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Olena Teliha

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Datei:Coin of Ukraine Teliha r.jpg
Zwei-Hrywnja-Gedenkmünze der ukrainischen Nationalbank von 2003 mit ihrem Konterfei

Olena Iwaniwna Teliha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 8. Julijul. / 21. Juli 1906greg. Iljinskoje bei Dmitrow, Gouvernement Moskau, Russisches Kaiserreich; † 21. Februar 1942 in Babyn Jar, Kiew, Reichskommissariat Ukraine) war eine ukrainische Dichterin, Schriftstellerin und Aktivistin der ukrainischen Kultur.<ref name="Zentralbibliothek">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biografie Olena Teliha (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shevkyivlib.org.ua auf der Webseite der Zentralbibliothek der Universität Schewtschenko für Kinder, Kiew; abgerufen am 16. Mai 2016 (ukrainisch)</ref>

Leben[Bearbeiten]

Sie kam als Olena Teliha Schowheniwa im Dorf Iljinskoje, welches heute zum Stadtgebiet von Dmitrow bei Moskau gehört, zur Welt. 1917 zog ihre Familie mit ihr nach Kiew, wo sie ein Gymnasium besuchte. Im Mai 1920 musste ihr Vater, ein bekannter Wasserbau-Ingenieur und Professor an der „KPI“ Iwan Schowheniw ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 1874–1943), vor den Bolschewiki aus Kiew in die Tschechoslowakei flüchten, da er als Angestellter der Ukrainischen Volksrepublik gefährdet war. Im Juli 1922 folgte ihm die Familie ins tschechische Poděbrady. Olena machte dort im gleichen Jahr ihr Abitur und studierte ab Herbst 1923 am ukrainischen pädagogischen Institut in Prag ukrainische Sprache und Literatur. Dort lernte sie den Kubankosaken Mychailo Teliha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1900–1942), ein Bandurist und ehemaliger Offizier in der Armee der UNR,<ref>Eintrag zu Teliha, Mykhailo in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 11. Juni 2019 (englisch)</ref> kennen und heiratete ihn 1926. In der Zeit begann sie Poesie und journalistische Beiträge in ihrer russischen Muttersprache zu schreiben.

Zwischen 1929 und 1939 lebte und arbeitete Teliha in Warschau, wo sie an einer ukrainischen Schule unterrichtete und aktiv in der ukrainischen Gemeinde tätig war. Hier wurde sie stark von ihrem Herausgeber Dmytro Donzow beeinflusst und erlangte als ukrainische nationalistische Dichterin Bekanntheit. Ende 1939 ging sie, gemeinsam mit ihrem Ehemann, nach Krakau, wo sie ihren langjährigen Freund und Mitglied der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) Oleh Olschytsch traf und ihre aktive Mitarbeit im kulturellen Bereich der Führung der ukrainischen Nationalisten begann. Nach Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges zog es sie zurück in die Ukraine, wo sie über Lwiw ins deutsch besetzte Kiew ging und dort Leiterin der Schriftstellerverbandes und Herausgeberin einer wöchentlich erscheinenden Literaturzeitschrift wurde. Später verweigerte sie die Zusammenarbeit mit den Besatzungsbehörden, denen die Aktivitäten der OUN in Kiew missfielen. Im Februar 1942 wurden sie und ihr Ehemann verhaftet und am 21. Februar einigen Quellen nach in Babyn Jar erschossen.<ref name="Historical Dictionary" >Historical Dictionary of Ukraine; abgerufen am 16. Mai 2016</ref><ref name="Enzyklopädie">Artikel Teliha, Olena in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 16. Mai 2016 (englisch)</ref> Anderen Quellen zufolge ist sie bereits im Keller des Gestapo-Gefängnisses auf der Wolodymyrska-Straße im heutigen Gebäude des SBU mit anderen Nationalisten erschossen und auf dem Lukjaniwska-Friedhof in einem Massengrab bestattet worden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Kiev Times (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thekievtimes.ua</ref>

Datei:Kiev BabiYar Monument 070613.jpg
1992 in Babyn Jar errichtete Gedenkstätte für Olena Teliha und andere 1942 erschossene ukrainische Nationalisten

Ehrungen[Bearbeiten]

Die ukrainische Nationalbank gab zum Gedenken an Olena Teliha 2003 eine Zwei-Hrywnja-Gedenkmünze mit ihrem Konterfei heraus.<ref>Webseite der Nationalbank der Ukraine; abgerufen am 13. Mai 2016 (ukrainisch)</ref> In der Nähe von Babyn Jar wurde 1993 eine Straße nach ihr benannt und im August 2009 wurde in Kiew im Park bei der Technischen Universität „KPI“ ihr zu Ehren ein Denkmal errichtet.<ref>Artikel zum Denkmal auf ua.igotoworld.com; abgerufen am 1. April 2018 (ukrainisch)</ref><ref>Artikel zum Denkmal auf der Webseite der KPI vom 26. Oktober 2009; abgerufen am 1. April 2018 (ukrainisch)</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Tatjana Kuschtewskaja: Olena Teliha. 1906–1942. In: Dies.: Stark – Stolz – Streitbar. Berühmte Ukrainerinnen. Edition Noack & Block, Berlin 2024, ISBN 978-3-86813-193-2, S. 119–129.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Olena Teliha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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