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Orthosiphon

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Orthosiphon
Datei:Cats Whiskers (2074039768).jpg

Orthosiphon aristatus

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Gattung: Orthosiphon
Wissenschaftlicher Name
Orthosiphon
Benth.

Orthosiphon, manchmal Katzenbart genannt, ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die 40 bis 45 Arten sind im tropischen Asien, vom tropischen bis ins südlichen Afrika, Madagaskar und im nordöstlichen Australien verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Orthosiphon stamineus.jpg
Illustration von Orthosiphon aristatus
Datei:Orthosiphon stamineus 18zz.jpg
Orthosiphon aristatus
Datei:Orthosiphon stamineu polen SEM.jpg
Pollen von Orthosiphon aristatus
Datei:Orthosiphon pallidus, AJT Johnsingh. DSCN8400.jpg
Orthosiphon pallidus
Datei:Orthosiphon rubicundus (6073527085).jpg
Orthisiphon rubicundus
Datei:Orthosiphon pallidus (Jyoti) in Talakona forest, AP W IMG 8285.jpg
Orthosiphon thymiflorus

Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]

Die Orthosiphon-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Die Wurzeln werden oft dick und können verholzen.

Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die einfachen Blattspreiten sind gezähnt.

Blütenstände, Blüten und Früchte[Bearbeiten]

Zwei bis zwölf Blüten stehen in Scheinquirlen zusammen und bilden die endständigen, ährigen oder rispigen Gesamtblütenstände.<ref name="FoC" /> Die Tragblätter sind kürzer als die Blütenstiele.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf in intensiven Farben gefärbten Kelchblätter sind mehr oder weniger breit röhrig verwachsen und bilden einen zweilippigen Kelch. Die Oberlippe wird aus vier Kelchblättern gebildet. Der Kelch vergrößert sich mit der Fruchtreife. Die fünf weißen oder rötlich bis purpurfarbenen Kronblätter sind zu einer zweilippigen Krone verwachsen. Die Oberlippe wird aus drei oder vier Kronblättern gebildet. Die Unterlippe hat einen glatten Rand und ist konkav. Es sind nur vier Staubblätter vorhanden; die zwei Paare sind unterschiedlich lang und die Staubfäden sind frei. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Der Griffel ist kugelig.

Die Klausenfrucht zerfällt in vier mehr oder weniger kugelige Klausen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Orthosiphon wurde 1830 durch George Bentham in Edwards’s Botanical Register Band 15 Tafel 1300 aufgestellt. Synonyme für Orthosiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth. sind: Nautochilus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bremek., Clerodendranthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kudô.<ref name="WCSP" /><ref name="GRIN" />

Die Gattung Orthosiphon gehört zur Tribus Ocimeae in der Unterfamilie Nepetoideae innerhalb der Familie Lamiaceae.<ref name="GRIN" />

Die 40 bis 45 Arten sind natürlich im tropischen Asien, vom tropischen bis ins südlichen Afrika und im nordöstlichen Australien verbreitet und eine Art kommt in Kolumbien vor.<ref name="WCSP" />

Die Gattung Orthosiphon enthält 40 bis 45 Arten:<ref name="WCSP" />

Nutzung[Bearbeiten]

Einige Arten der Gattung Orthosiphon zählen in der Phytotherapie zu den Aquaretika und finden in harntreibenden Tees Verwendung. Die Inhaltsstoffe sind lipophile Flavone, ätherisches Öl und etwa 3 % Kaliumsalze. Die Eigenschaften sind spasmolytischer, antiphlogistischer und mild aquaretischer Natur.<ref name="Fintelmann" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Fintelmann"> Fintelmann & Weiss: Lehrbuch der Phytotherapie, Hippokrates-Verlag Stuttgart, 2009, ISBN 978-3-83045-418-2.</ref> <ref name="FoC"> Xi-wen Li, Ian C. Hedge: Lamiaceae: Orthosiphon, S. 298 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 17 - Verbenaceae through Solanaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1994, ISBN 0-915279-24-X.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Orthosiphon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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