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Palast Orchester

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Max Raabe & Palast Orchester
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Schlager-, Tanz- und Unterhaltungsmusik
der 1920er und 1930er Jahre
Aktive Jahre
Gründung 1986
Auflösung
Website www.palast-orchester.de
Aktuelle Besetzung
Gesang, künstlerische Leitung
Max Raabe
Violine
Cecilia Crisafulli (seit 2007)
Sven Bährens (seit 1989)
Bernd Hugo Dieterich (seit 1995)
Fabio Duwentester (seit 2017)
Martin Sander (seit 1999)
Johannes Ernst (seit 1988)
Baritonsaxophon, Basssaxophon, Klarinette, Gesang
Rainer Fox (seit 1996)
Tenorsaxophon, Klarinette
Bernd Frank (seit 1997)
Uli Hoffmeier (seit 1996)
Trompete, Gesang
Thomas Huder (seit 1987)
Klavier, Akkordeon
Ian Wekwerth (seit 1986)
Posaune
Mohamed Gamal Aly
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug, Percussion
Vincent Riewe † (1990–2017)<ref>Vincent Riewe, der Schlagzeuger von Max Raabes Palast Orchester, ist verstorben. In: bonedo.de. 2. April 2017, abgerufen am 28. April 2017.</ref>
Violine, musikalische Leitung
Michaela Hüttich (bis 1989)
Violine
Kaja Kürer (heute Beringer)<ref>Kaja Beringer bei Deutsche Oper Berlin</ref>(1989–1997)
Violine
Emily Bowman
Violine
Hanne Berger
Posaune, Bratsche
Jörn Ranke † (1987–2025)
Trompete
Michael Enders

Das Berliner Palast Orchester wurde 1986 gegründet. Es spielt vorwiegend Schlager-, Tanz- und Unterhaltungsmusik der 1920er und 1930er Jahre.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Palast Orchester wurde 1986 von zwölf Musikstudenten gegründet, um Unterhaltungsmusik aus der Weimarer Zeit zu spielen. Die musikalische Leitung übernahm Michaela Hüttich, den Gesang Max Raabe, der später auch Leiter wurde.<ref>Jürgen Wölfer: Das große Lexikon der Unterhaltungs-Musik, Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-89602-272-5, Seite 402</ref>

Den Durchbruch schaffte das Orchester im Jahr 1994 durch die Mitwirkung im Film Der bewegte Mann und das dort gespielte Lied Kein Schwein ruft mich an.

2001 und 2002 veröffentlichte Max Raabe & Palast Orchester zwei CDs unter dem Titel Super Hits, auf denen sie aktuelle Pop-Titel im Stil der Zwanziger Jahre interpretierten. Im Jahr 2002 erhielten Max Raabe & Palast Orchester außerdem den Echo Klassik für ihr Album "Charming Weill".<ref>Max Raabe und Palast Orchester: CD - Musik. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref><ref>Preisträger | ECHO KLASSIK. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref>

Dazu kamen Auftritte bei großen Bällen wie dem deutschen Bundespresseball, dem Wiener Opernball 2000 und eine eigene Palast-Revue, die im Berliner Wintergarten, in der Alten Oper Frankfurt, im Deutschen Theater München und im Wiener Ronacher gezeigt wurde.

Mit zunehmender internationaler Bekanntheit folgten Konzertreisen zunächst nach Italien, Frankreich, England, China, Japan und Skandinavien. Nach USA und Canada reiste Max Raabe & Palast Orchester bis zur Pandemie 2020 jedes Jahr und schaffte es dort bis in die großen Konzertsäle, wie Davies Hall in San Francisco, Chicago Symphony Hall, Boston Symphony Hall und Carnegie Hall in New York.<ref>Jennifer Robinson: Max Raabe & The Palast Orchester: Let's Do It. 9. Februar 2017, abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Max Raabe and the Palast Orchester - The Syncopated Times. 1. Mai 2017, abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sharon Ellman: Review: MAX RAABE & PALAST ORCHESTER Brings Glamour to Carnegie Hall. 24. März 2024, abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Fall of the Weimar Republic: Dancing on the Precipice. In: carnegiehall.org. Abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>N. O. W. Staff: Max Raabe and the Palast Orchester - NOW Magazine. In: NOW Toronto. 25. März 2015, abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2010 sorgte eine Tour nach Israel für große Aufmerksamkeit. Eine Filmdokumentation dieser Konzertreise eröffnete 2012 die jüdischen Filmfestspiele in Berlin und wurde auch auf den jüdischen Filmfestspielen in New York, Jerusalem und San Francisco gezeigt.<ref>deutschlandfunkkultur.de: "Ein bisschen Risiko ist es schon gewesen". 21. Oktober 2010, abgerufen am 8. Mai 2026.</ref><ref>Max Raabe in Israel. Abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Little Shark Entertainment GmbH - Max Raabe in Israel. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref>

Außerdem war das Orchester in dem Film Nacht über Berlin zu sehen, der am 20. Februar 2013 im Ersten ausgestrahlt wurde.

Im November 2019 gaben Max Raabe & Palast Orchester im Berliner Clärchens Ballhaus ein "MTV Unplugged" Konzert, das live mitgeschnitten und als CD/DVD veröffentlicht wurde. Zu dieser Produktion lud das Orchester Gäste ein, die sonst mit seinem Genre nicht in Verbindung gebracht werden: Herbert Grönemeyer, LEA, Schauspieler Lars Eidinger, Pawel Popolski, Rapper Samy Deluxe, Namika und den finnischen Heavy Metal Monster Mr. Lordi.<ref>Max Raabe und Palast Orchester: Palast Orchester - Biographie. Abgerufen am 11. Mai 2026.</ref>

Das Repertoire des Orchesters umfasst vor allem Original-Arrangements von deutschen Schlagern der 1920er und 1930er Jahre, sowie Musik dieser Zeit aus USA, Frankreich, Italien und Südamerika. In den Konzertprogrammen von Max Raabe & Palast Orchester wird dieses Repertoire verwoben mit eigenen Kompositionen von Max Raabe.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben Max Raabe/Diskografie

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Palastorchester – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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