Zum Inhalt springen

Oliena

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oliena
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Oliena (Italien)
Oliena (Italien)
Staat Italien
Region Sardinien
Provinz Nuoro (NU)
Lokale Bezeichnung Ulìana
Koordinaten 40° 16′ N, 9° 24′ OKoordinaten: 40° 16′ 0″ N, 9° 24′ 0″ O
 {{#coordinates:40,266666666667|9,4|primary
dim=10000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=IT-NU type=city
  }}
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m.
Fläche 165,37 km²
Einwohner 6.405 (31. Dez. 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).@1@2Vorlage:Toter Link/demo.istat.it (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Postleitzahl 08025
Vorwahl 0784
ISTAT-Nummer 091055
Bezeichnung der Bewohner Olianesi
Schutzpatron Ignazio di Loyola
Website Oliena

Oliena (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine italienische Gemeinde mit 6405 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) im östlichen zentralen Sardinien.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Datei:Oliena-Nuoro-Orune.jpg
Blick vom Supramonte auf Oliena (vorne), oben die Provinzhauptstadt Nuoro

Der Ort liegt auf 379 m am Nordosthang des überwiegend aus weißen Kalkstein bestehenden Supramonte-Gebirges. Dessen höchste Erhebung, der Monte Corrasi mit Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m., ist der Hausberg Olienas.

Die Nachbargemeinden sind Dorgali, Nuoro und Orgosolo.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Weinbau in der Region wurde von Franziskanern und Jesuiten begründet.

Datei:Oliena.jpg
Bei der Grotte „Su Gologone Sorgente Carsica“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Es gibt ca. 10 Kirchen, die alle architektonisch recht einfach gehalten sind. Die Pfarrkirche des St. Ignatius von 1734 ist, wie die meisten Jesuitenkirchen Sardiniens mit je drei Seitenkapellen jedoch ohne profiliertes Querschiff gebaut. Im Innern steht eine Holzstatue des Begründers des Jesuitenordens des Hl. Ignatius von Loyola, der das Buch der „Constitutiones Societatis Jesu“ in den Händen hält. Ihm ist die Kirche geweiht. In der Sakristei hängt der „Retablo di San Cristoforo“, der Einflüsse der Quattrocentomalerei Umbriens aufweist und ein Beispiel der populären Strömung unter den katalanischen Retabelmalern des späten 15. Jahrhunderts ist. Das Doppeltriptychon zeigt zwischen der Hl. Appolonia und dem Hl. Rochus den Hl. Christophorus, darunter die thronende Maria zwischen den Hll. Julius und Fabian. In der Predella sind Johannes der Täufer, der sardischen Hl. Georg von Suelli, Christus (Pietà), Nikolaus von Bari und der Hl. Gavinus von Torres (ebenfalls ein sardischer Heiliger) dargestellt.

Musik[Bearbeiten]

Wie in vielen sardischen Dörfern werden auch in Oliena zu vielen Anlässen Canti Sardi gesungen – traditionelle sardische Chorgesänge, bei denen 4 Tenores a cappella einen ergreifenden Klang produzieren. Dazu tanzt man teilweise traditionelle Rundtänze, diese können aber auch von Akkordeon-Musik begleitet sein.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Datei:Oliena - Costume tradizionale (19).JPG
Trachten
  • Die Prozession zum Ostersonntag (S’Incontru) ist vermutlich die bekannteste in der Gegend.
  • Zu Cortes Apertas werden in den alten Höfen traditionelle Handwerke etc. vorgestellt.
  • Darüber hinaus gibt es Feste zu Ehren von San Lussurio (18.–24. August), S.Antonio (ein großes Lagerfeuer wird im Ort angezündet) und S.Giovanni (24. Juni).

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Es gibt keine nennenswerte Industrie in Oliena, im nahen Nuoro ist aber ein neues Gewerbegebiet entstanden.

Von Oliena sind es nur 10 Kilometer bis in die Provinzhauptstadt Nuoro und 12 Kilometer bis zur Schnellstraße SS131dir.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Mit der spanischen Gemeinde Oliana in der Provinz Lleida (Katalonien) besteht eine Partnerschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kristine Jaath, Peter Höh: Sardinien. Reise Know-How Verlag, Rump 2006, ISBN 3-8317-1285-9, S. 537f.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Oliena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung