Oued Djerat
| Oued Djerat | ||||||||||||
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| Daten | ||||||||||||
| Lage | ||||||||||||
| Quelle | etwa 60 km südlich von Illizi 25° 57′ 10″ N, 8° 31′ 8″ O {{#coordinates:25,952777777778|8,5188888888889|
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| Quellhöhe | 1243 m | |||||||||||
| Mündung | Vereinigung mit dem Oued Ouret etwa 10 km südöstlich von Illizi und Bildung des Oued IlliziKoordinaten: 26° 26′ 4″ N, 8° 34′ 59″ O
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| Mündungshöhe | 574 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | 669 m
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| Einzugsgebiet | etwa 650 km²<ref>Global Watersheds</ref> | |||||||||||
Der Oued Djerat ist ein Wadi, das unweit von Illizi, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Illizi, im südöstlichen Algerien liegt.
Verlauf[Bearbeiten]
Es führt durch ein abgelegenes Felstal im Nationalpark Tassili n'Ajjer, das Tausende von Felsbildern, zumeist Felsmalereien, daneben aber auch Petroglyphen aufweist. Die Bildergalerie zieht sich über viele Kilometer hin. Außergewöhnlich in dieser Region ist, dass die Bilder besonders groß sind. Auf einer Fläche von 100 m² sind allein Giraffen abgebildet, von denen die größte acht Meter misst.<ref>Henri Lhote, Les gravures rupestres de l'Oued Djerat (Tassili-n-Ajjer), Mémoires du Centre de Recherches Anthropologiques, Préhistoriques et Ethnographiques, SNED, Algier, 1976, Seite 804</ref> Der Oued Djerat vereinigt sich mit dem Oued Ouret etwa 10 km südöstlich von Illizi und bildet mit ihm den Oued Illizi.
Palmenhaine und Gueltas sind in diesem Gebiet keine Rarität. Viele der Einwohner sind Tuareg.
Entdeckung[Bearbeiten]
Die Entdeckung für die Öffentlichkeit geht auf das Jahr 1934 zurück, als der französische Offizier Brenans mit seiner Truppe an diesem Ort Rast machte und dabei auf die Zeichnungen von Nashörnern, Flusspferden, Krokodilen, Elefanten und Giraffen stieß. Der französische Forscher Henri Lhote nahm den Faden auf und entdeckte Tausende weiterer Zeichnungen, die er wissenschaftlich untersuchte. Die Felsbilder stammen aus der Jungsteinzeit und weisen Ähnlichkeiten mit denen der Provinzen Oran (Algerien) und Fessan (Libyen) auf. Nach Henri Lhote datieren sie mehr als 7000 Jahre zurück.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Yves Gauthier, Algérie et Libye, sanctuaires de l'art rupestre saharien
- Pierre Colombel, Le Tassili n'Ajjer, mémoire du Sahara
- Nouvelles gravures rupestres de l'Oued Djerat (N. Tassili)
- Oued Djaret bei Geonames
Literatur[Bearbeiten]
- Birgit Agada, Adolf Schuster, Algerien, Trescher Verlag 2010, ISBN 978-3-89794-155-7