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Pagan Love Song

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Pagan Love Song (dt. heidnisches Liebeslied) ist ein Song, der von Nacio Herb Brown (Musik) und Arthur Freed (Text) geschrieben und 1929 veröffentlicht wurde.<ref name="tyler">Don Tyler: Hit Songs, 1900-1955: American Popular Music of the Pre-Rock Era. 2007</ref>

Hintergrund des Songs[Bearbeiten]

Datei:Ramon Novarro.jpg
Ramón Novarro, fotografiert von Carl van Vechten im Jahr 1934

Der Song resultierte aus Freed und Browns zweiter Zusammenarbeit für Metro-Goldwyn-Mayer, als sie die Musik für den Film The Pagan (1929, Regie: W. S. Van Dyke) schrieben; Pagan Love Song war der Titelsong des Films und bezieht sich in seinem Liedtext auf die Pazifikinsel Tahiti. Ramón Novarro stellte das Lied in dem Film vor.<ref>Allan R. Ellenberger Ramon Novarro: A Biography of the Silent Film Idol 1999, Seite 141</ref>

Der Song wird in einem moderaten Tempo vorgetragen; die ersten Zeilen des Liedtextes lauten: „Wenn die ersten Sonnenstrahlen und das träge Land träumen. All die glücklichen Jahre dort. Du gehörst zu mir und ich zu dir.“<ref>Im Original: Where the golden sunbeams and the lazy land dreams. All the happy years thru. You'll belong to me and I to you. Vgl. Noten und Songtext-Anfang</ref> Die Notenausgaben des Lieds verkauften sich in den Vereinigten Staaten sehr erfolgreich; der Verleger Jack Robbins konnte über 1,6 Millionen Exemplare verkaufen. Bob Hope stellte den Song 1929 bei seinem Debütauftritt im New Yorker Vaudeville-Theater Procter's Eighty-sixth Street Theater vor.<ref name="tyler"/>

Erste Aufnahmen und Coverversionen[Bearbeiten]

Zu den ersten Musikern, die den Song ab Mai 1929 aufnahmen, gehörten in den Vereinigten Staaten Sunny Clapp and His Band O'Sunshine, Harold „Scrappy“ Lambert, Annette Hanshaw, Irving Kaufman<ref>Velvet Tone 1936-V</ref> und Lee Sims. In Deutschland spielte ihn Lud Gluskin und in England Philip Lewis ein. Die erfolgreichste Version war in den USA die des Copley Plaza Orchestra unter Leitung von Bob Haring, die 1929 #1 der Hitparaden erreichte.<ref>Hits of All Decades</ref> Populär waren auch die Versionen von Nat Shilkret and The Troubadours Orchestra (#3, Victor 21931, mit Frank Munn, Gesang<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Nat Shikret in Songwriters Hall of Fame (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.songwritershalloffame.org</ref><ref>Munn lebte von 1894 bis 1953.</ref>) sowie der Studioformation The Columbians mit Ben Selvin (Columbia 1817), die #5 der US-Charts erreichte.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/tagloom.comThe Columbians & Ben Selvin - Pagan Love Song 1929 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>

In den 1930er-Jahren folgen Coverversionen des Songs u. a. von Paul Whiteman, des Casa Loma Orchestra, Bob Crosby and His Orchestra, Nat Gonella, The Andrews Sisters, Benny Goodman, Glenn Miller und Teddy Stauffer. Frieder Weissmann spielte eine Version mit deutschem Text (Märchen von Tahiti<ref>Erschienen auf Odeon O-4972 b (Be 8967)</ref>) ein.

Julia Lee nahm eine Rhythm-&-Blues-gefärbte Version des Pagan Love Song auf, die auf das sonst vorherrschende Hawaiimusikarrangement verzichtete. In späteren Jahren nahmen ihn auch Musiker wie Hot Lips Page, Ziggy Elman, Harry James, Toots Thielemans, Connee Boswell, Pee Wee Erwin, Gene Ammons, Dinah Washington, Mal Waldron, Wild Bill Davison, Kid Thomas Valentine und Keith Ingham auf.<ref name="lord"/>

Der Song fand auch Verwendung in mehreren Filmmusicals, so in Night Club Girl (Regie Edward F. Cline, 1945) und Liebeslied auf Tahiti (Regie Robert Alton, 1950) mit Esther Williams, dessen Originaltitel er auch ist.<ref name="tyler"/><ref>Für den Film Pagan Love Song schrieben Harry Warren und Arthur Freed zunächst einen Song mit dem Titel Tahiti, den sie aber verwarfen. Freed erinnerte sich darauf an den 1929 mit Nacio Herb Brown geschriebenen Song, der dann auch Verwendung fand. Vgl. John Howard Reid: Hollywood Movie Musicals., 2006, S. 144.</ref> Der Diskograf Tom Lord listet insgesamt 92 (Stand 2015) Coverversionen.<ref name="lord">Tom Lord: Jazz discography (online)</ref>

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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