Dalbergia latifolia
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| Dalbergia latifolia | ||||||||||||
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| Datei:Dalbe latif 081228-4907 H ipb.jpg
Dalbergia latifolia | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dalbergia latifolia | ||||||||||||
| Roxb. |
Dalbergia latifolia, im Handel auch bekannt als Ostindischer Palisander oder Indischer Palisander sowie Indisches Rosenholz,<ref>D. Jesse Wagstaff: International Poisonous Plants Checklist. CRC Press, 2008, ISBN 978-1-4200-6252-6, S. 119.</ref> ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Dalbergien (Dalbergia) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Dalbergia latifolia wächst als recht langlebiger Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 40 Metern. Der Stammdurchmesser kann bis 150 cm betragen, es werden oft Brettwurzeln ausgebildet. Er ist zumeist immergrün.<ref name="PROTA" /> Roxburgh schreibt, es sei einer der größten Bäume im Bergland.<ref name=Roxburgh1799 />
Die wechselnd unpaarig gefiederten und gestielten Blätter sind spiralig angeordnet. Die leicht ledrigen und glatten Blättchen sind kurz gestielt und breit-eiförmig bis -verkehrt-eiförmig oder rundlich bis elliptisch. An der Spitze sind sie abgerundet bis ausgerandet, die Ränder sind ganz. Es sind kleine abfallende Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Es werden rispige, wenig verzweigte und vielblütige Blütenstände gebildet. Die gestielten und weißlich-gelben Blüten sind zwittrige Schmetterlingsblüten. Der kurze Kelch ist glockenförmig. Die zehn Staubblätter sind monadelphisch verwachsen. Der längliche und oberständige Fruchtknoten ist gestielt mit einem langen Griffel.
Es werden abgeflachte, dünne und papierige, kurz gestielte, bräunliche Hülsenfrüchte gebildet die sich nicht öffnen, sie sind bis 10 cm lang und bis 2,5 cm breit. Es werden bis zu 4 nierenförmige, glatte, glänzende<ref>Dalbergia latifolia (PDF). In: Seed Leaflet. No. 90, August 2004, bei Københavns Universitet, abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref> und flache, bis 10 mm große Samen gebildet. Die Früchte werden durch den Wind ausgebreitet. Sie reifen im Februar und März.<ref name=Roxburgh1799 />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.
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Illustration
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Blätter
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Blüten von Dalbergia latifolia
Vorkommen[Bearbeiten]
Dalbergia latifolia kommt im tropischen Asien, von Nepal bis Indien und in Indonesien vor. Sie wurde aber auch in Teilen Afrikas eingebürgert und in Mauritius und Réunion.
Taxonomie[Bearbeiten]
Der Ostindische Palisander wurde 1799 von William Roxburgh in Plants of the Coast of Coromandel Band 2 Teil 1, Seite 7–8, Tafel 113 erstbeschrieben.<ref name=Roxburgh1799 />
Nutzung und Schutz[Bearbeiten]
Das wertvolle und recht harte, duftende Palisander- bzw. Rosenholz von Dalbergia latifolia ist dauerhaft und wird gerne für Möbel oder Musikinstrumente, beispielsweise für das Griffbrett von Saiteninstrumenten, und anderes verwendet. Die wildwachsenden Bäume sind durch den Indian Forest Act geschützt.<ref name="IUCN" /> Die Bestände auf Plantagen auf Java sind von der Pilzerkrankung Haematonectria haematococca betroffen; in Indien entstehen Schäden bei bis zu zwölf Jahre alten Bäumen durch eine Pilzart der Gattung Phytophthora.<ref name="PROTA" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2016-3. Eingestellt von: Asian Regional Workshop (Conservation & Sustainable Management of Trees, Viet Nam, August 1996), 1998. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="PROTA"> Datenblatt bei PROTA. </ref> <ref name=Roxburgh1799>[1]</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Indian rosewood Dalbergia latifolia auf forestlegality.org.
- Dalbergia latifolia bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 5. Oktober 2018.