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Jungfernreben

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Jungfernreben
Datei:WilderWein.jpg

Dreispitzige Jungfernrebe (Parthenocissus tricuspidata)

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Ordnung: Weinrebenartige (Vitales)
Familie: Weinrebengewächse (Vitaceae)
Gattung: Jungfernreben
Wissenschaftlicher Name
Parthenocissus
Planch.

Jungfernreben (Parthenocissus), auch Zaunreben oder Wilder Wein,<ref name="Zander2008" /> ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae). Die etwa 13 Arten sind in den gemäßigten Gebieten Asiens und Nordamerikas weitverbreitet. Einige Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanze hauptsächlich zur Begrünung von Häuserwänden, Mauern und Zäunen verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

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Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Parthenocissus-Arten sind, ähnlich wie Vitis vinifera, sommergrüne Lianen. Die Besonderheit sind die meist vorhandenen, blattgegenständigen Sprossranken am Ende, die oft zu scheibchenförmigen Haftorganen umgewandelt sind. Die wechselständigen, ganzrandigen, gestielten Laubblätter sind einfach und gelappt oder drei- bis siebenteilig gefingert. Die Blättchen sind gesägt bis gezähnt. Nebenblätter sind oft vorhanden.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütenstände sind zymös, rispig verzweigt und blattgegen-, achsel- oder endständig. Die Blüten sind zwittrig oder seltener funktional männlich. Die unscheinbaren Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist becherförmig, oft gestutzt bis minimal gezähnt. Die fünf grünlichen Kronblätter sind frei. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden; sie sind auf den Kronblättern angewachsen (epipetal). Der zweikammerige Fruchtknoten ist oberständig mit einem kurzen Griffel. Ein intrastaminaler Diskus ist vorhanden.

Die bläulich schwarzen, oft „bereiften“ Beeren enthalten nur ein bis vier meist kugelige bis eiförmige Samen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Parthenocissus wurde 1887 durch Jules Émile Planchon in Alphonse Louis Pierre Pyramus de Candolle und Anne Casimir Pyramus de Candolle: Monographiae Phanerogamarum, Band 5, S. 447–453 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Parthenocissus setzt sich aus den griechischen Worten parthenos für „Jungfrau“ und kissos für „Efeu“ zusammen. Synonyme für Parthenocissus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Planch. sind Psedera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Necker ex E.L.Greene und Quinaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. non Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lour.

Es gibt etwa 13 Parthenocissus-Arten:

Perldrüsen[Bearbeiten]

Bei feuchtwarmen Klima, meist in Gewächshäusern, lassen sich an den jungen Trieben und an den Blattunterseiten des Weins kleine weiß-durchsichtige Kügelchen finden. Diese sind keine Schädlinge, sondern Perldrüsen, die die Wasserabgabe der Triebe unterstützen, und die Nährstoffgrundlage für ungefährliche Raubmilben bilden können.

Rezeption[Bearbeiten]

Der norwegische Maler Edvard Munch verwendet das botanische Motiv für sein 1898/1900 entstandenes Gemälde Roter Wilder Wein.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Parthenocissus bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt et al.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> <ref name="Polygrün"> Übersicht Kletterpflanzen, In: Fassadenbegrünung-Polygrün.de. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jungfernreben (Parthenocissus) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien