Osterfingen
| Osterfingen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:Wappen Schaffhausen matt.svg Schaffhausen (SH) | |||||
| Bezirk: | Unterklettgau | |||||
| Gemeinde: | Wilchingen | |||||
| Postleitzahl: | 8218 | |||||
| frühere BFS-Nr.: | 2905 | |||||
| Koordinaten: | 679049 / 279692
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| Höhe: | 450 m ü. M. | |||||
| Höhenbereich: | 401–641 m ü. M. | |||||
| Fläche: | 5,34 km² | |||||
| Einwohner: | 359 (2000) | |||||
| Einwohnerdichte: | 67 Einw. pro km² | |||||
| Website: | www.osterfingen.ch | |||||
Osterfingen im Juni 2021
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| Karte | ||||||
Osterfingen ist eine Ortschaft in der Gemeinde Wilchingen im Schweizer Kanton Schaffhausen. Bis Ende 2005 war sie eine selbständige Gemeinde.
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2005
Geschichte[Bearbeiten]
Osterfingen findet sich erstmals 912 (Abschrift von 1150) als Ostrolvingen bezeugt. Der Name bedeutete ursprünglich «bei den Leuten der Sippe des Ostrolf».<ref>Osterfingen. In: Schaffhauser Namenbuch. Online auf ortsnamen.ch, dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung. Abgerufen am 29. September 2026.</ref>
Beim Bad Osterfingen wurden 1934 die Fundamente einer römischen Villa freigelegt. Im Mittelalter war das Kloster Rheinau der grösste Grundherr in Osterfingen; überdies besassen die Herren von Lupfen, von Randenburg, von Radegg, das Kloster Allerheiligen sowie Schaffhauser Stadtbürger Grund und Boden. Die niedere Gerichtsbarkeit lag zuerst bei den Herren von Lupfen, dann bei denjenigen von Randegg, dann bei Schaffhauser Stadtbürgern und schliesslich ab 1537 bei der Stadt Schaffhausen selbst; die hohe Gerichtsbarkeit lag bei den Grafen im Klettgau und ab 1656 bei der Stadt Schaffhausen.<ref name="hls">Roman Sigg: Osterfingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
In Osterfingen wird Rebbau betrieben. Die Bergtrotte erbaute 1584 die Stadt Schaffhausen; sie wurde in der Folgezeit mehrfach erweitert. Vom 17. Jahrhundert bis 1850 grub man in den umliegenden Randenhöhen nach Bohnerz.<ref name="hls" />
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Georg Stoll (1818–1904), Herausgeber der Thurgauer Zeitung, Kreispostdirektor in Zürich und Direktor der Schweizerischen Kreditanstalt
- Otto Stoll (1849–1922), Mediziner, Sprachforscher, Ethnologe und Geograph
- Benjamin Vetter (1848–1893), Zoologe, Anatom und Hochschullehrer
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
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Literatur[Bearbeiten]
- Kurt Bächtold: Osterfingen. Die Geschichte eines Weinbaudorfes. Hrsg. von der Gemeinde Osterfingen. Fotorotar, Egg 1994.
- Roman Sigg: Osterfingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Entdecken Sie die Bergtrotte in Osterfingen. Hrsg. vom Verein Club 1584 – Freunde der Bergtrotte. 1. Auflage 2024.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:ISOS
- Kulturgut Bergtrotte (Website)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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Ehemalige Gemeinde:
Osterfingen
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