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Partoș

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Partoș
Partosch
Partos
Partoș (Rumänien)
Partoș (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Gemeinde: Banloc
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(433) 45° 20′ N, 21° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(433) 45° 20′ 4″ N, 21° 7′ 36″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 433 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>)
Postleitzahl: 307014
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf
Postanschrift: loc. Partoș, jud. Timiș, RO–307014

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Banloc jud Timis.png
Lage der Gemeinde Banloc im Kreis Timiș
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg103.jpg
Partosch auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)

Partoș ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Partoș gehört zur Gemeinde Banloc.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Partoș liegt im Südwesten des Kreises Timiș, an der Grenze zu Serbien. Den Ortseingang kreuzt die Bârzava.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Livezile Banloc Soca
Serbien Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Denta
Serbien Serbien Gaiu Mic

Geschichte[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1333, als Partas in den päpstlichen Zehntlisten Erwähnung findet. 1401 und 1406 taucht Partas erneut in den Zeitdokumenten auf. 1415 tritt die Bezeichnung Parthas in Erscheinung, 1481 Magyarparthas und Thothpartas, 1497 Parthaas, 1781 Magyarpartos und Tótpartas, 1723–1725 Partha, 1806 und 1913 Partos, 1920 Partoș.

1571 wird erstmals das Kloster von Partoș erwähnt, das durch den Rückzug und Aufenthalt von Iosif cel nou de la Partoș im Jahr 1653, orthodoxer Bischof von Timișoara, als heilige Stätte gilt und den orthodoxen Gläubigen im Banat als Wallfahrtsort dient. Der Heilige Iosif cel Nou de la Partoș ist der Schutzpatron der Rumänisch-Orthodoxen Gläubigen im Banat. Er wurde 1956 heiliggesprochen.<ref>mitropolia-banatului.ro, Das Kloster Partoş</ref><ref>doxologia.ro, Das Leben des Heiligen Iosif cel nou de la Partoş</ref>

Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Partosch mit 18 Häusern eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die Ortschaft erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1890 gehörte Partos zum Distrikt Banloc und zählte 1193 Einwohner.<ref>partos.ro, Partoș</ref> Kirchlich war Partoș im 19. Jahrhundert eine Filiale der katholischen Pfarrei Ofsenița.<ref>Helene Schuch: Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Ofsenitza im Banat, Bietigheim-Bissingen 2004, Digitalisat</ref>

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Partoș an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 0967 835 088 39 05
1910 1375 671 564 47 93
1930 1168 668 415 34 51
1977 0564 370 143 01 50
2002 0406 252 084 01 69

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />