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Parkinsonien

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Parkinsonien
Datei:Starr 010209-0260 Parkinsonia aculeata.jpg

Jerusalemsdorn (Parkinsonia aculeata) mit Blüten und Blättern

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Tribus: Caesalpinieae
Gattung: Parkinsonien
Wissenschaftlicher Name
Parkinsonia
L.

Die Parkinsonien (Parkinsonia) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie besitzt ein disjunktes Areal: die Arten sind in semiariden Regionen Afrikas und Amerikas beheimatet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Galapagos plants II 32.jpg
Jerusalemsdorn (Parkinsonia aculeata), Illustration
Datei:Parkinsonia-florida-20080324.JPG
Blüte im Detail von Parkinsonia florida
Datei:Parkinsonia microphylla 2.jpg
Blüte im Detail von Parkinsonia microphylla
Datei:Parkinsonia microphylla pods.jpg
Zweige mit unreifen Früchten von Parkinsonia microphylla
Datei:Brea - Semilla y Vaina.jpg
Hülsenfrüchte und Samen von Parkinsonia praecox

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Parkinsonia-Arten sind große Sträucher oder kleine Bäume, die Wuchshöhen von 5 bis 12 Metern erreichen. Sie besitzen offene, lichte, dornenbewehrte Baumkronen. Ihre Rinde ist grün.

In der Trockenzeit werfen sie ihr Blattwerk ab. Die wechselständigen Laubblätter sind doppelt gefiedert mit zwei bis sechs Fiedern erster Ordnung und zahlreichen kleinen Fiederblättchen. Sie enden mit einer Stachelspitze. Sie bilden sich nach Einsetzen der Regenfälle, bleiben aber meist nur kurze Zeit bestehen. Der Großteil der Photosynthesetätigkeit wird bei Trockenheit von den grünen Zweigen und Ästen übernommen. Die Nebenblätter sind vielgestaltig: winzig, schuppenförmig oder manchmal zu Dornen umgebildet.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blüten stehen in seitenständigen, traubigen Blütenständen zusammen mit kleinen Hochblättern.

Die zwittrigen Blüten sind (mehr oder weniger) zygomorph und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind schwach ungleich und überdecken sich dachziegelartig. Die fünf gelben oder weißen Kronblätter sind schwach ungleich. Die zehn Staubblätter sind frei. Der Fruchtknoten enthält viele Samenanlagen. Der Griffel ist dünn.

Die Hülsenfrüchte enthalten mehrere (meist ein bis zehn) Samen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Parkinsonia wurde 1753 von Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum aufgestellt.<ref name="Linné1753" /><ref name="Tropicos" /><ref name="GRIN" /> Der Gattungsname Parkinsonia ehrt den englischen Botaniker John Parkinson (1567–1629).<ref name="Burkhardt2018" /> Synonyme für Parkinsonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind: Cercidiopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Britton & Rose, Cercidium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tul., Peltophoropsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chiov., Rhetinophloeum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.Karst.<ref name="GRIN" />

Die Gattung Parkinsonia gehört zur Tribus Caesalpinieae in der Unterfamilie Caesalpinioideae innerhalb der Familie Fabaceae.

Die zwei bis zehn (bis 14) Arten der Gattung Parkinsonia können nach dem Vorkommen in Afrika oder in der Neuen Welt in zwei Gruppen aufgeteilt werden:<ref name="ILDIS" />

In Afrika vorkommend
In der Neotropis vorkommend

Die meisten amerikanischen Arten sind dort als „Palo Verde“ bekannt, Spanisch für „grüner Stock“ – eine Anspielung auf den charakteristischen grünen Stamm, dessen Rinde photosynthetische Aufgaben übernimmt.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Tropicos"> Parkinsonia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Linné1753"> Linné 1753 eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="ILDIS"> Datenblatt bei International Legume Database Information Service = ILDIS - LegumeWeb - World Database of Legumes, Version 10.38 vom 20. Juli 2010.</ref> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018.</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Parkinsonia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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