Paktolos
| Paktolos Sart Çayı | ||||||||||||
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Paktolos, heutiger Name Sart Çayı | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Türkei | |||||||||||
| Flusssystem | Gediz | |||||||||||
| Abfluss über | Gediz → Golf von Izmir | |||||||||||
| Quelle | Boz Dağı, Boz Dağları, Türkei | |||||||||||
| Mündung | Bei Salihli (Sardes)Koordinaten: 38° 31′ 19″ N, 28° 2′ 48″ O
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| Mündungshöhe | 73 m
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| Mittelstädte | Salihli | |||||||||||
| Kleinstädte | Sardes | |||||||||||
| Heutiger Name Sart Çayı | ||||||||||||
Der Paktolos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), heutiger türkischer Name Sart Çayı) ist der antike Name eines Flusses nahe der ägäischen Küste in der heutigen Türkei. Er ist ein Nebenfluss des Hermos (türkisch Gediz) im westlichen Kleinasien. Er entspringt am Boz Dağı, dem antiken Tmolos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); siehe Bozdağlar [Tmolos-Gebirge])<ref>Strabon, Geographika 13,4,5</ref> und mündet bei Salihli in den Gediz.
In der Antike wurde der Fluss auch Chrysorrhoas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „der Gold Führende“) genannt.<ref>(Pseudo-)Plutarch, De fluviis 7,1; Hyginus, Fabulae 191</ref>
Griechische Mythologie[Bearbeiten]
In der griechischen Mythologie ist Paktolos ein Flussgott; wie viele Flussgötter ist er ein Sohn des Okeanos (altgriechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), der Ozean) und der Tethys ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Der Fluss führte angeblich Goldstaub mit sich,<ref>Herodot 5,101</ref> was allgemein als Symbol für den Reichtum der Stadt Sardes angesehen wird, dem Mythos nach aber daher kommen soll, dass Midas im Paktolos badete, um die Gabe, dass alles, was er berührte, zu Gold wurde, abzuwaschen.<ref>Ovid, Metamorphosen (Übersetzung von Johann Heinrich Voß) 11,85–145; Vorlage:Projekt-gutenberg.org Zitat: „Bacchus wandelt’ einmal zu den Weinhöh’n seines Tymolos, / Und den paktolischen Auen, wiewohl noch golden der Strom nicht / Flutete, noch nicht Neid mit köstlichem Sande hervorrief. / […] Midas ersteigt die befohlene Flut; und die Kräfte des Goldes / Färben den Strom, und weichen vom menschlichen Leib’ in die Wasser. / Jetzt annoch von dem Samen der schon hochaltrigen Ader / Starrt das Gefild’, in den Glimmer der goldgefeuchteten Schollen.“</ref><ref>Hyginus: Fabulae 191. König Midas. Zitat (Übersetzung von Franz-Peter Waiblinger): „Als er (sc. Midas) dann aber vom Hunger gequält wurde, bat er Dionysos, ihm das glänzende Geschenk wieder abzunehmen. Dionysos befahl ihm, sich im Fluss Paktolos zu waschen. Als sein Körper das Wasser berührte, bekam es eine goldene Farbe. Dieser Fluss heißt jetzt in Lydien Chrysorrhoas.“ (Hyginus Fabulae – Sagen der Antike, dtv 1996.) Vergleiche Fabulae CXCI (191) in der lateinischen Wikisource.</ref>
Lyrik[Bearbeiten]
Friedrich Hölderlin erwähnt den Fluss in seinem Gedicht Der Neckar: „Zum goldenen Paktol“.<ref>Friedrich Hölderlin: Gedichte. Vorlage:Projekt-gutenberg.org</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Literatur[Bearbeiten]
- Heinrich Wilhelm Stoll: Paktolos. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,1, Leipzig 1902, Sp. 1255 (Digitalisat).