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Parinya Charoenphol

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Datei:Nongthoomfairtex.jpg
Parinya Charoenphol (2006)

Parinya Charoenphol ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), RTGS: Charoenphon, Aussprache: Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[pàʔrinjaː t͡ɕàʔrɤːnpʰǒn], Spitzname Nong Toom, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nong Tum, nach ihrem Boxstall früher auch Parinya Kiatbusaba, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kiatbutsaba; * 9. Juni 1981 in der Provinz Chiang Mai, Thailand) ist eine ehemalige Muay-Thai-Kämpferin.

Parinya wurde mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren und als Junge erzogen. Bereits als Kind fühlte sie sich aber als Mädchen. Dieses Phänomen wird in Thailand als Kathoey bezeichnet. Obwohl sie sich eigentlich nicht besonders für Kampfsport interessierte, erkannte sie ihre besondere Begabung für Muay Thai, trainierte, um sich gegen sie schikanierende Jungen erwehren zu können, und nahm an Wettkämpfen teil, um sich von den Preisgeldern die von ihr gewünschten geschlechtsangleichenden Maßnahmen zu finanzieren.<ref name="Rennesson">Stéphane Rennesson: Competing Cultures of Masculinity. When Thai Transgender Bodies Go Through Muay Thai. In: Queer Bangkok. 21st Century Markets, Media, and Rights. Hong Kong University Press, Hongkong 2011, S. 44–45.</ref>

Im Lauf ihrer Karriere zeigte sie sich zunehmend als Frau, trat mit längeren Haaren, geschminkt und in femininer Kleidung auf und weigerte sich, sich beim Wiegen vor dem Kampf auszuziehen.<ref name="jimenez">David Jiménez: Kinder des Monsuns. Alltag in Asien abseits des Wirtschaftsbooms. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009, S. 61–62.</ref> Der Muay-Thai-Sport ist in Thailand stark mit Männlichkeit assoziiert, Frauen durften ihn auf professioneller Ebene nicht praktizieren. Da Parinya rechtlich gesehen ein Mann war, durfte sie weiterhin zu den Wettkämpfen antreten. Parinya zog daher große Medienaufmerksamkeit auf sich, auch außerhalb Thailands.<ref name="CostaMatzner">LeeRay M. Costa, Andrew J. Matzner: Male Bodies, Women’s Souls. Personal Narratives of Thailand’s Transgendered Youth. Haworth Press, Binghamton NY 2007, S. 27–28.</ref> Im Jahr 1998 errang sie die Meisterschaft des renommierten Lumpini-Stadions.<ref name="Rennesson" />

Nach der geschlechtsangleichenden Operation im Jahr 1999 gab sie ihre Kampfsportkarriere 2000 zunächst auf. 2003 wurde ihr Leben im auch international beachteten Film Beautiful Boxer des Regisseurs Ekachai Uekrongtham dargestellt.<ref name="jimenez" /> 2004 eröffnete sie eine Boxschule, in der sie sowohl Jungen als auch Mädchen ausbildet. Im Jahr 2006 kehrte sie noch einmal in den Boxring zurück.<ref name="CostaMatzner" /> Sie war seither als Model, Entertainerin und als PR-Vertreterin des Sport- und Wellness-Zentrums Fairtex tätig.<ref name="Rennesson" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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