PROSA (Programmiersprache)
| PROSA | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Paradigmen: | imperativ, strukturiert |
| Erscheinungsjahr: | 1981 |
| Designer: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler: | Jacques Loeckx, Kurt Mehlhorn, Reinhard Wilhelm |
| Aktuelle Version | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Typisierung: | stark, statisch |
| Beeinflusst von: | ALGOL, Pascal |
| Betriebssystem: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Lizenz: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
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PROSA (PROgrammiersprache SAarbrücken) ist eine Mitte der 1980er Jahre von Jacques Loeckx, Kurt Mehlhorn und Reinhard Wilhelm an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken entwickelte imperative Programmiersprache, deren Anwendung vor allem im Bereich der Lehre und der Analyse von Programmen liegt.<ref name="Grundlagen">Jacques Loeckx, Kurt Mehlhorn, Reinhard Wilhelm: Grundlagen der Programmiersprachen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-94706-2 (google.com [abgerufen am 30. Mai 2016]).</ref>
Allgemeines[Bearbeiten]
PROSA ist eine abgeleitete Form der Programmiersprache Pascal und somit auch von ALGOL. Aufgrund der einfachen Struktur und Lesbarkeit der Programme ist PROSA gut als Lehrsprache<ref name="ePROSA">Friedrich Otto: Die Programmiersprache ePROSA: Syntax, Kontextbedingungen und Semantik. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Mai 2016; abgerufen am 30. Mai 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> für Einsteiger geeignet. Der Aufbau der Sprache und viele ihrer Konzepte sind in weiten Teilen sehr ähnlich zu Pascal, jedoch wurden aus Vereinfachungsgründen neue, in Pascal unbekannte Aspekte wie zum Beispiel dynamische oder verschachtelte Arrays eingebaut.<ref name="Grundlagen" />
Syntax[Bearbeiten]
Hallo Welt[Bearbeiten]
Ein Hallo-Welt-Programm in PROSA könnte so aussehen: <syntaxhighlight lang="pas"> program Hallo_Welt; begin
print "Hallo Welt";
end. </syntaxhighlight>
Variablen[Bearbeiten]
Aufgrund der starken und statischen Typisierung muss jede Variable bereits bei ihrer Definition genau einen von fünf Datentypen besitzen.<ref name="Grundlagen" />
| Datentyp | Werte |
|---|---|
| int | Ganze Zahlen (0, 37, 5)
|
| real | Reelle Zahlen (0.0, 1.5, 37.25)
|
| char | Zeichen ('a', 'b', '+')
|
| string | Worte ("A", "PROSA", " ")
|
| bool | Wahrheitswerte (true, false)
|
Kontrollstrukturen[Bearbeiten]
Bedingte Anweisungen[Bearbeiten]
Für verzweigte Programmstrukturen werden if-then-else-Anweisungen verwendet. <syntaxhighlight lang="pas"> if x >= 0.0 then print "Zahl ist positiv"
else print "Zahl ist negativ"
fi </syntaxhighlight>
Schleifen[Bearbeiten]
PROSA besitzt im Gegensatz zu anderen Programmiersprachen wie ALGOL 60 oder Pascal nur while-Schleifen und keine do- oder for-Schleifen. Der Grund hierfür ist, dass die letzten beiden Schleifentypen als Spezialfälle der while-Schleife betrachtet werden können und durch diese in vielen Fällen substituierbar sind.<ref name="Grundlagen" /><ref>The While programming language. (PDF) Abgerufen am 30. Mai 2016.</ref> <syntaxhighlight lang="pas"> program Schleifen; var x, y: integer; begin x := 0; y := 10; while x < y do x := x + 1 od end. </syntaxhighlight>
Verwendung[Bearbeiten]
Hauptsächlich findet PROSA ihren Einsatz größtenteils an deutschsprachigen Universitäten,<ref name="ePROSA" /> da sie, aufgrund ihrer einfachen Struktur, sich nicht nur für Einsteiger eignet, sondern vor allem auch zur theoretischen Analyse von Programmeigenschaften wie Laufzeit und Termination.<ref name="Grundlagen" /> Die einfache Grammatik der Sprache kann auch beim Testen von Compilern<ref>Michael Eulenstein: Generierung portabler Compiler: Das portable System POCO. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-73431-1 (google.com [abgerufen am 30. Mai 2016]).</ref> oder als Grundlage für eigene, simple Programmiersprachen<ref>Stefan Neis: Kurze Darstellung von Ordnungen. Abgerufen am 30. Mai 2016.</ref> verwendet werden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />