Ostwig
Ostwig Gemeinde Bestwig
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
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| Postleitzahl: | 59909 | |||||
| Vorwahl: | 02904 | |||||
Ostwig ist ein Ortsteil der Gemeinde Bestwig, Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen, und war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde. Im Januar 2020 hatte Ostwig 953 Einwohner.<ref name="Einwohner2020" />
Der Ort liegt etwa 310 Meter über NN im Elpetal. Alfert und Borghausen mit dem Neubaugebiet Westfeld gehören historisch zu Ostwig.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte des Ortes hängt eng mit dem erstmals 1200 erwähnten Rittergut Haus Ostwig zusammen. Eine dorfähnliche Siedlung entwickelte sich nur langsam. Im 16. Jahrhundert zählte man erst zehn Häuser. Im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg ging die Zahl auf sieben Häuser im Jahr 1685 zurück. Im Jahr 1828 zählte man 19 Häuser mit 263 Einwohnern.
Einen Aufschwung erlebte der Ort mit dem sprunghaften Wachstum des Ramsbecker Bergbaus in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In Ostwig wurde eine große Pferdehaltung für den Güterverkehr der Gruben und Hütten bei Ramsbeck eingerichtet. Daneben wurde in Ostwig mit dem Bau großer Verhüttungsbetriebe begonnen, die aber wegen Konkurses des Bergbauunternehmens Stolberger Zink 1855 nie vollendet wurden. Ein heute denkmalgeschützter Schornstein auf dem Steinberg erinnert an diese Zeit. Ein Wanderweg führt zum kurz hinter dem südlichen Ortsausgang gelegenen Alexanderstollen.
Ostwig gehörte zum Kirchspiel Velmede und wurde etwa 1865 eine eigenständige Gemeinde.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3402058758 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] neuen Eintrag] an.</ref> Bis auf einen kleinen Teil der Gemeinde, der bei der kommunalen Neugliederung zur Stadt Olsberg kam, gehört Ostwig seit dem 1. Januar 1975 zur Gemeinde Bestwig.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die ehemals eigenständige Kirchengemeinde mit der Pfarrkirche St. Joseph ist heute Teil des Pastoralverbundes Ruhr-Valme-Elpetal.
Ortsbild und Einrichtungen[Bearbeiten]
→ Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bestwig
Neben dem Haus Ostwig ist das Ortsbild geprägt von Fachwerkhäusern. Von Bedeutung für den Ort ist der Fremdenverkehr. Seit 1995 ist Ostwig staatlich anerkannter Erholungsort. Berührt wird das Dorf unter anderem vom Ruhrtalradweg und dem Wanderweg Sauerland-Waldroute.
Die Schützenhalle der St. Antonius Schützenbruderschaft 1873 e. V. wurde als Fachwerkbau 1912 erbaut. Hier wird an jedem zweiten Wochenende im Juni das traditionelle Schützenfest ausgiebig gefeiert.
Unter anderem war in Ostwig die Anne-Frank-Schule als Förderschule, heute Flüchtlingsunterkunft, der Gemeinde Bestwig und der Stadt Olsberg angesiedelt.
Wappen[Bearbeiten]
| Wappen der ehemaligen Gemeinde Ostwig |
Gespalten von Silber und Rot; vorn auf rotem Dreiberg ein aufgerichtetes schwarzes Kreuz, hinten ein silberner Schlägel mit einem silbernen Schieferspalteisen schräggekreuzt, beide mit goldenen Griffen.
Das schwarze Kreuz in Silber erinnert sowohl an den früheren Landesherrn, den Kurfürsten und Erzbischof von Köln, als auch (in Verbindung mit dem Dreiberg) an ein Wahrzeichen der Gemeinde. Hierbei handelt es sich um ein Kreuz, das auf dem Steinberg errichtet ist. Schieferspalteisen und Holzschlägel deuten auf die reichhaltigen Schiefervorkommen im Gebiet der Gemeinde hin. Die amtliche Genehmigung des Wappens erfolgte am 23. August 1958.<ref>Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 177, ISBN 3-87793-017-4</ref> |
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Persönlichkeiten, die in Ostwig geboren wurden:
- Carl von Lüninck (1794–1872), Gutsbesitzer, Bürgermeister und Mitglied der Landstände im Fürstentum Waldeck
- Ferdinand Freiherr von Lüninck (1888–1944), Offizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- Hermann Freiherr von Lüninck (1893–1975), Verwaltungsjurist und Agrarfunktionär
- Karl-Josef Müller (1937–2001), Komponist und Musikwissenschaftler
- Peter Liese (* 1965), deutscher Politiker (CDU), MdEP
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Private Website zum Ort Ostwig
- Vorlage:NWBib.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Alfert | Andreasberg | Berlar | Borghausen | Dörnberg | Föckinghausen | Grimlinghausen | Halbeswig | Heringhausen | Nierbachtal | Nuttlar | Ostwig | Ramsbeck | Valme | Velmede | Wasserfall
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ortsteil von Bestwig
- Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)
- Ort an der Ruhr
- Ersterwähnung 1200
- Staatlich anerkannter Erholungsort in Nordrhein-Westfalen
- Gemeindegründung 1865
- Gemeindeauflösung 1975