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Oliver Zipse

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Datei:MEDIA 1907 Oliver Zipse.jpg
Oliver Zipse (2019)

Oliver Zipse (* 7. Februar 1964<ref>Bekanntmachung des Handelsregisters (Amtsgericht München HRB 42243) vom 20. Mai 2015.</ref> in Heidelberg) ist ein deutscher Manager. Er war von 2019 bis 2026 Vorstandsvorsitzender der BMW AG.<ref>Unbequem, aber erfolgreich. In: handelsblatt.de. 12. Mai 2026, abgerufen am 13. Mai 2026.</ref> In seinen 35 Betriebsjahren bei BMW war er zuvor für das Ressort Produktion verantwortlich.<ref name="Lebenslauf">Lebenslauf Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion; ab 16. August 2019 Vorsitzender des Vorstands der BMW AG. (pdf, 72 kB) In: Website der BMW AG. 18. Juli 2019, abgerufen am 19. Juli 2019.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Während seiner Schulzeit lebte Zipse in Bensheim, u. a. auch im Bensheimer Stadtteil Schwanheim. Sein Abitur machte er 1983 am Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim. Danach studierte er von 1983 bis 1985 an der University of Utah in Salt Lake City Informatik und Mathematik. 1985 setzte er sein Studium in Deutschland an der Technischen Hochschule Darmstadt im Studienfach „Allgemeiner Maschinenbau“ fort und schloss dieses Studium 1991 mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur ab.<ref name="BA2019">Klaus Rettig, Kai Segelken: Ein Bensheimer steht jetzt an der Spitze von BMW. In: Bergsträßer Anzeiger vom 20. Juli 2019, S. 9.</ref> Von 1997 bis 1999 absolvierte er seinen Executive MBA bei dem Kellogg-WHU Executive MBA Programm, welches ein gemeinsames Angebot der Kellogg School of Management in Evanston (Illinois) und der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar ist.<ref name="Lebenslauf"/> Im September 2022 wurde Zipse zum Honorarprofessor der Technischen Universität München berufen.<ref>Oliver Zipse zum Honorarprofessor berufen. In: tum.de. 27. September 2022, abgerufen am 30. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zipse verbrachte sein gesamtes bisheriges Berufsleben bei der BMW AG. Er trat 1991 als Trainee im Bereich Entwicklung, Technische Planung und Produktion ins Unternehmen ein. 1992 bis 1994 schloss sich eine Tätigkeit als Projektingenieur in der Technologieentwicklung an. Von 1994 bis 2006 bekleidete er verschiedene Führungsfunktionen in der Entwicklung, Produktion und Produktionsplanung in München und Südafrika. Von 2007 bis 2008 war er der Werksleiter im Mini-Werk Oxford. Von 2009 bis 2012 war er der Leiter der Technischen Planung, bevor er von 2012 bis Mai 2015 der Leiter der Konzernplanung und Produktionsstrategie wurde. Am 13. Mai 2015 wurde er in den Vorstand der BMW AG berufen und folgte damit als Produktionsvorstand dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger nach.<ref>Zipse ersetzt Krüger als Produktions-Vorstand bei BMW. In: Manager Magazin. 12. März 2015, abgerufen am 19. Juli 2019.
BMW macht Oliver Zipse zum neuen Produktionsvorstand. In: Focus Online. 12. März 2015, abgerufen am 19. Juli 2019.</ref>

Datei:BMW Vision Neue Klasse, IAA Summit 2023, Munich (P1110888).jpg
Neue Klasse BMW i3 als Konzeptfahrzeug, 2023

Am 16. August 2019 übernahm Zipse das Amt des Vorstandsvorsitzenden der BMW AG von Harald Krüger.<ref>Autobauer: Oliver Zipse wird neuer BMW-Chef. In: Spiegel Online. 18. Juli 2019, abgerufen am 18. Juli 2019.</ref> Unter seiner Leitung nahm der Automobilhersteller gegenüber der Elektrofahrzeugen die Position der „Technologieoffenheit“ ein.<ref>Stefan Stahl: Konservativ sein bringt Vorteile: BMW-Chef Zipse ist kein Freund von Abenteuern. In: augsburger-allgemeine.de. 12. März 2026, abgerufen am 25. März 2026.</ref> Gleichzeitig konnte Zipse noch den Anlauf der elektrischen Neuen Klasse iX3 (NA5) und i3 (NA0) auf den Weg bringen.<ref>Roland Hildebrandt: Dieser Mann wird der nächste BMW-Chef. In: de.motor1.com. 9. Dezember 2025, abgerufen am 25. März 2026.</ref> Sein Vertrag lief bis zur BMW Hauptversammlung im Mai 2026. Sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wurde Milan Nedeljković.<ref>BMW beruft neuen Konzernchef. Tagesschau, abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref> Nach 35 Jahren in der Autoindustrie soll er Verwaltungsrat beim Flugzeughersteller Airbus werden.<ref>Zipse soll Verwaltungsrat bei Airbus werden. Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 12. April 2026.</ref>

Im März 2024 wurde er zum „Botschafter der Bergstraße“ ernannt.<ref>Thomas Tritsch: BMW-Chef ist Botschafter der Bergstraße. In: Weinheimer Nachrichten Odenwälder Zeitung, wnoz.de. 11. März 2024, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Familie[Bearbeiten]

Zipse ist mit der Japanerin Kaori Zipse verheiratet.<ref>BMW-Chef Oliver Zipse: 5 Dinge, die Sie über ihn wissen sollten. In: Bild. Axel Springer SE, 16. August 2019, abgerufen am 28. Juli 2020.</ref> Er hat zwei erwachsene Söhne. Zipse hat drei Geschwister. Sein Bruder Hendrik Zipse ist Chemiker und forscht und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München.<ref name="BA2019" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Franz Josef Popp (1918–1942) | Fritz Hille (1942–1944) | Wilhelm Schaaf (1945) | Hanns Grewenig (1948–1957) | Heinrich Richter-Brohm (1957–1960) | Karl-Heinz Sonne (1962–1965) | Gerhard Wilcke (1965–1969) | Eberhard von Kuenheim (1970–1993) | Bernd Pischetsrieder (1993–1999) | Joachim Milberg (1999–2002) | Helmut Panke (2002–2006) | Norbert Reithofer (2006–2015) | Harald Krüger (2015–2019) | Oliver Zipse (2019–2026) | Milan Nedeljković (seit 2026)

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