zum Inhalt springen

Noto

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Italien)
Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Italien)
Vorlage:Karte in einer Ecke
Staat Italien
Region Sizilien
Freies Gemeindekonsortium Syrakus (SR)
Lokale Bezeichnung Nuotu
Koordinaten 36° 53′ N, 15° 4′ OKoordinaten: 36° 53′ 20″ N, 15° 4′ 13″ O
 {{#coordinates:36,888888888889|15,070277777778|primary
dim=10000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=IT-SR type=city
  }}
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m.
Fläche 550,86 km²
Einwohner 24.656 (31. Dez. 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Fraktionen Marina di Noto, Testa dell’Acqua
Postleitzahl 96017
Vorwahl 0931
ISTAT-Nummer 089013
Bezeichnung der Bewohner Notinesi (oder Netini)
Schutzpatron San Corrado Confalonieri
Website Noto

Noto [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈnɔːtoSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] ist eine Stadt im Freien Gemeindekonsortium Syrakus in der Region Sizilien in Italien mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ). Noto ist eine der spätbarocken Städte des Val di Noto, die von der UNESCO zum UNESCO-Welterbe erklärt worden sind.

Lage und Daten[Bearbeiten]

Noto liegt 35 Kilometer südwestlich von Syrakus am Südrand der Monti Iblei auf Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft, in der Industrie und im Tourismus.

Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Canicattì–Syrakus und die Stadt ist mit einer Ausfahrt an der Autobahn A18 an das italienische Autobahnnetz angeschlossen.

Noto ist Bischofssitz des Bistums Noto.

Mit einer Fläche von 550,86 km² ist Noto die flächenmäßig viertgrößte Gemeinde Italiens<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> und umfasst neben der Kernstadt unter anderem die Stadtteile Marina di Noto, San Corrado di Fuori und Testa dell’Acqua und San Lorenzo.

Die Nachbargemeinden sind Avola, Canicattini Bagni, Ispica (RG), Modica (RG), Pachino, Palazzolo Acreide, Rosolini und Syrakus.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:NotoSR-Porta Reale.jpg
Porta Reale

Etwa 8 km nordwestlich der heutigen Stadt liegt das antike Neton (lateinisch Netum, heute Noto Antica oder Noto Vecchia genannt), das, von den Sikelern gegründet, schon früh in den Machtbereich von Syrakus geriet. Ab 263 v. Chr. wurde die Stadt offiziell von Hieron II. beherrscht, später kam sie als civitas foederata unter römische Herrschaft. Ausgrabungen brachten die sikelische Nekropole, hellenistische Gräber und Katakomben zum Vorschein.

Unter den Arabern (ab 862) erlangte Noto im Mittelalter überregionale Bedeutung und war bis 1091 die letzte muslimische Bastion in Italien.

Nach der normannischen Eroberung der Insel im Jahr 1091, die 1061 mit der Landung von Robert Guiscard und Roger I. begonnen hatte, fiel Noto, die letzte arabische Hochburg Siziliens, endgültig unter normannische Herrschaft. Dies markierte das Ende der muslimischen Herrschaft auf Sizilien. Graf Roger I. übergab die Stadt seinem Sohn Giordano, der mit dem Bau der Burg und christlicher Kirchen begann. Während der Herrschaft Kaiser Friedrichs II. wurde das Zisterzienserkloster Santa Maria dell'Arco unter der Leitung von Isinbardo Morengia errichtet.

Die heutige Stadt entstand ab 1703 südöstlich von Noto Antica, das beim Erdbeben auf Sizilien 1693 komplett zerstört worden war. Daraufhin wurde Noto planmäßig und einheitlich im Stil des sizilianischen Barocks neu aufgebaut. Stadtbaumeister war Rosario Gagliardi. Auch der Architekt Vincenzo Sinatra trug mit seinen Bauten zum heutigen Stadtbild bei.

Stadtbild und Bauwerke[Bearbeiten]

Datei:RB 20181022 Noto.jpg
San Nicolò, die Kathedrale von Noto
Datei:San domenico church01.jpg
Chiesa di San Domenico
Datei:Palazzo Ducezio-pjt.jpg
Palazzo Ducezio, das Rathaus von Noto

Beim Aufbau der neuen Stadt wurde ein rechtwinkliges Straßenraster zugrunde gelegt. Bevorzugtes Baumaterial für Kirchen und Paläste war heller Kalktuff aus der Umgebung.

Noto zählt zu den sizilianischen Barockstädten. Sie ist eine der 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten spätbarocken Städte des Val di Noto.<ref>Ausgequetscht wie eine Olive: In Sizilien sehen sich Weltkulturerbe-Städte durch Ölbohrungen bedroht. Thomas Radigk für Kulturzeit. 16. Januar 2007.</ref>

Kirchen[Bearbeiten]

  • San Nicolò, der Dom von Noto
  • Santa Chiara mit einer Madonna von Antonello Gagini
  • San Francesco all’Immacolata dei Fratiminori, auch Chiesa dell’Immacolata, von Rosario Gagliardi mit dem ehemaligen Franziskanerkloster
  • Chiesa di San Domenico, erbaut ab 1737 von Rosario Gagliardi
  • Montevergine (auch Chiesa di San Girolamo) von Vincenzo Sinatra, die hochbarocke Fassade beherrscht die Via Corrado Nicolaci, deren oberen Abschluss sie bildet
  • Danto Crocifisso, erbaut ab 1715, mit einer Madonna von Francesco Laurana
  • Sant’Agata, erbaut ab 1710 von Rosario Gagliardi

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

  • Museo Civico, das städtische Museum mit Fundstücken aus der Umgebung, Statuen von Gian Domenico Gagini sowie einer Sammlung moderner Kunst
  • Palazzo Ducezio, heute das Rathaus, von Vincenzo Sinatra ab 1746 erbaut
  • Palazzo Landolina, erbaut 1730 von Vincenzo Sinatra
  • Palazzo Nicolaci (auch Palazzo Villadorata), heute Sitz der Stadtbibliothek

Umgebung[Bearbeiten]

Partnerschaft[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Hofer: Noto – Idealstadt und Stadtraum im sizilianischen 18. Jahrhundert. gta Verlag 1996. ISBN 978-3-85676-039-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Noto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Spätbarocke Städte des Val di Noto

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung