Nunzenried
Nunzenried Stadt Oberviechtach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(61)&title=Nunzenried 49° 27′ N, 12° 27′ O
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| Höhe: | 610 m | |||||
| Einwohner: | 61 (31. Dez. 2019)<ref>Einwohner laut Stadt-Homepage, abgerufen am 27. Dezember 2025</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1946 | |||||
| Postleitzahl: | 92526 | |||||
| Vorwahl: | 09671 | |||||
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Nunzenried ist ein Ortsteil der Stadt Oberviechtach im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf (Bayern).
Geographische Lage[Bearbeiten]
Das Dorf Nunzenried liegt etwa 500 m nördlich der Bundesstraße 22 ungefähr 2 km östlich von Oberviechtach
auf dem Ostrand des Oberviechtacher Granitbeckens.<ref>Teresa Guggenmoos: Die Natur. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 16, 17.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Im Jahr 1270 gehörte Nunzenried zur Burg Altenschneeberg, die damals der Mittelpunkt eines eigenen Amtes war.<ref>Heribert Batzl: Geschichte des Marktes Winklarn und der umliegenden Orte. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 90.</ref> Nunzenried wurde im Musterungsprotokoll von 1587 schriftlich erwähnt.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 66.</ref> Nördlich von Nunzenried liegt der 639 m hohe Brennhippl (= Brennhügel) auf dem früher ein Köhler seinen Meiler hatte.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 74.</ref> Durch Nunzenried ging bis Ende des 19. Jahrhunderts eine alte Salzstraße weiter über Dietersdorf nach Böhmen. In Nunzenried gab es einen Schmied und einen Wirt, die bei den schlechten Straßenverhältnissen dieser Zeit bitter nötig waren. Die Fuhrwerke sollen sich damals bis zur Ostmarkstraße hin gestaut haben.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 74.</ref> 1840 wurde Nunzenried vom Landgericht Neunburg vorm Wald zum neu geschaffenen Landgericht Oberviechtach eingegliedert.<ref>Hans Forstner: Die entwicklung der Landkreisverwaltung. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 160–163.</ref> Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) wurde Nunzenried als Teil der Pfarrei Oberviechtach mit 12 Häusern und 75 Einwohnern aufgeführt.<ref>Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 381</ref> Nunzenried wurde 1946 nach Oberviechtach eingemeindet.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 72.</ref> Am 31. Dezember 1990 hatte Nunzenried 70 Einwohner und gehörte zur Pfarrei Oberviechtach.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 475</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Vorlage:Mages Oberviechtach 1996
- Heribert Batzl (Hrsg.), Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970
- Manfred Müller (Hrsg.), Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997
- Antonius von Henle (Hrsg.), Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916
- Alois Köppl: Altlandkreis Oberviechtach, Verlag Katzenstein – Gleiritsch, Gleiritsch 2018, ISBN 978-3-9819712-0-0
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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