Ostreavirus
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| Ostreides Herpesvirus 1 | ||||||||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||||||||
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| Taxonomische Merkmale | ||||||||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||||||||
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| Kurzbezeichnung | ||||||||||||||||||||
| OsHV-1 | ||||||||||||||||||||
| Links | ||||||||||||||||||||
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Die Virusgattung Ostreavirus besteht (Wissensstand 7. Mai 2024) nur aus einer Virusspezies Ostreavirus ostreidmalaco1 mit dem Herpesvirus der Pazifischen Auster (alias Ostreides Herpesvirus 1, englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), OsHV-1). Ursprünglich war das Virus nicht näher klassifiziert der damaligen Familie Herpesviridae zugeordnet. Der Name der Gattung leitet sich von der Familie der Austern (Ostreidae, d. h. von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ‚Muschel‘) ab.
Morphologie[Bearbeiten]
Die behüllten Virionen des OsHV-1 besitzen wie alle Herpesviren ein ikosaedrisches Kapsid (T=16), Pentone lassen sich jedoch nicht im Kapsid darstellen. Die Virionen sind rund bis unregelmäßig und haben einen Durchmesser von etwa 150 bis 200 nm.
Genom[Bearbeiten]
Das Genom des OsHV-1 besteht aus einem Strang einer linearen, doppelsträngigen DNA, deren Offene Leserahmen ähnlich organisiert sind wie bei Mitgliedern der Gattungen Simplexvirus und Cytomegalovirus bei Wirbeltieren. Das Genom ist 207.439 bp groß.<ref>A. J. Davison et al.: A novel class of herpesvirus with bivalve hosts. J. Gen. Virol. (2005) 86(Pt 1): S. 41–53 PMID 15604430</ref>
Biologische Bedeutung[Bearbeiten]
Das OsHV-1 wurde zuerst aus der Pazifischen Felsenauster (Crassostrea gigas) isoliert. Daneben findet man das Virus (oder noch nicht klassifizierte Subtypen) in der Europäischen Flachauster (Ostrea edulis)<ref>P. M. da Silva et al.: Herpesvirus infection in European flat oysters Ostrea edulis obtained from brood stocks of various geographic origins and grown in Galicia (NW Spain). Dis. Aquat. Organ. (2008) 24; 78(3): S. 181–188 PMID 18380216</ref>, der Großen Pilgermuschel (Pecten maximus) und auch bei Ruditapes decussatus und Ruditapes philippinarum, zwei Spezies der Herzmuscheln (Cardiidae).<ref>I. Arzul et al.: Evidence for interspecies transmission of oyster herpesvirus in marine bivalves. J. Gen. Virol. (2001) 82(Pt 4): S. 865–870 PMID 11257192</ref> Bereits die Larven der Wirte sind mit dem Virus infiziert, das Virus kann zu einem Absterben der Muscheln oder der Larven führen. Eine Übertragung des OsHV-1 auf Wirbeltiere und damit auch auf den Menschen wird aufgrund der hohen Wirtsspezifität der Herpesviren ausgeschlossen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />