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Parthenos sylvia

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Parthenos sylvia
Datei:Clipper (7965279192).jpg

Parthenos sylvia

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Eisvögel (Limenitidinae)
Gattung: Parthenos
Art: Parthenos sylvia
Wissenschaftlicher Name
Parthenos sylvia
(Cramer, 1776)

Parthenos sylvia (Syn. Papilio sylvia)<ref name="funet.it"/>, auch Blauer oder Brauner Segelfalter<ref name="Das Tierlexikon"/> sowie einfach Blauer Segler bzw. Brauner Segler genannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae).

Merkmale[Bearbeiten]

Falter[Bearbeiten]

Die Flügelspannweite dieses großen breitflügeligen Falters beträgt 100 bis 110 Millimeter, andere Quellen benennen nur 60 bis 100 Millimeter<ref name="Das Tierlexikon"/>. Die Oberseite der Flügel sind dunkel- bis orangebraun gefärbt mit hellbraunen Streifen, Sicheln sowie Flecken. An den Spitzen der Vorderflügel befinden sich durchscheinende weiße Flecke unterschiedlicher Größe<ref name="Das Tierlexikon"/>. Die Ränder sind graubraun gefärbt.<ref name="Das Tierlexikon"/> Auf den Hinterflügeln verlaufen schmale braune, vertikal angeordnete Streifen.<ref name="Das Tierlexikon"/>

Die Musterung ist unterseits gleich, nur dass sie ungemein heller ist. Der Körper ist dunkelbraun und orange geringelt.

Es gibt verschiedene Varietäten und Unterarten des Falters mit grüner, blauer, oranger oder hellbrauner Flügelgrundfarbe, wobei die Musterung immer gleichbleibend ist.<ref name="Das Tierlexikon"/>

Datei:Parthenos sylvia-01 (xndr).jpg
Flügelunterseite

Raupe[Bearbeiten]

Die Grundfarbe der Raupen ist Braun oder Olivgrün. Kann allerdings ebenso wie der Falter sehr unterschiedlich sein und so gibt es verschiedene Farbvarianten.<ref name="Das Tierlexikon"/> Außerdem weisen sie grüne oder gelbe Streifen<ref name="Das Tierlexikon"/> mit violetten Stacheln auf.

Puppe[Bearbeiten]

Die Puppe ist entweder hell- oder olivgrün gefärbt. Sie ist glatt und weist keinerlei Auswüchse auf bis auf einen Kremaster, an dem sie sich aufhängt.<ref name="Learn about Butterflies"/>

Verhalten und Lebensweise[Bearbeiten]

Männchen zeigen ein stark territoriales Verhalten und verjagen alle Konkurrenten aus ihrem Revier. Beobachten kann man das, wenn es zu regelrechten Verfolgungsflügen kommt. Sie sind hauptsächlich hoch über dem Wald in den Baumwipfeln anzutreffen<ref name="Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt"/>. Adulte Falter ernähren sich sowohl von Nektar als auch von anderen Pflanzensäften der verschiedensten Arten. Beobachtet wurden hier z. B. Wandelröschen (Lantana) sie nehmen aber auch Feuchtigkeit vom Boden auf.<ref name="Learn about Butterflies"/> Im Herbst nehmen sie auch Fallobst. Es werden zwei Generationen pro Jahr ausgebildet. Die erste im Frühjahr und die zweite im Sommer, somit reicht die Flugzeit von Februar bis Ende Oktober oder Anfang November. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf die Blätter der Futterpflanze. Nach etwa 7 Tagen schlüpfen die Raupen. Die Lebensspanne der Raupe dauert dann gut vier Wochen, bis sie sich verpuppt. Nach etwa zwei Wochen schlüpft der fertige Falter und ist dann sofort geschlechtsreif.<ref name="Das Tierlexikon"/>

Die Raupen sind sehr variabel was ihre Futterpflanzen angeht<ref name="Das Tierlexikon"/> befressen allerdings hauptsächlich Adenia-Gewächse. Man findet sie auch an Passionsblumengewächsen (Passifloraceae)<ref name="Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt"/> oder Mondsamengewächsen (Menispermaceae)<ref name="Learn about Butterflies"/> wie Tinaspora cordifolia sowie an Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae) wie die Unterart Parthenos sylvia lilacinus<ref name="Samuibutterflies"/>.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Art reicht von Indien und dessen Bundesstaat Assam über Sri Lanka und den ganzen südostasiatischen Raum, hauptsächlich Myanmar, Thailand, Malaysia, die Inseln Borneo, Sumatra, Sulawesi, Java, Bali<ref name="Learn about Butterflies"/> und die Philippinen, bis Neuguinea. Bewohnt werden hier Streuobstwiesen<ref name="Das Tierlexikon"/> und tropische Wälder, hier besonders deren Ränder oder Lichtungen und Flussufer<ref name="Learn about Butterflies"/>. Beobachtet wurde er auch in Kulturlandschaften wie Parks oder Gärten sowie auf Feldern. Er steigt dabei bis in Höhen von 2000 Metern auf<ref name="Das Tierlexikon"/> andere Quellen nennen nur 300 Meter<ref name="Learn about Butterflies"/>.

Unterarten[Bearbeiten]

Es werden mehrere Unterarten unterschieden.<ref name="Das Tierlexikon"/><ref name="funet.it"/>

Status[Bearbeiten]

Er ist in der Regel häufig anzutreffen.

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Elizabeth Balmer: Schmetterlinge: Erkennen und Bestimmen. Parragon Books, 2007, ISBN 9781407512037, S. 121

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Das Tierlexikon"> Das Tierlexikon, abgerufen am 28. Februar 2015</ref> <ref name="Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schmetterling-erlebniswelt.de, abgerufen am 1. März 2015</ref> <ref name="Learn about Butterflies"> Learn about Butterflies, englisch, abgerufen am 1. März 2015</ref> <ref name="Samuibutterflies"> Samuibutterflies, englisch, abgerufen am 1. März 2015</ref> <ref name="funet.it"> funet.it, englisch, abgerufen am 1. März 2015</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Parthenos sylvia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien