Zum Inhalt springen

Pancit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Pancit.JPG
Pancit

Pancit [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈpansɪtˈ] ist die Bezeichnung für ein philippinisches Nudelgericht, das seinen Ursprung in China hat.<ref name="Yamashita">Pancit: Filipino Noodle Dish. In: guampedia.com. 7. Juli 2014, abgerufen am 10. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch fortwährende regionale Anpassungen mit verschiedensten Zutaten hat sich das Gericht zu einem der bekanntesten Nationalgerichte der philippinischen Küche entwickelt.<ref name="Fernandez 1988">vgl. Doreen G. Fernandez: Culture Ingested : Notes of the Indigenization of Philippine Food. In: Philippine Studies. Band 36, Nummer 2, 1988, S. 219–232.</ref> Pancit wird in zahlreichen Variationen vor allem bei Festen und Geburtstagen aufgetischt.<ref name="Lonely Planet 2006">vgl. Chris Rowthorn, Greg Bloom u. a.: Philippines. Victoria: Lonely Planet, 2006, ISBN 1-74104-289-5, S. 47.</ref> Typische Zutaten neben den Nudeln, die den Hauptbestandteil des Gerichts bilden, sind lokale Fleisch-, Fisch- und Gemüsesorten.

Geschichte und Etymologie[Bearbeiten]

Die philippinische Küche ist ein Potpourri aus verschiedensten kulturellen Einflüssen, geprägt durch die geschichtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Inselstaats. Während die Wurzeln der philippinischen Küche in Malaysia vermutet werden, sind chinesische und indische Einflüsse durch den Handel sowie spanische und amerikanische Einflüsse durch die Kolonialisierung nicht von der Hand zu weisen.<ref name="Cordero-Fernando, Gilda 1976">vgl. Gilda Cordero-Fernando: The Culinary Culture of the Philippines. Manila, Bancom Audiovision Corporation, 1976, S. 24–29.</ref> Insbesondere die frühen Handelsbeziehungen zwischen China und den Philippinen, die bereits während der Tang-Zeit (618–907 n. Chr.) bestanden, hatten nachhaltigen Einfluss auf die philippinische Esskultur.<ref name="Bullinger, Seitz, Volz 2012">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Das Jollibee-Phänomen: „Filipino in taste – making proudly Filipino“. In: Internationales Asienforum. 43. Jahrgang, Nr. 3–4, Vorlage:Cite book/Date, S. 301 ff. (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -10-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2 (PDF, 460 kB)</ref>

Mit den chinesischen Händlern kamen Nudel- und Reisgerichte auf die Philippinen, deren chinesische Wurzeln heute noch anhand ihrer Namen nachvollziehbar sind. So stammt auch der Begriff Pancit aus dem Hokkien-Chinesischen pian + e + sit, was übersetzt so viel bedeutet wie „etwas, was bequem, zweckmäßig, praktisch gekocht wurde.“ Da die Verarbeitung von Nudeln bekanntermaßen wenig aufwendig ist, hat sich die Bezeichnung Pancit auf den Philippinen für das besagte Nudelgericht eingebürgert.<ref name="Chan-Yap 1976">Gloria Chan-Yap: Hokkien Chinese Influence on Tagalog Cookery. In: Philippine Studies : Historical and Ethnographic Viewpoints. 24. Jg., Nr. 3, 1976, S. 288, 300.</ref> Zudem kamen „im 19. Jahrhundert […] chinesische Nudelrestaurants auf, die generell als Panciterias bezeichnet werden.<ref name="Bullinger, Seitz, Volz 2012" />“

Auch die übliche Verwendung von Pancit auf Feiern oder Geburtstagen ist einer chinesischen Überlieferung zuzuschreiben. Demnach symbolisieren Nudeln ein langes und gesundes Leben.<ref name="ATIYAH 2002">vgl. Jeremy Atiyah u. a.: The rough guide to southeast asia. 2002, Rough Guides Ltd., ISBN 1-85828-893-2, S. 804 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Anstelle von Kerzen wurden die Nudeln mit orangefarbenen Eiern, golden gebratenen Schalotten und grünen Zwiebelblättern bestückt. Pancit stellt bis heute auf den Philippinen ein angebrachtes und favorisiertes Gericht auf Geburtstagen und anderen Feiern dar.<ref name="ATIYAH 2002" /><ref name="Reyes-Lumen 2005">Nancy Reyes-Lumen: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Republic of Pancit. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pcij.org In: Food and the Filipino : Feast and Famine. Nr. 1, Jan-März 2005.</ref>

Pancit-Arten und -Variationen[Bearbeiten]

Im Laufe der Zeit hat sich aus dem chinesischen Nudelgericht das Filipino-Pancit entwickelt, das mit lokalen Fleisch-, Fisch- und Gemüsesorten immer weiter variiert wurde. Die heutigen Zutaten und Variationen des Gerichts kommen in der chinesischen Küche meist nicht oder zumindest nicht in diesen Kombinationen zur Verwendung.<ref name="FERNANDEZ 1994">vgl. Doreen G. Fernandez: Tikim : essays on Philippine food and culture. 1994, Pasig, Metro Manila: Anvil Publishing, S. 40–43.</ref> Die zahlreichen Variationen von Pancit unterscheiden sich sowohl durch ihre Nudelart als Hauptbestandteil des Gerichts als auch durch die restlichen Inhaltskomponenten und Zutaten. Die beiden wichtigsten Hauptvarianten des Gerichts, die es zu unterscheiden gilt, sind Pancit Canton und Pancit Bihon. Während Pancit Bihon aus dünnen, durchsichtigen Reisnudeln besteht, setzt sich Pancit Canton aus etwas dickeren Eiernudeln zusammen, die äußerlich der bekannten Spaghettinudel ähneln.<ref name="Yamashita" /> Auch je nach Region auf den Philippinen sind die Zutaten für das Pancit sehr individuell. So werden direkt an den Küsten häufiger Shrimps, Fisch und Muscheln verwendet und weiter im Landesinneren mehr Eier oder Gemüse wie Karotten, Bohnen oder Zwiebeln. Für die Zubereitung werden die Zutaten in der Regel in einer Pfanne mit Öl angebraten, während die Nudeln vorab kurz in Wasser eingelegt und dann mit den restlichen Zutaten und Gewürzen vermengt und mitgebraten werden. Weitere bekannte Pancit-Varianten sind unter anderem Pancit Buko, Pancit Malabon, Pancit Marilao und Pancit Molo.

Belege[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />