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Otto Maria Miethke

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Otto Maria Miethke (-Gutenegg) (* 13. März 1881 in Wien, Österreich-Ungarn; † 8. März 1922 ebenda) war ein österreichischer Maler, Graphiker, Illustrator und Lyriker, der auch als Otto Maria Miethke-Gutenegg oder Otto zu Gutenegg signierte (Monogramm „zG.“), nach dem von seinem Vater erworbenen Schloss Gutenegg bei Cilli im ehemaligen Herzogtum Steiermark; der Ort Celje (Cilli) gehört heute zu Slowenien.

Leben[Bearbeiten]

Otto Miethke war Sohn des aus Potsdam stammenden Galeristen und Kunsthändlers Hugo Othmar Miethke und dessen Ehefrau Marie Ernestine (gen. Mary) Canzi, Tochter des Malers August Canzi. Er war mit Jessica (Jessie) A Leeson<ref>FreeBMD Entry Info. Abgerufen am 7. August 2023.</ref><ref>FreeBMD Entry Info. Abgerufen am 7. August 2023.</ref> verheiratet und erhielt ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof Wien, Tor 4, Evangelischer Friedhof<ref>http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Tor4_ev/html_ehrengraeber/kreuz_03_miethke.htm</ref>

Datei:Otto Maria Miethke Schwein.jpg
Ohne Titel, 1902

Künstlerischer Werdegang[Bearbeiten]

Von 1901 bis 1902 war er an der Wiener Kunstgewerbeschule zunächst Schüler bei Kolo Moser und wechselte dann nach München zu Heinrich Knirr. Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs war er in London und wurde von 1914 bis 1918 interniert.

„Als Zeichner von Beardsley und Rops beeinflusst erfand seine Phantasie groteske Darstellungen schauerlicher Pikanterien, oft mit sozialer Pointe und erotischer Anspielung.“<ref name="oebl">https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_M/Miethke_Otto-Maria_1881_1922.xml</ref> Er karikierte das Zeitalter der Romantik, schuf Ölbilder, Aquarelle und Radierungen. Man kann ihn zu den Vorläufern der „Phantastischen Realisten“ rechnen.<ref name="oebl"/>

Werke in Auswahl[Bearbeiten]

Ausstellungen in Auswahl[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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