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Papst (Titel)

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Papst (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) kindliche Bezeichnung für ‚Vater‘<ref>Liddell and Scott. Abgerufen am 18. Februar 2013.</ref>, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) bzw. mit Makron markiert {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein aus dem frühen Christentum besonders in den östlichen Kirchen bekannter Ehrentitel für Bischöfe<ref name="ODCC:Pope">Pope. In: Oxford Dictionary of the Christian Church. Oxford University Press, 2005, ISBN 978-0-19-280290-3.</ref> und wurde in der Antike synonym dazu verwendet<ref name="mazza"></ref> und auch auf andere hohe Geistliche wie Äbte bezogen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste bekannte Verwendung ist in Eusebius von Caesareas Kirchengeschichte (Anfang des 4. Jahrhunderts) in Bezug auf den Patriarchen von Alexandrien Heraclas von Alexandria (232–248) überliefert.<ref>Eusebius von Caesarea: Historia Ecclesiastica. Buch VII, Kapitel 7 (deutsche Übersetzung von Philipp Häuser in der Bibliothek der Kirchenväter – 4. Jahrhundert).</ref>

In der Westkirche stammt die erste bekannte Verbindung des Titels Papst mit dem Bischof von Rom aus der Zeit des Marcellinus († 304), der in der Grabinschrift des Diakons Severus so bezeichnet wird. Papst Siricius (Amtszeit 385–399) trug als Erster die Eigenbezeichnung papa.

Die englische Entsprechung „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ ist erstmals in der Mitte des zehnten Jahrhunderts als angelsächsisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Bezug auf Papst Vitalian in einer Übersetzung von Bedas Historia ecclesiastica gentis Anglorum belegt.<ref>pope, n.1. In: Oxford English Dictionary. Oxford University Press, 2011.</ref>

Entwicklung im Westen[Bearbeiten]

Seit dem fünften und sechsten Jahrhundert, vielleicht schon unter Leo dem Großen<ref>John W. O’Malley: A History of the Popes. Government Institutes, 2009, ISBN 978-1-58051-227-5, S. xv (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>, wurde der Titel in der Westkirche zunehmend auf den Bischof von Rom als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche beschränkt,<ref name="mazza" /> der nach römisch-katholischem Verständnis durch das Papstprimat das Haupt des Bischofskollegiums und die höchste Autorität der Kirche bildet. Spätestens im 11. Jahrhundert war er in der Westkirche überwiegend auf den Bischof von Rom bezogen und wurde von Gregor VII. ausschließlich darauf beschränkt. Rückwirkend wird die Bezeichnung auf alle römischen Bischöfe übertragen, auch aus den ersten beiden Jahrhunderten.

Entwicklung im Osten[Bearbeiten]

Auch im östlichen Christentum verschwand die Bezeichnung als allgemeiner Ehrentitel für Bischöfe im Laufe der Jahrhunderte und wird meist nur noch mit einzelnen Bischofssitzen in Verbindung gebracht. Sowohl der koptische Patriarch von Alexandrien als auch der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika tragen ebenfalls den Titel Papst oder Papst von Alexandria. Beide verstehen sich als Nachfolger des Heraclas von Alexandrien. Der Bischof von Rom wird im östlichen Christentum zur Differenzierung auch als Papst von Rom bezeichnet.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Heute bezeichnen auch der Caodaismus und die Legio Maria ihre Oberhäupter als Päpste.
  • In der Serie Futurama gibt es einen Weltraumpapst, welcher an der Spitze der „First Amalgamated Church“ (zu Deutsch etwa: Erste Vereinigte Kirche) steht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />