Püssensheim
Püssensheim Gemeinde Prosselsheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(365)&title=P%C3%BCssensheim 49° 53′ N, 10° 7′ O
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| Höhe: | 277 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 4,7 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 365 (18. Aug. 2014)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 97279 | |||||
| Vorwahl: | 09386 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Püssensheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Prosselsheim im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Püssensheim hat eine Fläche von 4,695 km². Sie ist in 555 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8459,41 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Püssensheim (090680). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 6. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. März 2026.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Kirchdorf Püssensheim liegt etwa 17 Kilometer nordöstlich von Würzburg im Tal des Dettelbaches. Drei Kilometer östlich fließt der Main durch die Volkacher Mainschleife. Im Ortszentrum entspringt der Dettelbach.
Nachbarorte[Bearbeiten]
| Dipbach | ||
| Oberpleichfeld | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Eisenheim |
| Prosselsheim |
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Püssensheim stammt aus dem Jahre 908. Mit Konrad von Püssensheim (Buzinishem), der sich spätestens ab 1136 nach dem Ort benannte, ist ein Ortsadel nachweisbar. Die Püssensheimer, die zum fränkischen Uradel zu zählen sind, waren sehr einflussreiche Ministeriale des Bistums Würzburg und dürfen nach Schäfer zu den Stammvätern der Herren von Zabelstein, den Herren von Homburg, den Reichsküchenmeistern von Rothenburg, den Herren von Reinstein, den Herren von Biebelried und weiteren gezählt werden.<ref>Markus Schäfer: Fränkische und Schwäbische Geschlechter [1]</ref> Das Dorf war von 1282 bis 1603 im Besitz der Grumbacher Ritter, deren letzter Besitz, ein kleines Schlösschen dort, an den Fürstbischof von Würzburg<ref>Christine Demel: Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart. Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 136 f. (Die Grumbach’schen Händel oder der Markgräfler Krieg 1552–1554).</ref> überging. Die katholische Kirche Allerheiligen im Ortszentrum war bereits 1466 eine selbstständige Pfarrei. Die Kirchenburg wurde 1684–1687 erneuert und ist bis heute erhalten. Außer der Kirche sind im Ort als Baudenkmal ein um 1600 gebautes Wohngebäude, sowie mehrere Bildstöcke aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten.<ref>LfD-Liste für Prosselsheim (.pdf)</ref> Siehe auch: Baudenkmäler in Püssensheim
Bis 1803 gehörte der Ort zum Amt Prosselsheim.<ref>Chronik. Gemeinde Prosselsheim, abgerufen am 30. September 2016.</ref> Das bayerische Urkataster zeigt in den 1810er Jahren ein Haufendorf mit 35 Höfen.<ref>Püssensheim auf historischer Karte</ref> Nach 1840 kam der nördlich gelegene Marienhof als Aussiedel hinzu. Später war Püssensheim eine selbständige Gemeinde im Landkreis Kitzingen. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde sie 1971 nach Prosselsheim eingemeindet. 1972 wurde die Gemeinde in den Landkreis Würzburg umgegliedert.
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Noch heute ist der Ort überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Produzierendes Gewerbe gibt es dort nicht. Erwähnenswert ist die 19 Hektar große Solarfarm östlich des Ortes, die im Vollausbau in Spitzenzeiten bis zu 5.530 kW elektrische Leistung erzeugt.<ref>mainfranken solar</ref>
In Nord-Süd-Richtung führt die Staatsstraße 2270 durch den Ort. Einen Kilometer südlich verläuft die im Volksmund Säuferbahn genannte Mainschleifenbahn.
Literatur[Bearbeiten]
- Christine Demel: 1250 Jahre Prosselsheim mit Seligenstadt und Püssensheim – Vom Königshof und Schloss Prosselsheim zur Amtskellerei Balthasar Neumanns – Geschichte und Geschichten aus drei Orten der Gäuhochfläche Mainfrankens. Gemeinde Prosselsheim, Prosselsheim 1992.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Prosselsheim