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Osch

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Osch
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Ort in Kirgisistan
Wappen von Osch
Basisdaten
Oblus Osch
Rajon eigenständig
Koordinaten 40° 32′ N, 72° 48′ OKoordinaten: 40° 32′ 13″ N, 72° 47′ 56″ O
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Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m
Fläche: 182,5 km²
Einwohner 364.082 (2022)
Bevölkerungsdichte 1.995 Einwohner je km²
Telefonvorwahl (+996) 3222
Postleitzahl 723500
Kfz-Kennzeichen 02
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart Stadt
Webpräsenz
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Datei:Osh 03-2016 img12 Alishir Navoi Street.jpg
Der Suleiman-Berg in Osch, im Vordergrund das Stadtzentrum
Datei:Osh 03-2016 img31 view from Sulayman Mountain pano.jpg
Osch vom Suleiman-Berg aus gesehen
Datei:Osh Park Wheel.jpg
Sowjetisches Flugzeug Jak-40 und Riesenrad im Stadtpark von Osch

Osch (Vorlage:KyS-Cyrl und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine Stadt am Ostrand des Ferghanatals im Süden von Kirgisistan. Der Ort im Nordosten des Alaigebirges ist der Überlieferung zufolge 3000 Jahre alt. Osch ist die zweitgrößte Stadt des Landes und zählte 2022 etwa 364.000 Einwohner.<ref name="Zensus2022">Zensus 2022. Buch 2. Bevölkerung Kirgisistans. Nationales Statistisches Komitee der Kirgisischen Republik, Bischkek 2023</ref><ref>2017-жылдагы Кыргыз Республикасынын облустарынын, райондорунун, шаарларынын, шаар тибиндеги кыштактарынын калкынын саны, Численность населения Кыргызской Республики на 1 января 2017 года</ref> Die Bevölkerung ist ethnisch gemischt zwischen Kirgisen, Usbeken und kleinen Minderheiten von Russen und anderen Ethnien.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Fluss Ak-Buura, der die Stadt, vom Alaigebirge kommend, von Süden nach Norden durchfließt. Die Grenze zwischen Kirgisistan und Usbekistan liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Klima[Bearbeiten]

Osch
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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4
-2
Vorlage:Farbe Temperatur (°C)   Vorlage:Farbe Niederschlag (mm)
Quelle: https://www.weather-atlas.com/en/kyrgyzstan/osh-climate
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Osch
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Durchschnitt/Format

Suleiman-Berg[Bearbeiten]

Datei:Osh 03-2016 img02 Sulayman Mountain.jpg
Der Suleiman-Berg mit dem Eingang zum Museumskomplex

Babur, der Nachkomme Timurs und Begründer der indischen Moguldynastie, kam im nahegelegenen Andijon im heute usbekischen Teil des Ferghanatals zur Welt und brach von dort zur Eroberung Indiens auf. Er soll lange auf einem steilen Felsen, dem Suleiman-Berg, in Osch gesessen und sein Schicksal überdacht haben, ehe er zu dem Schluss kam, dass das Ferghanatal für seinen Ehrgeiz und seine Träume zu beengend war. Der Suleiman-Berg ist ein wichtiger Ort für muslimische Pilger und Beerdigungen und ein beliebtes Ausflugsziel. Er wurde am 29. Juni 2009 als erster kirgisischer Ort in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.<ref>Sacred mountain in Kyrgyzstan enters List. UNESCO, 26. Juni 2009</ref>

Manche Forscher sehen im Suleiman-Berg den „Steinernen Turm“, den der Historiker der Antike Claudius Ptolemäus in seiner Geographia als die Mitte der Seidenstraße bezeichnete, die damals die Handelsroute über Land zwischen Asien und Europa war.

In den Suleiman-Berg wurde der „Nationale Historische und Archäologische Museums-Komplex Suleiman“ gebaut, in dem eine Sammlung historischer, geologischer und archäologischer Fundstücke sowie Informationen zur lokalen Flora und Fauna zu finden sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Handelsstadt Osch hat eine rund 3000 Jahre alte Geschichte und spielte eine wichtige Rolle entlang der Seidenstraße.<ref>Gerald Hosp: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NZZ, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie ist die historisch bedeutendste Stadt des Landes.

Die Gründung der Stadt wird Alexander dem Großen oder dem biblischen König Salomo nachgesagt. Aufgrund ihrer günstigen Lage an Handelswegen wurde Osch zu einem wichtigen Ort der Seidenstraße. Die älteste urkundliche Erwähnung ist in arabischen Dokumenten aus dem 9. Jahrhundert zu finden. Im 13. Jahrhundert wurden große Teile der Stadt von Dschingis Khans Streitmacht zerstört, deshalb gibt es in der Stadt kaum Architekturdenkmäler. Doch die Stadt erholte sich schnell und wurde im 16. Jahrhundert das religiöse Zentrum des Ferganatals. Osch beansprucht für sich, Geburtsstadt des Herrschers der Timuriden Babur zu sein, der später das Mogulreich begründete.<ref>Thomas Scholl: Kirgistan- zu den Gipfeln von Tien-Schan und Pamir, Trescher Verlag, 3. Auflage, Berlin, 2009, S. 160–162, ISBN 978-3-89794-139-7</ref> Im 16. und 17. Jahrhundert verlor Osch mit dem Niedergang der Seidenstraße an Bedeutung und wurde Teil des Khanats von Kokand.

Osch wurde 1876 vom Russischen Reich im Zuge der Zerschlagung und Annexion der zentralasiatischen Khanate erobert und gehörte seitdem zum Zarenreich bzw. zur Sowjetunion. Seit dem Ende der Sowjetunion 1991 gehört die Stadt zu Kirgisistan.

Der große Markt der Stadt war schon in alter Zeit einer der größten Märkte entlang der Seidenstraße; sein heutiger Name, „Großer Seidenstraßen Basar“, erinnert an seine historische Bedeutung.

Seit 1939 ist Osch Verwaltungssitz des gleichnamigen Oblus (Oblast) und seit 2000 sogenannte „zweite Hauptstadt“ Kirgisistans. Die Industrialisierung im großen Maßstab begann in Osch in den 1960er-Jahren.<ref name="adras">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Zuvor gab es in Osch einige Spinnereien.

Zu Beginn der Sowjetunion wurde das Ferghanatal zwischen den Ländern aufgeteilt. Die Führung bemühte sich bei der Grenzziehung eines „wissenschaftlicheren“ Ansatzes, so wurden beispielsweise ethnographische Angaben miteinbezogen. Dennoch ist die Grenze zwischen Kirgisistan und Usbekistan immer noch umstritten und Ursache für ethnische Konflikte. Diese zeigten sich erstmals in den 1980er-Jahren, als Usbeken die Schaffung einer neuen Sowjetrepublik Ferghanatal forderten, während zahlreiche Kirgisen sich gegenüber den Usbeken benachteiligt sahen.<ref name="adras"/> Diese Spannungen entluden sich erstmals gewaltsam 1990 während der Auflösung der Sowjetunion mit blutigen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und Usbeken in Osch und in der benachbarten Stadt Ösgön. Ihren Höhepunkt erreichten die Konflikte zwischen Usbeken und Kirgisen im Juni 2010 mit den Zusammenstößen, bei denen mindestens 117 Personen getötet und mehr als 1400 verletzt wurden. Zwischen 32.000 und 80.000 Menschen flohen ins benachbarte Usbekistan.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Yahoo, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2010-06-17;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwaltung und Bevölkerung[Bearbeiten]

Osch gehört, wie die Hauptstadt Bischkek, zu keinem Gebiet, sondern ist administrativ eigenständig. Jedoch ist Osch seit 1939 Verwaltungssitz des Oblus Osch. Die Stadt Osch verwaltet neben Osch 11 Dörfer: Almalyk, Arek, Gulbaar-Tolojkon, Dschapalak, Kengesch, Gulbar, Orke, Pjatiletka, Teeke und Teile von Osgur und Tölöjkön.<ref name="invest">Osh City Profile. Investment Portal Kyrgyz Republic, abgerufen am 5. September 2023 (englisch)</ref> Die Stadt Osch selbst hatte 2024 366.738 Einwohner, die Dörfer hatten zusammen 34.667 Einwohner.<ref name="stat24" />

Dorf Einwohner (2024)<ref name="stat24">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Nationales Statistisches Komitee der Kirgisischen Republik; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Kerme-Too 2.001
Arek 2.386
Dschapalak 4.465
Kengesch 4.779
Osgur (Teilweise) 4.463
Orke 5.802
Pjatiletka 2.520
Telejken (Teilweise) 3.538
Teeke 2.276
Gulbaar-Tolojkon 1.548
Almalyk 889

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2025 Dschengischbek Toktorbajew.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Osch befindet sich einer der ältesten und größten Märkte (Basare) Zentralasiens, der Dschaima-Basar. Er erstreckt sich über mehrere Kilometer.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Viele der in der Sowjetzeit angesiedelten Industrien sind heute weitgehend stillgelegt oder arbeiten nur noch auf erheblich reduzierter Basis, und die Wiederbelebung der örtlichen Wirtschaft geht nur schleppend voran. Dennoch ist Osch das Zentrum kirgisischer Bauindustrie und eines der wichtigsten Handelszentren Kirgisistans.<ref>https://library.fes.de/pdf-files/bueros/bischkek/18023.pdf</ref> Insgesamt gibt es in Osch 971 kleine und 42 mittlere Unternehmen. Das Bruttoregionalprodukt beläuft sich auf 30,4 Milliarden Som.<ref name="invest" />

Osch gilt nach Einschätzung des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC von April 2008 als einer der Hauptumschlagsplätze für Drogen in Asien. Als Grund hierfür wird seine Lage an der Handelsroute zwischen Tadschikistan und Kasachstan genannt.<ref>llicit Drug Trends in Central Asia. (PDF; 3,9 MB) UNODC; April 2008, S. 12 f.</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

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Flughafen[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Osch befindet sich wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Internationale Verbindungen bestehen insbesondere nach Russland und auf die arabische Halbinsel. Pegasus Airlines fliegt mehrmals pro Woche nach Istanbul. Mehrere tägliche Flugverbindungen bestehen in die Hauptstadt Bischkek. Vereinzelt werden auch andere nationale Ziele angeflogen, unter anderem der Issyk-Kul International Airport und der Flughafen Karakol.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die wichtigsten Verkehrsträger sind die Straßenverbindungen über Manas (ehem. Dschalal-Abad) nach Bischkek durch das Tianshangebirge, nach Andijon in Usbekistan, nach Irkeshtam an der Grenze zu China sowie nach Chorugh und Duschanbe in Tadschikistan über den Pamir Highway. Eine weitere innerkirgisische Nord-Süd-Verbindung über Dschalal-Abad, Kasarman und Ming-Kusch nach Balyktschy am Yssyk-Köl-See ist derzeit im Bau, um die Verbindung nach Bischkek zu entlasten.

Busverkehr[Bearbeiten]

Der Oberleitungsbus Osch ist das wichtigste öffentliche Nahverkehrssystem.

Vom alten Busbahnhof fahren Busse nach Ösgön und Manas sowie in alle Orte im Süden. Alle anderen Verbindungen werden vom neuen Busbahnhof etwa 6 Kilometer nördlich des Stadtzentrums bedient.<ref name="scholl" />

Eisenbahn[Bearbeiten]

Datei:Osh university (1) (29876390344).jpg
Das Hauptgebäude der Universität Osch

Eine Eisenbahnverbindung besteht ins benachbarte Andijon nach Usbekistan, wird jedoch hauptsächlich für den Frachtverkehr genutzt. Osch hat zwei Bahnhöfe, Osch-1 und Osch-2.<ref name="invest" />

Religion[Bearbeiten]

Islam[Bearbeiten]

Der Islam ist die größte und wichtigste Religion. Er hat im Süden Kirgistans traditionell eine größere Bedeutung als im Norden und wird hier auch strenger praktiziert, während im Norden eher eine lockere Interpretation des Islam vorherrscht.<ref>Thomas Scholl: Kirgistan- zu den Gipfeln von Tien-Schan und Pamir, Trescher Verlag, 3. Auflage, Berlin, 2009, S. 55, ISBN 978-3-89794-139-7</ref>

Die nach der neuen Bischkeker Zentralmoschee zweitgrößte Moschee des Landes, die Rabat-Abdul-Khan-Moschee, stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist gleich neben dem Basar zu finden.

Christentum[Bearbeiten]

Evangelisch-lutherische Kirche[Bearbeiten]

In Osch bestand bereits zur Sowjetzeit eine Hausgemeinde. Nach der Unabhängigkeit wurde sie als Gemeinde in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Kirgisischen Republik weitergeführt und 1996 offiziell registriert. Es gibt ein Bethaus mit Predigerwohnung.<ref>Doris Krause, Michael Hübner, Groß, klein, alt, neu… Die Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgistan in Kurzportraits in: Sondernummer Lutherischer Dienst, Zeitschrift des Martin-Luther-Bundes, 55. Jahrgang, 2019, Heft 2, S. 8–11</ref>

Russisch-Orthodoxe Kirche[Bearbeiten]

Datei:Osh 03-2016 img18 StMichael Church.jpg
Die russisch-orthodoxe St.-Michael-Kirche

Eine russisch-orthodoxe Kirche wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion wieder eröffnet.

Kultur[Bearbeiten]

Das Oscher Akademische Theater ist das älteste professionelle Theater des Landes und das zweitälteste Zentralasiens. Es beschäftigt etwa 160 Schauspieler.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. AKIpress, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das städtische Museum für Geschichte und Kultur liegt am Fuß des Suleiman-Bergs an einer kleinen Moschee und besitzt auch eine Zweigstelle im Suleiman-Berg.<ref name="scholl">Thomas Scholl: Kirgistan- zu den Gipfeln von Tien-Schan und Pamir, Trescher Verlag, 3. Auflage, Berlin, 2009, S. 163, ISBN 978-3-89794-139-7</ref>

Ein TV-Vollprogramm liefern der in Osch ansässige staatliche Fernsehsender ElTR und der ebenfalls hier ansässige Sender OshTV.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es einige Denkmäler: u. a. erinnert eines an die „Königin“ Süd-Kirgisistans, die Fürstin Kurmandschan Datka, und eines an Lenin.

Sport[Bearbeiten]

In der Stadt sind die Fußballvereine Alai Osch, FK Kaganat und, seit 2022, auch der OshMU Aldier Football Club beheimatet. Alai Osch und der OshMU Aldier FC spielen aktuell in der kirgisischen Top Liga. Heimstadion vom FK Kaganat und Alai Osch ist das multifunktionelle Sujumbajew-Stadion.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Osch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Oblusse Batken | Dschalal-Abad | Naryn | Osch | Talas | Tschüi | Yssyk-Köl

Städte: Bischkek | Osch

Vorlage:Klappleiste/Ende

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