Oum er-Rbia
| Oum er-Rbia | ||||||||||||
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Quellgebiet des Oum er-Rbia | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | ||||||||||||
| Flusssystem | Oum er-Rbia | |||||||||||
| Quelle | Mittlerer Atlas, ca. 40 km nordöstlich von Khenifra 33° 1′ 1″ N, 5° 19′ 12″ W {{#coordinates:33,017|−5,3201|
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| Quellhöhe | 1613 m | |||||||||||
| Mündung | nördlich von Azemmour in den AtlantikKoordinaten: 33° 19′ 9″ N, 8° 20′ 16″ W
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| Mündungshöhe | 0 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | 1613 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 2,9 ‰ | |||||||||||
| Länge | 555 km<ref name=Ramsar/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 35.000 km²<ref name=Ramsar>L'Oum-Er-Rebia - Études sur une grande rivière des montagnes marocaines</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Imfout<ref name= Horizon /> AEo: 30.600 km² |
MNQ 1941–1970 MQ 1941–1970 Mq 1941–1970 MHQ 1941–1970 |
44,4 m³/s 117 m³/s 3,8 l/(s km²) 219 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Oued Fellat, Oued Serou, Oued Derna, Oued El Abid, Oued Tassaout | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Stausee Al Massira, Stausee Sidi Saïd Maachou | |||||||||||
| Großstädte | Khenifra | |||||||||||
| Mittelstädte | Kasba Tadla, Azemmour | |||||||||||
| Einwohner im Einzugsgebiet | 6.171.000 (1999)<ref>Typologie et Analyse Hydrologique des Eaux Superficielles à Partir de Quelques Bassins Versants Représentatifs du Maroc (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> | |||||||||||
Das Einzugsgebiet des Oum er-Rbia | ||||||||||||
Der ca. 555 km lange Oued Oum er-Rbia (arabisch أم الربيع, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Vorlage:ZghS) ist – trotz starker saisonaler Schwankungen – zusammen mit dem Oued Sebou der längste und wasserreichste Fluss Marokkos.
Etymologie[Bearbeiten]
Oum er-Rbia wird gemeinhin mit „Mutter des Frühlings“ übersetzt, was jedoch voraussetzt, dass der Name arabischen Ursprungs ist. Wahrscheinlicher ist eine Herleitung aus der Berbersprache Zentralatlas-Tamazight; danach würde der Name in etwa mit „Fluss mit vielen Quellen“ zu übersetzen sein.
Geographie[Bearbeiten]
Der vergleichsweise wasserreiche Fluss entspringt im Mittleren Atlas und verläuft zunächst in südwestlicher, später dann in nordwestlicher Richtung. Er nimmt mehrere kleinere Nebenflüsse auf, darunter Oued Day, Oued El Abid, Oued Tassaout, wird mehrfach gestaut (die größte und längste Talsperre ist der Stausee Al Massira) und mündet schließlich, etwa 5 km nördlich von Azemmour, in den Atlantik.
Hydrometrie[Bearbeiten]
Die Abflussmenge des Oum er-Rbia wurde an der Station Imfout, bei dem größten Teil des Einzugsgebietes, über die Jahre 1941 bis 1970 in m³/s gemessen.<ref name= Horizon >Horizon - Étude hydrologique de l’Oum er R’bia (Maroc)</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
Der Oum er-Rbia ist von großer Bedeutung für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung weiter Teile Zentralmarokkos sowie für die Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Tadla- und der Doukkala-Ebene.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte der Besiedlung der Tadla-Ebene durch Berbervölker reicht mit Sicherheit weit zurück, doch gibt es wegen der schriftlosen Kultur der Berber keine schriftlichen Nachweise. Unter arabischem Einfluss, später dann unter der Kolonialherrschaft der Franzosen wurden die Anbau- und Bewässerungsmethoden intensiviert.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Das Quellgebiet des Oum er-Rbia ist gesäumt von kleinen Restauranthütten. Eine einbogige Brücke mit zwei kleineren Begleitbögen über den Fluss in Khenifra wird als Pont Portugais bezeichnet – ob sie jedoch tatsächlich von Portugiesen erbaut wurde, ist fraglich; auf jeden Fall sind europäische Einflüsse offensichtlich, denn weder Araber noch Berber haben in Marokko gewölbte Brücken gebaut. Ein weiterer, diesmal aber mehrbogiger Pont Portugais überquert den Fluss bei Kasba Tadla. Etwa 50 km vor der Mündung des Flusses, oberhalb der Ortschaft Boulaouane, steht eine im 18. Jahrhundert unter Mulai Ismail erbaute imposante Bergfestung (kasbah).
Tourismus[Bearbeiten]
Obwohl der Oberlauf des Oum er-Rbia von März bis Mai für Wildwasser-Touren mit Kanus oder Schlauchbooten geeignet ist, hat der Fluss bislang kaum touristische Bedeutung.
Weblinks[Bearbeiten]
- Oum er-Rbia – Fotos + Infos
- Quellgebiet des Oum er-Rbia – Foto
- Quellgebiet des Oum er-Rbia – Foto
- Quellgebiet des Oum er-Rbia – Foto
- Quellgebiet des Oum er-Rbia – Foto
- Mündung des Oum er-Rbia – Foto
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Qualitätssicherung Geographie:Nachweise fehlen
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2022-12
- Fluss in Afrika
- Fluss in Marokko
- Gewässer in Marrakesch-Safi
- Gewässer in Béni Mellal-Khénifra
- Gewässer in Casablanca-Settat