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Ochrosia

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Ochrosia
Datei:Starr 031111-0065 Ochrosia haleakalae.jpg

Ochrosia haleakalae

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Rauvolfioideae
Tribus: Vinceae
Gattung: Ochrosia
Wissenschaftlicher Name
Ochrosia
Juss.

Ochrosia ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Rauvolfioideae in der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die etwa 44 Arten<ref name="WCSP" /> kommen in Südostasien und Australien sowie auf einigen im Indischen und Pazifischen Ozean gelegenen Inseln vor.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:A hand-book to the flora of Ceylon (Plate LX) (6430652943).jpg
Illustration von Ochrosia borbonica aus A hand-book to the flora of Ceylon, 1895, Tafel LX
Datei:Ochrosia brownii fruits.jpg
Früchte von Ochrosia brownii

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Ochrosia-Arten wachsen als Sträucher oder Bäume mit kräftigen Ästen. Alle Arten enthalten einen Milchsaft.<ref name="FoC" /><ref name="FotMI" />

Die in Dreier- bis Fünferwirteln, seltener auch gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ kurz. Die pergamentartigen Blattspreiten sind einfach.<ref name="FoC" /><ref name="FotMI" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Seiten- oder fast endständig auf einem Blütenstandsschaft stehen dichotom oder trichotom verzweigte, zymöse Blütenstände. Die Tragblätter sind relativ klein.<ref name="FoC" /><ref name="FotMI" />

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf breit eiförmigen Kelchblätter weisen meist keine Drüsen auf. Die fünf Kronblätter sind stieltellerförmig und röhrig miteinander verwachsen. Die bei einem Durchmesser von bis zu 1 Zentimetern zylindrische Kronröhre ist in ihrem Mittelteil etwas verbreitert. An der Röhrenöffnung findet man keine Schuppen. Es ist nur ein Staubblattkreis mit fünf Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter befinden sich in der Verdickung der Kronröhre und haben kurze, länglich geformte Staubfäden und annähernd länglich geformte und vom Stempel losgelöste Staubbeutel. Die meist freien (apokarpen), gelegentlich auch mehr oder weniger verwachsenen (synkarpen) zwei Fruchtblätter sind kahl, haben eine drüsige Basis und enthalten zwei bis sechs zweireihige Samenanlagen. Der fadenförmige Griffel hat einen kurzen, zylindrisch geformten Kopf, welcher kurz unter der Spitze zweigespalten ist.<ref name="FoC" /><ref name="FotMI" />

Es werden je Blüte ein oder zwei mehr oder weniger fleischige Steinfrüchte gebildet. Das glatte aber harte und faserige Endokarp weist zwei Einbuchtungen auf, welche bei unreifen Früchten mit einem milchigen Parenchym ausgefüllt sind. Zur Reife sind die Früchte meist orange, violett oder rot gefärbt sind. Jede Frucht enthält zwei bis sechs flache Samenkörner mit kleinen Flügeln, welche keine Haarbüschel aufweisen.<ref name="FoC" /><ref name="FotMI" />

Verbreitung[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Ochrosia-Arten erstreckt sich von den im Indischen Ozean gelegenen Maskarenen über Malesien, die Ogasawara-Inseln und Australien bis zu den Gesellschaftsinseln, den Marquesas und Hawaii.<ref name="FotMI" />

Systematik[Bearbeiten]

Datei:Ochrosia ackeringae.JPG
Ochrosia ackeringae
Datei:Ochrosia borbonica 02.JPG
Blütenstände von Ochrosia borbonica
Datei:Ochrosia compta (4831991535).jpg
Dichotom verzweigter Blütenstand von Ochrosia compta
Datei:Ochrosia elliptica.jpg
Laubblätter und Früchte von Ochrosia elliptica
Datei:Ochrosia inventorum L. Allorge.jpg
Ochrosia inventorum
Datei:Camp Shutterbug 2011 prize winner (6131389328).jpg
Früchte von Ochrosia mariannensis

Die Gattung Ochrosia wurde im Jahr 1789 durch Antoine-Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, Seiten 144 bis 145 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Ochrosia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss. sind: Bleekeria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hassk., Calpicarpum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.G.Don, Diderota Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Comm. ex A.DC., Excavatia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Markgr., Lactaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rumph. ex Raf., Neisosperma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Pseudochrosia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume sowie Ochrosion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.St.-Lag.<ref name="WCSP" />

Es gibt etwa 44<ref name="WCSP" /> Ochrosia-Arten:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="FoC"> Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae.: Ochrosia, S. 163 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 1995, ISBN 0-915279-33-9. </ref> <ref name="FotMI"> Ochrosia. In: Flora of the Marquesas Islands. www.botany.si.edu/pacificislandbiodiversity/marquesasflora, abgerufen am 14. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Tropicos"> Ochrosia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ochrosia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien