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Omegalage

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Datei:Omega block multilingual.svg
Diagramm einer Omega-Lage (Aufsicht)

Die Omegalage, auch Omega-Lage oder Omegahoch, ist eine Wetterlage, die von einem großen Hochdruckgebiet charakterisiert wird, das von zwei Höhentiefs flankiert wird, eines westlich und eines östlich davon. Diese Konstellation ist zu jeder Jahreszeit sowohl im Hochdruck- als auch im Tiefdruckbereich über vergleichsweise lange Zeiträume stabil.

Die Bezeichnung Omega-Lage rührt daher, dass die gezeichneten Isobaren dieser Wetterlage (siehe Skizze rechts) auf der Nordhalbkugel dem griechischen Großbuchstaben Omega <math>\Omega</math> ähnlich sehen.

Datei:Heatdome.svg
Bildung einer Omegalage (Seitenansicht)

Meteorologie[Bearbeiten]

Datei:NWS-NOAA Omega wind heatwave June 28-July 4, 2015.jpg
300-hPa-Höhenwinde Juni/Juli 2015 (Wochenmittel): Westlich klares Tief, östlich Überlagerung zweier Strömungen
Datei:Omegalage Russland Pakistan 2010.svg
Sommer 2010:
Globale Wetterlage als ursächliche Verbindung der Überschwemmungen in Pakistan und Mitteleuropa sowie der Wald- und Torfbrände in Russland.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SF Tagesschau 8. August 2010: Brände und Überschwemmungen: Wetter-Extreme hängen zusammen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tagesschau.sf.tv</ref>
Datei:2003 europe summer temperature anomaly.png
Karte Temperatur­anomalie Sommer 2003 zu 1971–2000: Die Form des Omegas zeichnet sich über den zonalen Temperatur­gradienten deutlich ab, ebenso das östliche stabile Tief. Der Schwerpunkt an der Westseite des Omegas beruht auf zusätzlichen südwestlichen Warmluftmassen.

Da auf der Nordhalbkugel das Hoch der Omegalage im Uhrzeigersinn rotiert und die beiden Tiefs entgegen dem Uhrzeigersinn, verstärken alle drei einander, und blockieren einander in der Westdrift, so dass die Omegalage von einer gewissen Stabilität gekennzeichnet ist.<ref>vergl. Lionel Peyraud (deutsche Übersetzung: Jacques Ambühl): Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Atmosphärische Blockierungen (Memento vom 4. Dezember 2011 im Internet Archive). 19. August 2010. MeteoSwiss → Aktuelles zum Wettergeschehen</ref> Es wird eine Wettervorhersage („keine Änderung in Sicht“) über einen längeren Zeitraum als die üblichen drei bis sechs Tage möglich.

  • Eine sommerliche Omegalage bewirkt im Bereich des Hochdruckgebietes eine typische Schönwetterlage mit ausgeprägter Trockenheit und Wärme bis hin zu Hitzewellen und Dürren. Während eine südwestliche, also warme Strömung an der Vorderseite (Nordhalbkugel: Ostrand) eines Tiefs der Normalfall ist, ist für sommerliche Omegalagen charakteristisch, dass die Warmluft ohne starke Abkühlung den Hochkern nördlich umkreist, sodass am Ostrand des Hochs ein ungewöhnlicher warmer Nordwest- bis Nordwind herrscht.
  • Im Winter hingegen führen Omegalagen oft zu Tiefsttemperaturen und Kältewellen, weil das Tief östlich des blockierenden Hochs polare Kaltluft in die auch durch Abstrahlung auskühlenden Hochdruckgebiete mit Schönwetter treibt. Dann sind auffallend große Temperaturunterschiede zum westlich davon in der Südströmung liegenden Warmluftbereich charakteristisch.
  • Im Bereich der beiden Tiefdruckgebiete führt die Omegalage – sommers wie winters – jedoch zu ergiebigen Niederschlägen und Unwettern.

Omegalagen sind nicht vollständig ortsfest, sondern verschieben sich langsam. Dadurch kann sich an eine lange Schönwetterperiode eine lange Schlechtwetterperiode anschließen und umgekehrt.

Omegalagen über Mitteleuropa[Bearbeiten]

Omegalagen über Nordamerika Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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