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Ossolineum

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Datei:Ossolineum, Breslavia, Polonia, 2017-12-20, DD 20.jpg
Matthiasstift in Breslau
Datei:Former carmelite monastery in Lviv.jpg
Ehemaliges Ossolineum in Lemberg
Datei:Ossolineum-Wroclaw-Ossolinski.jpg
Graf Józef Maksymilian Ossoliński, der Gründer des Ossolineums

Die Ossolinski-Nationalbibliothek Breslau ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ZNiO), kurz Ossolineum, hat ihren Sitz im ehemaligen Matthias-Gymnasium („Matthiasstift“) in Breslau (seit 1945 Polen).

Das Ossolineum wurde im Jahr 1817 von seinem Stifter Graf Józef Maksymilian Ossoliński als Forschungsinstitut im damals österreichisch-ungarischen Lemberg gegründet. Im Jahr 1828 wurde dem aus der privaten Bibliothek von Ossoliński hervorgegangenen Institut, das erst 1827 seine Arbeit aufgenommen hatte, ein Verlagshaus angeschlossen. Bis 1918 war es innerhalb der Zeit der k.k. Monarchie ein Zentrum polnischer wissenschaftlicher Forschungen.

Das zum Zweck der Sammlung von Druckwerken, Handschriften und Druckgrafiken zu polnischen Themen gegründete Ossolineum konnte seine Bestände im Jahr 1823 durch die Aufnahme der Bibliothek des Grafen Henryk Lubomirski (1777–1850) wesentlich erweitern. Weitere private Sammlungen ergänzten die Bestände.

1947 zog das Ossolineum wegen der Zwangsumsiedlung der polnischen Bevölkerung aus Ostpolen, das noch vor Kriegsende 1944 an die Sowjetunion (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) angeschlossen wurde, in das barocke Matthiasstift in Breslau um. Seit 1953 steht die Sammlung unter Verwaltung der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Zum Bestand zählt u. a. die Zabłocki-Bibel aus dem 15. Jh.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ossolineum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 6′ 49″ N, 17° 2′ 12″ O

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