Parov Stelar
Parov Stelar (eigentlich Marcus Füreder; * 27. November 1974 in Linz, Oberösterreich) ist ein österreichischer Musikproduzent, DJ und Musiker. Seine erfolgreichste Zeit hatte er Mitte der 2010er Jahre. Der Durchbruch kam 2012 mit dem Album The Princess und dem internationalen Hit All Night. Mit den Alben The Demon Diaries und The Burning Spider erreichte er Platz eins der österreichischen Charts.
Musikalische Karriere[Bearbeiten]
Veröffentlichungen und musikalische Entwicklung[Bearbeiten]
Nach ersten Veröffentlichungen unter dem Pseudonym Plasma beziehungsweise unter seinem bürgerlichen Namen bei Bushido Recordings gründete Marcus Füreder 2003 das Label Etage Noir Recordings. Unter dem Namen Parov Stelar veröffentlichte er 2004 die EP KissKiss und sein erstes Album Rough Cuts. Der österreichische Radiosender FM4 nahm seine Musik in sein Programm auf.<ref>Christian Rösner: "P. Stelar und der ewige Arbeitsfluss." In: Wiener Zeitung, 5. November 2005.</ref>
Rough Cuts verband 2005 elektronische Musik mit Jazz-Einflüssen und Samples. Eine Rezension verortete das Album zwischen Barjazz, Downbeat und elektronischer Musik.<ref>Paul Lohberger: Radio Snacks / From The Island To The Mountain / Rough Cuts. In: skug Musikkultur. 12. Juli 2005, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Im Abstand von jeweils zwei Jahren folgten die Alben Seven and Storm und Shine,<ref>Jon O'Brien: Shine - Parov Stelar. In: AllMusic. Abgerufen am 3. September 2026.</ref> 2009 folgte das Doppelalbum Coco, das Swing-Samples mit elektronischen Dance-Elementen verband.<ref name="rechner" /> Es erreichte eine Platzierung in den österreichischen Charts. Das Doppelalbum The Princess von 2012 kam auf Platz vier der österreichischen Charts, erhielt eine Gold-Auszeichnung und platzierte sich in den anderen deutschsprachigen Ländern, in den Niederlanden und in Italien.<ref name="charts" /> Das Album verband elektronische Elemente mit Einflüssen aus Swing, Jazz und Pop und bezog verstärkt Instrumente einer Livebesetzung ein.<ref>Olaf Maikopf: Parov Stelar – The Princess. Jazzthing, 9. April 2012, abgerufen am 3. September 2026.</ref> The Princess enthielt den größten Singlehit All Night, der 2014 in deutschsprachigen Ländern und Frankreich in die Charts kam. Nachdem das italienische Telekommunikationsunternehmen TIM den Titel 2017 in einer Werbekampagne verwendet hatte, kam er auch in Italien in die Top 10 und wurde mit Doppelplatin für mehr als 100.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet.<ref name="charts" /><ref>Hit in Italien: Platin für Parov Stelar. In: Ö3. ORF, 31. Juli 2017, abgerufen am 3. September 2026.</ref> 2013 erschien zuerst vom Parov Stelar Trio zusammen mit dem Trompeter Gerd Rahstorfer und dem Saxofonisten Markus Ecklmayr das Album The Invisible Girl,<ref>Parov Stelar Trio bei Discogs abgerufen am 21. September 2019</ref> das aber nicht so erfolgreich war.<ref>Discographie Parov Stelar Trio. In: austriancharts.at. Abgerufen am 3. September 2026.</ref> Im Oktober desselben Jahres folgte von Parov Stelar das Album The Art of Sampling, das wieder an den Erfolg von The Princess anknüpfte.<ref>Parov Stelar in der österreichischen Hitparade. In: austriancharts.at. Abgerufen am 3. September 2026.</ref> Zu den darauf enthaltenen Aufnahmen gehörte Keep On Dancing, für das Ausschnitte aus Marvin Gayes Got to Give It Up verwendet wurden.<ref>Amelie Köppl: Parov Stelar - The Art Of Sampling. In: laut.de. 4. Oktober 2013, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
2015 erschien das Doppelalbum The Demon Diaries. Damit erreichte er erstmals Platz eins der österreichischen Albumcharts sowie die Top 10 in Deutschland und der Schweiz.<ref name="austriancharts" /> Für einen Teil der darauf enthaltenen Songs erweiterte Stelar seine bisherige Produktionsweise um orchestrale Arrangements und akustische Gitarren.<ref>Brigitte Schokarth: Parov Stelar bittet zum Tanz mit dem Dämon der Leidenschaft. In: Kurier. 30. April 2015, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Die ebenfalls 2015 veröffentlichte Single Hooked on You mit Timothy Auld erreichte Platz 54 der österreichischen Singlecharts.<ref name="austriancharts">Discographie Parov Stelar. In: austriancharts.at. Abgerufen am 3. September 2026.</ref> Das Online-Magazin laut.de beurteilte das Doppelalbum durchwachsen. Zwar habe Füreder „gewohnt tanzbaren Swing mit elektronischen Klängen“ produziert, aber einige Songs enthielten „viel zu viel Pop“ und das Album insgesamt wenig Überraschendes.<ref>Parov Stelar-The Demon Diaries Bleibt ein Klassiker - wenn auch mit zu viel Pop., abgerufen am 23. September 2026.</ref> Noch kritischer attestiert das niederländische Konzertportal Podium Info, dass die Songs austauschbar seien und es deshalb schwer falle, das Album durchzuhören. Insgesamt sei The Demon Diaries ein Rückschritt im Schaffen Füreders.<ref>Recensie: Parov Stelar - The Demon Diaries, abgerufen am 23. September 2026.</ref>
2016 erschien das Livealbum Live @ Pukkelpop, eine Aufnahme eines Konzertauftritts beim belgischen Musikfestival Pukkelpop. Das Album erreichte Platz neun der österreichischen Albumcharts.<ref name="austriancharts"/>
2017 erschien das Album The Burning Spider. Musikalisch traten darauf Blues-Einflüsse stärker in den Vordergrund. Für einige darauf enthaltene Songs verwendete Füreder historische Aufnahmen, unter anderem von Lightnin’ Hopkins, Muddy Waters und Stuff Smith und verband diese mit seiner elektronischen Produktion.<ref>The Burning Spider. In: Volume.at. 15. Mai 2017, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Es war sein zweites Nummer-eins-Album in seiner Heimat und brachte ihm zum vierten Mal Albumgold.<ref name="austriancharts" /><ref>Parov Stelar – Chartdiskografie. In: Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 3. September 2026.</ref><ref name="ch">Discographie Parov Stelar. In: hitparade.ch. Abgerufen am 3. September 2026.</ref>
In den folgenden Veröffentlichungen entfernte sich Füreder zeitweise stärker vom Electro Swing und griff verstärkt auf Einflüsse aus Soul, Blues, Hip-Hop und Disco zurück. Diesen stilistischen Wechsel beschrieb er später als bewusste Abkehr von einer Wiederholung des eigenen Electro-Swing-Sounds.<ref name="groove">Roland Schmenner: Bei Parov Stelar muss es grooven! In: Fidelity. 15. Oktober 2020, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Ende 2019 begann Parov Stelar mit Voodoo Sonic ein zunächst als dreiteilige EP-Reihe angelegtes Projekt. Der erste Teil setzte unter anderem verstärkt Hip-Hop-Elemente ein. Für den Titel Number One MC wurde ein Sample des US-amerikanischen Rappers Q-Tip verwendet.<ref>Parov Stelar zu Gast bei Max. In: egoFM. 27. November 2019, abgerufen am 3. September 2026.</ref> 2020 folgten die weiteren Teile der Reihe. Am 27. November 2020 wurden sie als Voodoo Sonic | The Album zusammengeführt.<ref name="austriancharts" /> Die stilistische Bandbreite des Projekts reichte dabei von Electro Swing über Soul und Blues bis zu Rap- und Disco-Einflüssen.<ref name="groove" />
Am 29. April 2022 erschien das Studioalbum Moonlight Love Affair. Füreder verband darauf Elemente des Electro Swing mit Soul, Pop und Hip-Hop sowie weiteren elektronischen Einflüssen.<ref>Markus Deisenberger: „Ein Dschungel, durch den ich Slalom fahre“ – Parov Stelar im mica-Interview. In: music austria. 21. April 2022, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Das Album erreichte Platz vier in Österreich, konnte aber nicht an die früheren Erfolge anknüpfen.<ref name="austriancharts" /><ref>Parov Stelar – Chartdiskografie. In: Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 3. September 2026.</ref><ref name="ch" />
Mit Artifact veröffentlichte Parov Stelar am 14. November 2025 ein weiteres Studioalbum. Dabei trat die für frühere Veröffentlichungen charakteristische Verbindung von Swing und elektronischer Tanzmusik deutlich in den Hintergrund. Stattdessen verwendete er unter anderem Orgelklänge, Chöre und orchestrale Arrangements.<ref>Brigitte Schokarth: Warum Parov Stelar dem Electro-Swing ade sagt. In: Kurier. 16. November 2025, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Für Teile des Albums arbeitete er erstmals mit einem Orchester. Ein 35-köpfiges Ensemble nahm im Brucknerhaus in Linz orchestrale Passagen auf; Dirigent und Arrangeur war Georg Wiesinger.<ref>Die Musiker Parov Stelar und Georg Wiesinger. In: Ö1. ORF, 14. Dezember 2025, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Artifact erreichte Platz fünf der österreichischen Albumcharts.<ref name="austriancharts" />
2026 folgten die Singles Black Lilies, The Man Without Reflection sowie eine als 1984 Version bezeichnete Neufassung von The Man Without Reflection.<ref>Parov Stelar – Releases. In: Beatport. Abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Live-Band und internationale Konzerttätigkeit[Bearbeiten]
Ab November 2005 trat Parov Stelar erstmals mit einer Live-Band auf. Die Besetzung variierte im Laufe der Jahre und umfasste je nach Tour vier bis acht Musiker sowie eine Sängerin.<ref name="rechner">Michael Huemer: Swing und Blues aus dem Rechner. In: ORF Oberösterreich. 15. Februar 2018, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Für die Live-Umsetzung wurden Teile der elektronischen Produktionen durch Instrumente ersetzt und die Songs gemeinsam mit den Musikern für die Bühne neu arrangiert.<ref>mica-Interview mit Parov Stelar. In: music austria. Abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Die Live-Band wurde in den folgenden Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil des Projekts Parov Stelar und trat international sowohl bei Festivals als auch mit eigenen Konzerttourneen auf. Auftritte führten die Formation unter anderem nach Paris, London, New York, Moskau, Athen, Istanbul und Mexiko-Stadt.<ref name="rechner" />
2016 trat die Band beim Coachella Valley Music and Arts Festival in Kalifornien auf und spielte im selben Jahr weitere Konzerte in Nordamerika. Das Konzertjahr schloss die damals siebenköpfige Formation mit einem Auftritt in der Wiener Stadthalle ab.<ref>Brigitte Schokarth; Jeff Mangione: Parov Stelar in Wien: Triumphzug ohne ruhige Sekunde. In: Kurier. 8. Dezember 2016, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Neben wechselnden Instrumentalisten veränderte sich im Laufe der Jahre auch die Besetzung der Gesangsparts. Der aus den Vereinigten Staaten stammende Sänger Lee Anduze arbeitete seit den Aufnahmen zu The Princess mit Parov Stelar zusammen und wurde 2018 festes Mitglied der Live-Band.<ref>Ο Lee Anduze των Parov Stelar μας εξηγεί γιατί έγινε Αθηναίος. In: Athens Voice. 20. Oktober 2020, abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2019 übernahm die moldauische Sängerin Elena Karafizi den weiblichen Gesangspart von Cleo Panther, die zuvor acht Jahre der Live-Besetzung angehört hatte.<ref>Parov Stelar. In: laut.de. Abgerufen am 3. September 2026.</ref> Die für 2019 neu zusammengestellte Liveshow wurde mit einer achtköpfigen Bühnenbesetzung präsentiert.<ref>Parov Stelar – Yom & The Wonder Rabbis. In: Jazz à Vienne. 2019, abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Februar 2020 spielte die Parov Stelar Band erstmals eigene Headliner-Konzerte in Australien. Auftritte fanden im Enmore Theatre in Sydney und im Forum in Melbourne statt; außerdem gehörte die Band zum Programm des Adelaide Festival.<ref>The Parov Stelar Band. In: Frontier Touring. 28. Oktober 2019, abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The Parov Stelar Band. In: Adelaide Festival. Abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach der durch die COVID-19-Pandemie bedingten Unterbrechung des internationalen Konzertbetriebs führte eine rund zweiwöchige Nordamerika-Tour die Band Anfang 2023 durch elf Städte in den Vereinigten Staaten und Kanada. Zu den Stationen gehörten unter anderem New York, Boston, Montreal, Toronto, Chicago, Seattle und Los Angeles.<ref>Lukas Luger: Dieser Sound aus Österreich verkauft US-Hallen aus. In: Kronen Zeitung. 8. März 2023, abgerufen am 3. September 2026.</ref> In New York spielte Parov Stelar im Rahmen der Tour im Terminal 5.<ref>Parov Stelar at Brooklyn Steel. In: WNYC. 24. Februar 2023, abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2026 erweiterte Füreder die bisherige Live-Besetzung um ein Orchester. Das daraus entwickelte Konzertformat The Symphonic Session wurde am 2. Juli 2026 am Loxone Campus in Kollerschlag erstmals aufgeführt. Das Programm umfasste Songs aus dem Album Artifact mit älteren Katalogwerken in neu arrangierten Fassungen.<ref>Karin Bayr: Parov Stelar in Kollerschlag, die intime Weltpremiere begeisterte. In: MeinBezirk.at. 3. Juli 2026, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Kooperationen mit anderen Künstlern[Bearbeiten]
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Parov Stelar mit unterschiedlichen Sängerinnen, Sängern und Musikern zusammen. Zu den internationalen Künstlern, für deren Veröffentlichungen Füreder eigene Bearbeitungen produzierte, zählen Lana Del Rey und Bryan Ferry. 2013 erschienen seine Fassungen von Lana Del Reys Dark Paradise und Bryan Ferrys Love Is the Drug.<ref>Lana Del Rey hat ihre neue Single „Dark Paradise (Parov Stelar Remix)“ veröffentlicht. In: Universal Music. 10. Mai 2013, abgerufen am 3. September 2026.</ref><ref>Brigitte Schokarth: Parov Stelar bittet zum Tanz mit dem Dämon der Leidenschaft. In: Kurier. 30. April 2015, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
2014 arbeitete Füreder für eine Neuinterpretation von I Can’t Give You Anything but Love mit Tony Bennett und Lady Gaga zusammen. Der daraus entstandene Parov Stelar Mix wurde von ihm gemeinsam mit Musikern seiner Live-Band produziert.<ref>Lady Gaga beauftragt Österreicher mit Hit-Remix. In: Ö3. ORF, 7. Oktober 2014, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Gesangskooperationen entstanden unter anderem mit Graham Candy, Nikki Williams, Kovacs, Avec, Lilja Bloom und James Deacon.<ref>Susi Ondrušová: Parov Stelar im Interview. In: FM4. ORF, 28. April 2022, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Mit Falcos Werk setzte sich Füreder ebenfalls mehrfach auseinander. Für die 2017 veröffentlichte Kompilation Falco 60 entstand eine Neubearbeitung von Vienna Calling; 2022 folgte eine neue Fassung von Der Kommissar, für die Füreder Falcos originale Gesangsspuren mit einer neu produzierten musikalischen Begleitung verband.<ref>Falco – Falco 60. In: austriancharts.at. Abgerufen am 3. September 2026.</ref><ref>Falco-Remix mit einer „Portion Scheiß drauf“. In: Heute.at. 24. Februar 2022, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Weitere musikalische Projekte[Bearbeiten]
2013 komponierte Füreder die Musik für die visualisierte Linzer Klangwolke Bruckner lebt!. Dafür griff er auf Ausschnitte aus Werken Anton Bruckners zurück und verarbeitete diese elektronisch neu.<ref name="rechner" />
Für die 2024 veröffentlichte achtteilige ARD-Serie Wo wir sind, ist oben komponierte Parov Stelar gemeinsam mit Robert Matt die Musik.<ref>Wo wir sind, ist oben. In: ARD Degeto Film. Abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Beim Finale des Eurovision Song Contests 2026 in Wien trat Parov Stelar als Interval Act auf und präsentierte den Titel Black Lilies live.<ref>Interval and opening acts announced for Vienna. In: Eurovision Song Contest. 19. März 2026, abgerufen am 3. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Verwendung in Werbung und Medien[Bearbeiten]
Musik von Parov Stelar wurde in Werbekampagnen sowie in Film- und Fernsehproduktionen verwendet. Der ORF führte die Verwendung seiner Musik in Werbespots neben der Verbreitung über das Internet als einen Faktor für seine internationale Bekanntheit an.<ref name="rechner" /> Seine Musik kam unter anderem in Kampagnen von Audi, Bacardi, BMW, Colgate, Courvoisier, Escada, Fiat, Google, Microsoft, Paco Rabanne, Target, Telecom Italia und Vodafone zum Einsatz.<ref>Parov Stelar. In: Posthof. 2024, abgerufen am 3. September 2026.</ref> Stelars Song Booty Swing wurde von General Motors 2013 in der Werbung eingesetzt und als sinophob angegriffen. Der Track übernahm Zeilen aus einem amerikanischen Jazzsong von 1938, in denen von „Fu Manchu“, „ching-ching“ und „chop suey“ die Rede ist, also Begriffen, die damals rassistischen Stereotypen über China entsprachen. Nach der Kritik zog General Motors den Werbespot im Mai 2013 zurück.<ref>Chevrolet SUV ad contains 'Fu Manchu' reference: Racist?, abgerufen am 23. September 2026.</ref><ref>GM pulls Chevy ad labeled in China as racist, abgerufen am 23. September 2026.</ref>
Privatleben[Bearbeiten]
Parov Stelar war mit der Sängerin Lilja Bloom (bürgerlich Barbara Füreder geb. Lichtenauer<ref>Plötzlich Solo - Lilja Bloom · Volume.at. Abgerufen am 17. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) verheiratet. Gemeinsam gründeten sie das Designlabel Stelarbloom.<ref>Stelarbloom has been granted the celebrated Golden A' Design Award. 14. April 2018, abgerufen am 17. September 2018.</ref> Anfang 2020 ließen sich Stelar und Bloom scheiden.<ref>Der Maler Parov Stelar, 2. Juli 2021, Hitradio Ö3</ref>
Füreder studierte Malerei und Grafik in Linz und Berlin.<ref>Katharina Rustler: Parov Stelar als Maler: „Die Muse küsst mich jeden Tag“. In: Der Standard. 14. Juli 2021, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Auszeichnungen (Musik)[Bearbeiten]
- 2005: nominiert für den Amadeus Award in der Kategorie „FM4 Alternative Act“.
- 2006: nominiert für den Amadeus Award in der Kategorie „FM4 Alternative Act“.
- 2012: Amadeus Award in der Kategorie „Best Electronic/Dance“.
- 2013: Amadeus Award für das „Album des Jahres“ (The Princess), „Best Live Act“, „Best Electronic/Dance“.
- 2014: Amadeus Award als „Best Live Act“.
- 2015: Amadeus Award „Best Electronic/Dance“.
- 2016: Amadeus Award „Best Electronic/Dance“.
- 2019: Music Moves Europe Talent Award (MMETA) in der Kategorie Electronic-Act für Stelartronic (bis 2018 European Border Breakers Award)<ref>Kleine Zeitung: Österreich auf Erfolgskurs: Avec und Stelartronic gewinnen Music-Awards der EU. Artikel vom 16. Jänner 2019, abgerufen am 18. Jänner 2019.</ref>
- 2019: Amadeus Award in der Kategorie Electronic/Dance<ref>diepresse.com: Amadeus-Musikpreis: Würstel, Windmühlen und viel Vielfalt. Artikel vom 25. April 2019, abgerufen am 26. April 2019.</ref>
- 2020: Amadeus Award in der Kategorie Electronic/Dance<ref name="orf3066300">Amadeus Awards als TV-Event. In: ORF.at. 10. September 2020, abgerufen am 10. September 2020.</ref>
- 2021: Amadeus Award in der Kategorie Electronic/Dance<ref name="orf3120681">Opus mit Amadeus für Lebenswerk geehrt. In: ORF.at. 9. September 2021, abgerufen am 10. September 2021.</ref>
- 2026: Amadeus Award in der Kategorie Electronic/Dance<ref>Die Amadeus Austrian Music Awards Gala 2026. In: FM4. ORF, 7. März 2026, abgerufen am 3. September 2026.</ref>
Diskografie[Bearbeiten]
Studioalben[Bearbeiten]
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Weitere Studioalben
- 2001: Shadow Kingdom LP (Bushido Recordings) als Plasma
- 2004: Rough Cuts (Etage Noir Recordings) feat. Anita Riegler
- 2005: Seven and Storm (Etage Noir Recordings)
- 2007: Shine (Etage Noir Recordings)
- 2008: Daylight (Rambling Records)
- 2009: That Swing (Etage Noir Recordings)
- 2010: The Paris Swing Box (Etage Noir Recordings)
- 2010: La Fête (Etage Noir Recordings)
Livealben[Bearbeiten]
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EPs[Bearbeiten]
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Weitere EPs
- 2001: Shadow Kingdom EP (12″-Vinyl, Bushido Recordings) als Plasma
- 2002: Lo Tech Trash (12″-Vinyl, Bushido Recordings) als Marcus Füreder
- 2004: KissKiss (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2004: Move On! (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2004: Wanna Get (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2004: Primavera (12″-Vinyl, Auris Recordings)
- 2005: Music I Believe In (12″-Vinyl, ~Temp Records) als Marcus Füreder
- 2005: A Night in Torino (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2005: Spygame (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2006: Parov Stelar EP (12″-Vinyl, Big Sur)
- 2006: Charleston Butterfly (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2007: Jet Set EP (12″-Vinyl, Etage Noir Special)
- 2007: Sugar (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2008: The Flame of Fame (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2008: Libella Swing (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2009: Monster (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2009: Coco EP (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2010: The Phantom EP (12″-Vinyl, Etage Noir Recordings)
- 2010: The Paris Swingbox EP (Etage Noir Recordings)
- 2011: La Fête EP (Etage Noir Recordings)
- 2012: Jimmy’s Gang EP (Etage Noir Recordings)
- 2014: Clap Your Hands EP (Etage Noir Recordings)
- 2019: Voodoo Sonic – The Trilogy Part 1/3 (Etage Noir Recordings)
Singles[Bearbeiten]
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Weitere Singles
- 2000: Synthetica / Stompin’ Ground als Marcus Füreder
- 2001: Guerilla als Marcus Füreder
- 2004: Get Up on Your Feet
- 2005: Faith
- 2005: Kiss Me Twice
- 2007: Rock For / Love
- 2007: Shine
- 2013: Keep On Dancing
- 2015: Six Feet Underground feat. Claudia Kane
- 2016: When I Find My Love als Stelartronic mit Anduze
- 2017: Step Two feat. Lilja Bloom
- 2017: State of the Union feat. Anduze
- 2017: Beauty Mark feat. Anduze
- 2018: Taking Over feat. Krysta Youngs
- 2018: Mambo Rap
- 2018: Trouble feat. Nikki Williams
- 2019: Gringo
- 2019: Snake Charmer mit Kovacs
- 2019: Go Wake Up feat. Lilja Bloom
- 2020: Brass Devil (AT: Vorlage:Schallplatte)
- 2020: Don’t You Forget feat. Lilja Bloom & Anduze
- 2020: Tango Del Fuego
- 2020: Pink Dragon
- 2020: Silver Line
- 2021: Brass Devil (Stelartronic Remix)
- 2021: Keine Melodien...1,2,3,4,5
- 2021: Chambermaid Mash Up Swing
- 2022: Candy Girl feat. Vallemarie
- 2022: Candy Girl (Late Night Mix)
- 2022: Fire
- 2022: Toxic Lover
- 2022: Akh Odessa
- 2022: Gringos Revenge
- 2023: Future
- 2023: Breathe
- 2024: Boy Met Girl
- 2024: Pink Electric Shoes
- 2024: In Between feat. Karafizi
- 2024: Drum mit Alle Farben feat. Lena Sue
- 2026: Black Lilies
- 2026: The Man Without Reflection
- 2026: The Man Without Reflection (1984 Version)
Musikvideos[Bearbeiten]
- 2005: Seven (Regie: Sigrid Reinhardt, enthalten auf dem Album Seven and Storm)
- 2007: Love (Regie: System Jaquelinde, enthalten auf dem Album Shine)
- 2007: Shine (Regie: System Jaquelinde, enthalten auf dem Album Shine)
- 2008: Matilda (Regie: System Jaquelinde)
- 2009: Let’s Roll (Regie: Antonin B. Pevny & Sinisa Vidovic)
- 2009: Coco (Regie: Antonin Pevny)
- 2010: Coco Remix (Backstage in St. Petersburg, RU: Gerd Schneider)
- 2010: Catgroove (TSC – Forsythe)
- 2010: The Mojo Radio Gang (Chris de Krijger & Bart Geerts)
- 2010: The Phantom (Regie, Motion Designer & Schnitt: Markus Seisenbacher)
- 2012: Jimmy’s Gang (Idea, Direction & Artwork: Alexandra Kardinar & Volker Schlecht, „Drushba Pankow“)
- 2012: Nobody’s Fool (Idea, Direction & Artwork: Alexandra Kardinar & Volker Schlecht, „Drushba Pankow“)
- 2012: Nobody’s Fool (Directed, filmed and postproduced by Florian Schwarz & Manuel Knoflach)
- 2012: Parov Stelar Shuffle (Regie: Josy Carver)
- 2012: Requiem for Annie (enthalten auf dem Album The Princess)
- 2012: The Princess (Regie: System Jaquelinde)
- 2012: Love Remix (Directed, filmed and postproduced by Florian Schwarz & Manuel Knoflach)
- 2013: All Night (JSM JustSomeMotion)
- 2013: Keep On Dancing (Regie: Wolf & Lamm)
- 2013: Josephine (JSM JustSomeMotion)
- 2014: Clap Your Hands (Etage Noir)
- 2014: The Sun (Etage Noir)
- 2015: Demon Dance (Etage Noir)
- 2016: Grandpa’s Groove feat. AronChupa, Director: Hypno
- 2017: The Burning Spider feat. Lightnin’ Hopkins (Etage Noir)
- 2017: Step Two feat. Lilja Bloom (Etage Noir)
- 2018: Taking Over feat. Krysta Youngs (Etage Noir)
- 2018: Mambo Rap
- 2019: Gringo
- 2022: Candy Girl feat. Vallemarie
- 2022: Fire
- 2024: Boy Met Girl
- 2024: Pink Electric Shoes
- 2024: In Between feat. Karafizi
- 2026: Black Lilies
Tourfilme[Bearbeiten]
- 2013: All Night – The Parov Stelar Tour Movie 2012/2013
- 2023: Parov Stelar – USA & Canada Tour Movie 2023
Livefilme[Bearbeiten]
Backstagefilme[Bearbeiten]
- 2022: Parov Stelar – Backstage (Regie: Mark Bernsteiner)
Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]
|
2× Platin-Schallplatte
|
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Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Parov Stelar bei Discogs
- Offizielle Homepage parovstelar.com
- Parov Stelar bei SoundCloud
Quellen[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stelar, Parov |
| ALTERNATIVNAMEN | Füreder, Marcus (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer DJ und Produzent |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1974 |
| GEBURTSORT | Linz, Oberösterreich |