Oldenstadt
Oldenstadt Stadt Uelzen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2878)&title=Oldenstadt 52° 59′ N, 10° 35′ O
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| Höhe: | 45 m | |||||
| Fläche: | 6,58 km² | |||||
| Einwohner: | 2878 (1. Feb. 2020)<ref>Hansestadt Uelzen – Die Hansestadt & ihre Ortsteile. In: Hansestadt Uelzen. Abgerufen am 30. September 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 437 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 29525 | |||||
| Vorwahl: | 0581 | |||||
Lage von Oldenstadt in Niedersachsen
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Oldenstadt ist seit 1972 ein Ortsteil der Hansestadt Uelzen in Niedersachsen.
Geschichte[Bearbeiten]
Oldenstadt, gelegentlich als Alt-Uelzen bezeichnet, war die Keimzelle der Stadt Uelzen. Die Siedlung entstand im Umfeld des Klosters Oldenstadt aus dem 10. Jahrhundert. Um 1250 zog ein Teil der Einwohner an das Westufer der Ilmenau und gründete dort planvoll Uelzen als Stadt. Archäologen legten 2026 in Oldenstadt eine Schuhmacherwerkstatt frei, deren Gebäudepfosten sich dendrochronologisch auf den Winter 1132/1133 datieren ließen.<ref>Archäologen entdecken mittelalterliche Schuhmacher-Werkstatt bei ndr.de vom 13. Juli 2026</ref>
Der Ort war der Sitz des Amtes Oldenstadt, aus dem 1885 der Landkreis Uelzen entstand. Bis 1959 befand sich der Sitz der Kreisverwaltung in Oldenstadt, das damit einer der kleinsten Kreissitze in Deutschland war.
Geografie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Der Ortsteil liegt östlich des Kernbereichs von Uelzen. Die in seinem Zentrum gelegene ehemalige Klosterkirche Oldenstadt gilt als ältestes Gebäude der Stadt.<ref>Gerd Weiss, Karl Eichwalder et al. (Bearb.): Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1033 f.</ref>
Durch den Ort fließt die Wipperau, am westlichen Ortsrand entlang verläuft der Elbe-Seitenkanal und nördlich liegt der Oldenstädter See<ref>Oldenstädter See | Seen.de. Abgerufen am 1. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Die B 191 verläuft am südlichen Ortsrand und die B 493 südöstlich.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter[Bearbeiten]
- Carl von Oldershausen (1816–1884), Oberbürgermeister von Erfurt
- Gustav Albrecht (1864–1963), Verwaltungsjurist
- Albrecht von Massow (1879–1953), Generalmajor der Luftwaffe
- Gisela Boeckh von Tzschoppe (1887–1981), Bildhauerin
- Theodor Laasch (1894–1956), evangelisch-lutherischer Theologe, von 1936 bis 1956 Landessuperintendent des Sprengels Calenberg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Sonstige Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Gustav Albrecht (* 1828; † 1878 in Oldenstadt), Politiker aus der Familie Albrecht
Literatur[Bearbeiten]
- Gerhard Osten: 1000 Jahre Oldenstadt. Historisch-geographische Untersuchung der Gemeinde Oldenstadt sowie des frühen Ullessen. (= Uelzener Beiträge, Band 4.) Oldenstadt 1972.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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