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Osias Abrass

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Osias Abrass (auch Joshua Abrass, genannt Pitzi, Pitzele, Pitsche, Pitshe oder Pitze Abress; * um 1820 in Berdytschiw<ref name=":3">Joshua (Osias) Abrass | Jewish Music Research Centre. Abgerufen am 13. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>; † nach 1884 in Odessa<ref name=":5">Österreichische Nationalbibliothek Wien: Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft: 18. bis 20. Jahrhundert. Walter de Gruyter, 2002, ISBN 3-11-094900-8 (google.de [abgerufen am 13. September 2017]).</ref>, 1896<ref name=":6">Abraham Zebi Idelsohn: Jewish Music: Its Historical Development. Courier Corporation, 1992, ISBN 0-486-27147-1 (google.de [abgerufen am 13. September 2017]).</ref>) war Chasan und Komponist. Er war Oberkantor der israelitischen Kultusgemeinde in Odessa.<ref name=":2" /><ref name=":0">ABRASS, JOSHUA (OSIAS) - JewishEncyclopedia.com. Abgerufen am 12. September 2017.</ref><ref name=":1">Titelinformationen zu Abrass, Osias: Simrat-Joh. (PDF) Universität Augsburg, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. September 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/digital.bib-bvb.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Leben[Bearbeiten]

Osias Abrass wurde als Wunderkind angesehen und studierte bei Bezalel Schulsinger in Odessa,<ref name=":3" /><ref name=":6" /><ref name=":8"></ref> in dessen Chor er als Sopransolist Aufmerksamkeit erregte.<ref name=":5" /><ref name=":4" /> Seit dieser Zeit wird er auch Pitzele, der Kleine, genannt.<ref name=":6" /><ref name=":8" /> Er studierte auch bei Solomon Sulzer in Wien.<ref name=":8" /><ref name=":4">Hanoch Avenary: Abrass, Osias. In: Encyclopaedia Judaica. Abgerufen am 13. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":7">Günther Grünsteudel: MUSIK FÜR DIE SYNAGOGE Jüdische Komponisten des 19. Jahrhunderts. Augsburg 2008 (alemannia-judaica.de [PDF]).</ref> Von 1840 bis 1842 Kantor in Tarnopol, von 1842 bis 1858 in Lemberg und von 1858 bis 1884 Oberkantor an der Or-Sameach-Synagoge.<ref name=":3" /><ref name=":5" /><ref name=":2">Chayim David Lippe: Abrass, Osias. In: Ch. D. Lippe's bibliographisches Lexicon der gesammten jüdischen Literatur der Gegenwart und Adress-Anzeiger. D. Löwy, Wien 1881, S. 565 (archive.org [abgerufen am 13. September 2017]).</ref><ref name=":0" /><ref name=":8" /><ref name=":4" /> Sein Gesang und seine Beiträge zur synagogalen Chormusik setzten neue Standards im osteuropäischen liturgischen Gesang.<ref name=":8" /><ref name=":4" /> Seine Virtuosität wurde mit der der Sopranistin Adelina Patti verglichen. Beispiele dieser Virtuosität und seiner Ornamentierung sind die Nummern 27 und 32 in Simrat-Jah.<ref name=":4" /> Seine Tochter war eine Sängerin.<ref name=":0" /> Einer seiner Schüler war Isaak Lachmann<ref name=":7" />.

Werke[Bearbeiten]

Osias Abrass komponierte Hymnen und gottesdienstliche Gesänge für den Sabbat und jüdische Feste.<ref name=":0" />

  • Simrat-Jah [Mein Lobgesang ist Gott], Gottesdienstliehe Gesaenge der Israeliten für Kantor und Chor. publiziert bei Zamarsky in Wien, 1873<ref name=":2" /> und in Odessa, 1874.<ref name=":1" /> Es enthält 39 Gesänge.<ref name=":1" />

Seine Kompositionen werden als weiterer Versuch gewertet, den traditionellen Meshorerimstil mit der westliche Chormusik zu verbinden.<ref name=":3" />

Im Film Salomon und die Königin von Saba wird die Komposition El malei rachamim [Gott voll Barmherzigkeit] von den Hohepriestern während eines Morgengebets intoniert.<ref>Jack Gottlieb: Funny, It Doesn't Sound Jewish: Comparative Studies of Domestic Labor and Self-Employment. SUNY Press, 2012, ISBN 978-0-7914-8502-6, S. 102 (google.de [abgerufen am 13. September 2017]).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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