Parz (Toponym)
Parz ist ein im Österreichischen verbreitetes altes Wort für steiniger Hügel, das in Ortsnamen überliefert ist.
Wortherkunft[Bearbeiten]
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (m.)<ref>Lit. Müller, 1887, S. 163 f.</ref> ist ein wohl eigenständiges ostmittelbairisches Wort. Es dürfte im Kern „Steinhaufen“ bedeuten.<ref>Lit. Müller, 1887, S. 175 ff.</ref> Es beschreibt mittelhochdeutsches als Landform einen „kleinen, steinigen,<ref name="Gstöttner">Maria Magdalena Gstöttner: Vor- und Familiennamen in der oberösterreichischen Pfarre Gampern zwischen 1658 und 1710. Diplomarbeit, Universität Wien, September 2008, Eintrag Partz, S. 140 f (dort Fußnote 563; pdf, othes.univie.ac.at).</ref> mager bewachsenen Hügel“.
Spezielle lokale Deutungen sind etwa:
- „kleine Erhöhung, Wulst im Gelände“,<ref name="Pohl">Heinz Pohl: Bergnamen, 3. Osttirol, Eintrag Porze</ref>
- Hügel, „auf dem Erika oder Heidelbeeren wachsen“,<ref name="Kranzmayer">Eberhard Kranzmayer: Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich. Hg. im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1976 (= Bayerisches-Österreichisches Wörterbuch: 1. Österreich). S. 387;
zitiert nach Gstöttner: Vor- und Familiennamen in der oberösterreichischen Pfarre Gampern … 2008, Fußnote 563, S. 140.</ref> - „eine auf einem Hügel gelegene Weidefläche“<ref>Hermann Scheuringer: Vorlesung Namenforschung, Universität Wien (nach einem Skriptum Wintersemester 2009, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.pdf ( des Vorlage:IconExternal vom 9. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., univie.ac.at, abgerufen am 22. September 2014, dort S. 49, zu Parzham).</ref>
- oder „mit Gestrüpp bewachsene Bodenerhebung“<ref name="Bertol-Raffin,Wiesinger/Römer">Vorlage:OöOrtsnamenbuch
nach Franz Römer: 1000 Jahre Österreich. Wege zu einer österreichischen Identität. Vorträge anlässlich des Dies Academicus der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien am 10. Jänner 1996, Band 6 von Universität Wien. Geisteswissenschaftliche Fakultät: Wiener Universitätsreden, Neue Folge, Verlag facultas.wuv/maudrich, 1997, ISBN 978-3-85114-323-2, S. 121 (in einem Abschnitt über Volksetymologie zu Tiernamen; eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Dabei kann die Bedeutung – auch in anderen Gegenden – bis hin zu „junges Nadelholz“;<ref name="Kranzmayer" /> „junge<ref name="Kranzmayer" /> oder kleine Bäume“<ref name="Heimatbuch Schildorn">Gemeinde Schildorn (Hrsg.): 1100 Jahre Schildorn 903–2003. Ein Heimatbuch. Schildorn 2003, 16 Historisches Ortsnamenverzeichnis: Freidling: Parz, S. 301, Sp. 1 (eReader, fbas.net).</ref> im Allgemeinen, „Reisig“<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch
„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ in einer Augsburger Chronik. Lexer, Nachtrag 349, nach Lit. Müller, 1887, S. 174; auch Heimatbuch Schildorn, S. 301</ref> oder „verkrüppeltes Holz“<ref name="Heimatbuch Schildorn" /> gehen, jeweils diversem vergleichsweise wertlosen Nieder- und Kleinholz.
Mittelhochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) findet sich als Name für die Tamariske (auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Kaperngewächse, also sparriges Gesträuch.<ref>barz Subst. In: MWB Online; vgl. auch Lit. Müller, 1887, S. 172.</ref>
Zum anderen findet sich die Bedeutungsvariante „kleine Bodenerhöhung, auf der der Heuschober (Heuhaufen auf der Mähwiese) vor dem Wasser gesichert wird“.<ref name="Winter 1913">Gustav Winter (Hg.): Niederösterreichische Weistümer. Teil 4: Nachträge und Register (= Österreichische Weistümer 11). Wien/Leipzig 1913, S. 614 (Glossar);
zitiert nach parz, Eintrag in Universität Salzburg: RechtsAlterTümer – online: Glossar, rat.imareal.sbg.ac.at, abgerufen am 20. September 2014.</ref>
Die Herkunft solcher Hügel könnte natürlich sein. Eine gewisse Verbreitung im Alpenvorland, wo geogene Gebilde dieser Art fehlen, oder an der March, macht auch eine Bezeichnung für Lesesteinschüttungen möglich, in denen die ausgeackerten und -erodierten Feldsteine gesammelt wurden, wie sie noch heute im Granit- und Gneishochland (Mühl-, Waldviertel) zu finden sind. Der Bewuchs wäre dann sekundär.
Es gibt die Möglichkeit einer Herleitung zum ebenfalls bairischen Ausdruck Porz(en) „rundlich Vorstehendes“, wie es sowohl für Geländeformen, aber auch bei Bäumen und am Menschen verwendet wird.<ref>Gertrude Ernst-Zyma: Familiennamen aus Österreich. Gesammelt, belegt und erläutert anhand ihres Vorkommens in Münichsthal und Wolkersdorf im Weinviertel, Niederösterreich. Edition Praesens, Wien 1995, Band 1 (von 3). S. 127;
zitiert nach Gstöttner, Diplomarbeit 2008, s. o. ebd. (dort Fußnote 564).</ref>
Die Hypothese wird durch etliche alte Belege vom 12. bis 14. Jahrhundert etwa als Borzze, Porzze, Portz, Porcz gestützt.
Beide Ausdrücke stünden dann zu mittelhochdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „ragen, strotzen, starren, hervordrängen“.<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch
vergl. Diskussion des Eintrags Müller, 1887, S. 172.</ref><ref>barzen swv. In: Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch. Band 1, Sp. 133 (auf woerterbuchnetz.de);
auch BARZE swv. „strotze, wüthe“. In Benecke, Müller, Zarncke: Mittelhochdeutsches Wörterbuch, Band 1, Sp. 92a–92b (auf woerterbuchnetz.de);
auch barzen swV. ‚prahlen, protzen‘ in MWB Online (mhdwb-online.de).</ref><ref>Angabe nach Gstöttner, Diplomarbeit 2008, s. o. ebd.</ref><ref>Lit. Müller, 1887, S. 177 ff.</ref>
Neben den Forment auf „a“ und dem wohl älteren „o“ kämen auch Varianten Purz[en], Pürzel in Frage, und vielleicht Nähe zu Bürzel „Steiß“<ref name="Pohl" /><ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref>
Eine andere Herleitung könnte zu slawisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „an“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Fluss“ zurückzuführen sein.<ref>Lit. Müller, 1887, S. 169 f.</ref><ref>Ein Poreče gibt es etwa bei Šent Vid, Slowenien (ehemals Sankt Veit, Bez. Adelsberg, Krain); Angabe bei Lit. Müller, 1887, S. 163, Fußnote 1.</ref> Das erklärt weder alle Kompositaformen schlüssig noch das Vorkommen insbesondere im westlichen, bairischen Kernraum am Inn. Aber schon ab dem östlichen Innviertel kann zumindest eine Stützung vorliegen,<ref>Lit. Müller, 1887, S. 170 f.</ref> was wegen der dort vielfältig belegten anderen slawischen Wurzeln, die auf eine durchaus friedliche Übernahme mit Weiterbestehen der Vorbesiedelung schließen lassen, plausibel erscheint, und gegen den Osten und Süden hin immer stärker gewirkt haben könnte.
Lateinische Wurzeln hingegen (etwa zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Pforte“, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Hafen“<ref name="Ober/Unterparz" /> oder zu Parzelle) erscheinen kaum wahrscheinlich,<ref name="lat">Lit. Müller, 1887, S. 179 f.</ref> oder allenfalls in Einzelfällen stützend denkbar.
Jedenfalls dürfte der Ausdruck noch in der mittleren bis späteren Neuzeit lebend gewesen sein<ref>Lit. Müller, 1887, S. 174 f.</ref> (Wolfpaizing „wo der Wolf peinigt“ des 16. Jh. wird in den Landesaufnahmen des späten 17. und 18. Jahrhunderts umgedeutet zu Wolparzing „wohlfeiler Hügel“).<ref name="Bertol-Raffin,Wiesinger/Römer" />
Südwestlich – im Salzburgischen und Umgebung – und südlich – Salzburg bis in die Steiermark – schließen, weitgehend ohne Überlappung, die Verbreitungsgebiete Palfen (wohl romanisch tradiertes Vorrömisches) respektive Ofen (germanisch oder älter) an, in der breiteren Bedeutung ‚Felsformation, -wand‘ bis ‚Höhle‘.
Varianten und Verbreitung[Bearbeiten]
Der Name findet sich, grob von Nordwest nach Südost aufgezählt.<ref>entsprechend der Entfernung zum bairischen Kernland</ref> Auffallend ist, dass im ostbayerisch-oberösterreichischen Raum primär Siedlungsnamen, im niederösterreichischen Raum viele Flurnamen erhalten sind.
Bayern[Bearbeiten]
- Parzing, Ortsteil von Traunreut, Oberbayern (mit -ing<ref name="ham" />)
- Parzham, Ortsteil von Bad Griesbach im Rottal, Niederbayern (mit -ham „Heim“<ref name="ham">Etymologie zu -ham bei Lit. Müller, 1887, S. 169;
daneben wäre die Bildung -ing/-ham + Personenname denkbar, etwa zu Bartholomäus, Bartz um 1350; vergl. Familiennamen: B, S. 20, Laidler, auf baseportal.de; dem widerspricht das Fehlen weiter westlich.</ref>) - Parzham, Ortsteil von Fürstenzell, Niederbayern (mit -ham „Heim“<ref name="ham" />)
- Partz/Portz, historische Stätte in Passau (beim Kloster Niedernburg; 1296 Portz)<ref>in einem Personennamen; „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ 1332; Cod. germ. Monac. 308, fol. 40; nach Schmeller: Bayrisches Wörterbuch, Band 1, 847; Angabe in Lit. Müller, 1887, A.1. Der Parz in Passau, S. 152 f;
gemeint ist wohl die verfallene Laienkirche des Klosters, cf. St.-Marien-Kirche (Passau), regiowiki.pnp.de.</ref>
Oberösterreich[Bearbeiten]
- Parzer, Gehöft bei Hübing, Gem. Reichersberg, Innviertel (zu einem abgeleiteten Personennamen)Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. (P)
- Parz, Gehöft bei Hinding, Gem. Freinberg, Innviertel
- Parz, Weiler bei Munderfing, Innviertel – mit Parzer Tal
- Parz, Gehöft in Lindau (Hnr. 9), Gem. Zell am Moos am Irrsee, Salzkammergut – mit Parzquelle<ref>Schon im Franziszeischen Kataster um 1830 verzeichnet, Hofname bis heute (dort Wasserschutzgebiet Parzquelle WPZ417/1604)</ref>
- Mühparz, Gehöft bei Plaika (Gessenschwandt 25), Gem. Oberwang, Salzkammergut (Name um 1830)<ref>Franziszeischer Kataster; vielleicht sic ‚steiler Hügel‘</ref>
- Parz, Gehöft bei Aspach, Innviertel
- Parz, Ort bei Schildorn, Innviertel (13. Jh. Portz)<ref name="Heimatbuch Ortsname">Gemeinde Schildorn (Hrsg.): 1100 Jahre Schildorn 903–2003. Ein Heimatbuch. Schildorn 2003, 16 Historisches Ortsnamenverzeichnis: Freidling, S. 301, Sp. 1 (eReader, fbas.net).</ref>
- Parz (Bauer in Parz), Gehöft bei Schmieding (Hnr. 3), Gem. Pramet<ref>Findet sich schon im Franziszeischen Kataster um 1830; Hofname noch üblich.</ref>
- Wolparzing, Gehöft bei Hatting, Gem. St. Marienkirchen am Hausruck, Oberösterreich (nachweislich sekundär: 16. Jh. Wolfpaizing „Ort, wo der Wolf zubeißt“ zu peinigen, volksetymologisch umgedeutet zu wohl „angenehm“ und Parz)<ref name="Bertol-Raffin,Wiesinger/Römer" />
- Parz, Weiler bei Lambrechten, Innviertel (1360 Portz)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe bei Lit. Müller, 1887, A.2.c) Parz bei Ellenbach und St. Lambrechten im Innviertel, S. 153.</ref>
- Grillparzergut, Gehöft bei Gotthalm (Oberau 5), Gem. Enzenkirchen (wohl zu „Grillenhügel“;<ref name="Grill" /> ? 1370 Grillenpoercz)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe bei Lit. Müller, 1887, B.5.a.α) Grillparz bei Enzenkirchen im Innkreise, S. 157; Haus Oberau 5, findet sich als Grilparzergut im Franziszeischen Kataster 1817–1861.</ref>
- Obernparz, Weiler bei Dorf an der Pram, Innviertel
- Parz, Dorf bei Rottenbach, Hausruckviertel
- Parzleithen, Weiler bei Kallham, Hausruckviertel (mit Leite „Hang“; ? 1298 Porzleiten)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe bei Lit. Müller, 1887, C.2., S. 161; Zuordnung unsicher.</ref>
- Parz bei Gattern, Streusiedlung in Peuerbach, Hausruckviertel
- Parz am Öhlstampf, Rotte bei Steegen, Hausruckviertel
- Schmiedparz, Streusiedlung bei Natternbach, Hausruckviertel (unklarer Zusammenhang)
- Grillparz und Steinparz, zwei Rotten bei Waizenkirchen, Hausruckviertel (ersteres wohl: „Grillenhügel“<ref name="Grill" />)<ref name="Müller l" />
- Parz, Streusiedlung bei St. Agatha, Hausruckviertel (? um 1250 Portze)<ref name="Müller 2e">„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“; Urbar des Passauer Domcapitels, Arch. f. österr. Gesch. 53, 276; Angabe bei Lit. Müller, 1887, A.2.e) Parz bei St. Agatha, Gerichtsbezirkes Waizenkirchen, S. 153; vielleicht auch Knieparz ob oder unter der Leiten.</ref>
- Knieparz ob der Leithen, Streusiedlung bei Stroheim, Hausruckviertel<ref name="Müller 2e" /> (Leite „Hang“<ref name="knie">cf. Kniepass</ref>)
- Knieparz unter der Leithen, Streusiedlung bei Hartkirchen, Hausruckviertel<ref name="Müller 2e" /> (Passlage; Leite ‚Hang‘;<ref name="knie" /> 1371)<ref>Urbar Schaunberg, Oö. Landesarchiv Pa. IV/49; Angabe Klein: Historisches Ortslexikon. Hrsg.: VID. Oberösterreich Teil 1, Hartkirchen: Knieparz unter der Leithen, S. 52 (Onlinedokument – o.D. [aktual.]).</ref>
- Partz, historische Ortslage bei / in(?) Altenhof am Hausruck, Gem. Gaspoltshofen, Hausruckviertel (1361)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe bei Lit. Müller, 1887, A.2.a) Parz bei Altenhofen und Gaspoldshofen im Innviertel, S. 153.</ref>
- Portz, historisches(?) Gehöft bei / in(?) Trattnach, Gem. Weibern, Hausruckviertel (1368)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe bei Lit. Müller, 1887, A.2.b) Parz bei Weibern und Trattnach im Innviertel, S. 153.</ref>
- Parz, Zerstreute Häuser bei Grieskirchen, Hausruckviertel – um Schloss Parz und mit Ortslage Parzerberg (um 1340)<ref>Wasserschloss Parz und Landschloss Parz; Im Spiegel der Geschichte, landschloss-parz.at; früheste Erwähnung 1220, siehe Parz. In: burgen-austria.com. Werner Hammerl (Hrsg.).</ref>
- Mühlparz, Weiler bei Rutzenham, Hausruckviertel (unklarer Zusammenhang)
- Parzham, Weiler bei Pennewang, Hausruckviertel (mit -ham „Heim“<ref name="ham" />)<ref name="Müller Parzham">Porciheim um 1140; Lit. Müller, 1887, C.1., S. 160; die Quellen werden nicht einem der Parzhams zugeordnet.</ref>
- Parzham, Rotte bei Wallern an der Trattnach, Hausruckviertel (mit -ham ‚Heim‘;<ref name="ham" /> ? um 1222 porz)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Lambacher Urkunde um 1222, als solches identifiziert von Lit. Müller, 1887, A.2.f) Parz bei Wallern, nordwestlich von Wels, S. 153.</ref><ref name="Müller Parzham" /><ref name="Müller l" />
- Partz, historischer(?) Wald bei Mistelbach bei Wels, Gem. Buchkirchen (1343)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Lit. Müller, 1887, A.2.g) Parz bei Schloss Mistelbach in der Gemeinde Buchkirchen nördlich von Wels, S. 153 f.</ref>
- Grillparz, Weiler bei Holzhausen, Traunviertel (wohl: „Grillenhügel“<ref name="Grill" />, um 1155 Grilporten)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Grillenportz 1324; Angabe bei Lit. Müller, 1887, B.5.a.ß) Grillparz in der Gemeinde Holzhausen, südlich von Oftering, auf der Welser Heide, S. 157.</ref>
- Pörtz, historisches(?) Gehöft bei / in(?) Traun (1460)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkunde Herzog Albrechts VI. von Oesterreich, ddo. Linz, 15. Februar 1460, im Diplomatarium Habsburgense (= Fontes II. 2, 108); dazu „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ 1475, in Monumenta Habsburgica, Abt. I, Band 3, S. 707; „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ 1478, ebenda Band 2, S. 681; Angaben bei Lit. Müller, 1887, A.2.h) Parz bei Traun auf der Weiserheide, S. 154.</ref>
- Parz, Weiler bei Ohlsdorf, Hausruckviertel
- Grillenparz, Berg (842 m) bei Oberschlierbach, Traunviertel (wohl: „Grillenberg“<ref name="Grill" />)
- Parzergut, Gehöft bei Auern, Gem. Nußbach, Traunviertel (zu einem Personennamen)Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. (P)
- Steinparz, Gehöft bei Neuhofen an der Krems, Traunviertel (1084 Stainporz)<ref>Auctar. Cremifan. ad a. 1084 (MG. SS. 9, S. 553); „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ 1095 zum Stift Kremsmünster, Vorlage:OöUrkundenbuch Angaben Lit. Müller, 1887, B.10.a) Steinparz. In Oberösterreich, und zwar bei Neuhofen nordwestlich von Kremsmünster, S. 154; 1304 Zehenthaus für den Vikar von Kematen.</ref>
- Parzer, Gehöft bei Galgenau, Gem. Kefermarkt, Mühlviertel (? 1372 Portz)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe Lit. Müller, 1887, A.2.k) Parz bei Freistadt im Mühlviertel, S. 154; vom Autor diese Nennung nicht dort verortet.</ref><ref name="Müller l" />
unlokalisiert:
- Borzze (um 1150);<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe Lit. Müller, 1887, A.2.d), S. 153.</ref>
- Porce (1287);<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Wilheringer Urkunde vom 23. Juli 1287, Übergabevertrag des Konrad von Kapellen an Stift Wilhering
Vorlage:Monasterium
Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe Lit. Müller, 1887, A.2.i), S. 154; Anm.: ein „Gernbach“ ist auch nicht lokalisiert.</ref> - Parz (1302);<ref name="Müller l">Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe Lit. Müller, 1887, A.2.l), S. 154: Schönau fände sich nach Müller bei Freistadt (Schönau im Mühlkreis, Parzer bei Galgenau liegt aber weitaus näher) oder Wallern (Parzham); der Ulrichen von Weidenholz, dem das Lehen geben wird, könnte auch zu Waizenkirchen gehören (dort heute Grillparz und Steinparz, das S. 160 genannt Parzham ebenda ist wohl irrtümlich)</ref>
- Grillportz<ref name="Grill" /> (1303, im Mühlviertel);<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Angabe Lit. Müller, 1887, B.5.a.δ) Grillparz im Mühlkreise, S. 154.</ref>
- Grillpörtz<ref name="Grill" /> (1315)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Weiters Grillenporcz … in Chirchdorffer pharr 1375; Angabe Lit. Müller, 1887, B.5.a.γ) Grillparz bei Kirchdorf (dem an der Krems?), S. 154; welches Kirchdorf, ist unklar.</ref>
Tirol[Bearbeiten]
- Parzen, Gehöft bei Jochberg, Achental – mit Parzenalm<ref name="Ortsrepetorium 1883 2">nicht genannt bei Lit. Müller, 1887, S. 163, Fußnote 1; nach Special-Ortsrepetorium 1883.</ref>
- Porze, Gipfel der Karnischen Alpen, bei Obertilliach, Osttirol/San Nicolò di Comelico, Italien – mit Porzescharte und Porzehütte<ref name="Pohl" />
Salzburg[Bearbeiten]
- Parzenbichel, Flur in Kleinsonnberg, Gem. Taxenbach, Pinzgau – Gehöfte Vorder- und Hinterparzenbichl;<ref>Hnr. 6 u. 7, finden sich im Franziszeischen Kataster 1817–1861; Flurname Parzenbichlgrund; die Parzingalm findet sich dort als Hütte, aber nicht benannt.</ref> mit vermutlich zugehöriger Parzingalm (zu Bichel „Hügel“)<ref name="Ortsrepetorium 1883 2" />
Niederösterreich mit Wien[Bearbeiten]
- Grillenparcz, historisches Gut bei St. Peter in der Au, Mostviertel (wohl „Grillenhügel“,<ref name="Grill" /> 1350)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkundenbuch von Seitenstetten, S. 232, Nr. 212 vom 7. März 1350; Angabe Lit. Müller, 1887, B.5.2.α) Grillparz bei St. Peter in der Au, Gemeinde Sindelburg, S. 157.</ref>
- Portz, Flur bei Zelking, Gem. Zelking-Matzleinsdorf. Mostviertel (1349, Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkunde Jans von Zelking über den mit Stift Seitenstetten vollzogenen Tausch mehrerer Neureutäcker bei Zelking, Seitenstetten, 15. Juni 1349, Urkundenbuch des Stiftes Seitenstetten S. 229 Nr. 210; Angabe Lit. Müller, 1887, A.3.a) Parz bei Zelking im Gerichtsbezirke Melk, S. 154.</ref>
- Steinparz, Dorf bei Schollach, Mostviertel – mit Kirche Maria Steinparz (? 13. Jh. Staînporz)<ref name="Müller Steinparz NÖ" />
- Steinparz, Flur bei Schenkenbrunn, Gem. Bergern im Dunkelsteinerwald, Mostviertel (? 13. Jh. Staînporz,<ref name="Müller Steinparz NÖ">„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Zinsungen der dem baierischen Kloster Niederaltaich gehörigen Weingebirge in der Wachau; Aufzeichnung des 13. Jahrhunderts im Archiv für K. österr. Gesch. 1, I, 25; Lit. Müller, 1887, B.10.b.α) und β) Steinparz in der Wachau, S. 159 f; der Autor „… weiss nicht zu entscheiden, … ob diese beiden Belege einem und demselben Steinparz gelten“ oder „vielleicht der erstere Beleg auf das noch bestehende Steinparz an der Steinleiten … zielen möchte“ („nördlich von Melk“ fälschlich: südlich).</ref> Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Banntaiding der Dörfer Schenkenbrunn, Wolfreit (Wolfenreith) und Scheib(e)lwies im Dunkelsteiner Walde nördlich von Melk, bei Kaltenbaeck 2, S. 50, § 28, o. D.; nach Lit. Müller, 1887, B.10.b.α) und β) Steinparz in der Wachau, S. 159 f.</ref>
- Hasenpörz, abgekommene Ortslage bei Heubach, Gem. Sallingberg, Waldviertel (wohl zu Hase, 1280)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Stiftungenbuch von Zwettl, S. 548, Aufzeichnungen über die Grenzen des Gutsbesitzes in Haipach 1280; Angabe Lit. Müller, 1887, B.7., S. 159; Etymologie 168 f.</ref>
- Grillenportze, bei Kottes, Waldviertel (wohl „Grillenhügel“,<ref name="Grill" /> 1302)<ref>Dienstbuch das Stiftes Göttweig von 1302 (Salbuch S. 191); Angabe Lit. Müller, 1887, B.5.2.β) Grillparz bei Kottes an der kleinen Krems, im Viertel ob dem Manhartsberge, S. 157 f.</ref>
- Steinparz, Flur bei Els, Gem. Albrechtsberg an der großen Krems, Waldviertel
- Hochparzfeld, Flur bei Großheinrichschlag, Gem. Weinzierl am Walde, Waldviertel
- Nägelparz, Flur bei Weißenkirchen in der Wachau, Waldviertel (Zusammenhang unklar)
- Parcz, Flur bei Lengenfeld, Waldviertel (1354 Pörcz, 1438 Parcz, Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, von Hermann von Stratzing den Dominikanern zu Krems verkauft am 25. Jänner 1354, Urkundenbuch des Cistercienserstiftes Goldenkron in Böhmen (= Fontes Nr. 37), S. 123 f. Nr. 64; Angaben Lit. Müller, 1887, A.3.c) Porz bei Lengenfeld nördlich von Stratzing und Krems, im Gerichtsbezirke Langenlois, S. 155.</ref>
- Arlhartzpartz und Circhportz, Fluren bei Stratzing, Waldviertel (zum Namen Adelhart resp. Kirche, 1324, Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Banntaiding von Stratzing bei Krems, § 1; bei Kaltenbaeck: Banntaidingbücher 2, S. 146, Nr. 180; „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Stiftungenbuch von Zwettl, S. 644, Urkunde von 1324; Angaben Lit. Müller, 1887, B.1., S. 156 resp. B.8., S. 159; Etymologie des ersteren insb. S. 165, des zweiteren S. 169.</ref>
- Partz, Flur bei Wilhelmsburg, Mostviertel (Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Markbeschreibung des Rechtes zu Wilhelmsburg § 1, bei Kaltenbaeck: Banntaidingbücher 2, S. 145.; nach Lit. Müller, 1887, A.3.d) Parz bei Wilhelmsburg an der Traisen, südlich von St. Pölten, S. 155 f; keine Angabe zur Datierung.</ref>
- Steinparztal, Nebengraben der Unrechttraisen bei Hohenberg, Mostviertel
- Grillparz, Hügel (304 m) bei Wilfersdorf, Gem. Tulbing, am Wienerwald, Mostviertel (wohl: „Grillenhügel“<ref name="Grill" />)
- Parzgraben, Tälchen bei Gablitz im Wienerwald, Mostviertel
- Mühlparz, Hügel (396 m) bei Gaaden im Wienerwald, Industrieviertel (1376 Mühlpertz)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkundenbuch von Heiligenkreuz, S. 274, Nr. 244; Angabe Lit. Müller, 1887, B.11., S. 160.</ref>
- Viechpartz, Flur bei Perchtoldsdorf, Industrieviertel (1352, Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkundenbuch des Schottenstiftes, S. 644, Urkunde von 1324; Angabe Lit. Müller, 1887, B.8., S. 159.</ref>
- Poparz, Flur am Nussberg bei Wien-Nussdorf (1282, Name historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“,Wien, 2. Jänner 1282, Urkundenbuch v. Klosterneuburg 1, S. 28, Nr. 34; Angabe Lit. Müller, 1887, B.4., S. 157; Etymologie insb. S. 165 ff: „Foparz weiss ich sicher weder herzustellen noch zu erklären. Es kann darin ein Compositum mit porz, aber ebensowol bloss das einfache Wort vorliegen; es kann auch sein, dass es gar nicht hierher gehört“.</ref>
- In der Parz, Flur bei Neustift im Felde, Gem. Kirchberg am Wagram, Weinviertel – hier befanden sich wohl zwei abgekommene Orte Oberparz und Unterparz (ca. 1110 Porz, 1288 Porzze, urk. bis 1564)<ref name="Ober/Unterparz">Die Orte sind der Donau zum Opfer gefallen;
„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ ca. 1110, Salbuch von Göttweig, Trad. Nr. 151 (dazu der Herausgeber auf S. 157); „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urbar des Passauer Domcapitels von ca. 1230, Arch. f. österr. Gesch. 53, S. 274; Angaben Lit. Müller, 1887, A.3.b) Ober- und Unter-Parz bei Frauendorf an der Au im Gerichtsbezirke Kirchberg am Wagram., S. 154 f; der Autor dazu auch S. 151;
ausführlich: Parz oder Porz, in Heimatforschung Region Kirchberg am Wagram → Abgekommene Orte, hf-kirchberg.at, 2012, abgerufen im September 2014 – der Autor dort versucht eine Herleitung aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚Hafen‘.</ref> - Steinparz, Flur bei Irnfritz Bahnhof, Gem. Irnfritz-Messern, Weinviertel
- Obersteinparz, Untersteinparz, zwei Hügel (434 m resp. 409 m) bei Stockern, Gem. Meiseldorf, Weinviertel
- Adlerparz und Steinpartz, zwei Fluren bei Grafenberg, Gem. Straning-Grafenberg, Weinviertel (1669, Namen historisch)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Beschreibung des Burgfriedens von Grafenberg, 1694; bei Kaltenbaeck: Banntaidingbücher 2, 174a–175b; nach Lit. Müller, 1887, B.10.b.γ) Steinpartz und Adlerparz bei Grafenberg im Gerichtsbezirke Eggenburg, S. 160; zweiterer vielleicht heute der Steinberg (285 m, mit Kapelle) bei Wartberg.</ref>
- Haselparz, Weinlage<ref>Weingut Jordan: Zweigelt Ried Haselparz 2012, abgerufen am 28. September 2014.</ref> bei Pulkau, Waldviertel (zu Hasel, 1220 Haselportze, 1363 Haselpòrcz)<ref name="Pulkau">„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Urkundenbuch des Stiftes Schotten, S. 24, Nr. 18, ddo. Wien, 30. März 1220; ebenda S. 397, Nr. 331, ddo. 13. Juni 1384; nach Lit. Müller, 1887, Band 6, S. 158; „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Nr. 45 [S. 82.] nach Roman Zehetmayer: Das Urbar des Grafen Burkhard III. von Maidburg-Hardegg aus dem Jahre 1363. Band 15 von Österreichische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission: Fontes rerum Austriacarum: österreichische Geschichtsquellen. Dritte Abteilung Fontes iuris. Böhlau Verlag, Wien 2001, ISBN 978-3-205-99394-0, S. 207 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- Steinparz, Weinlage<ref>Weingut Hindler: Auszeichnungen: 2009, abgerufen am 28. September 2014.</ref> bei Retz, Weinviertel
- Parz, Flur bei Katzelsdorf, Gem. Bernhardsthal, Weinviertel
- Niederparz, Dornparz, Sandparz, Heuparz, Kohlhüttenparz, Weichselparz, Fluren bei Zwerndorf, Gem. Weiden an der March, Weinviertel (Sand- und Heuparz heute auch Siedlungen; Namen sic zu Bewuchs/Nutzung)
- Grillenpartz, abgekommene Ortslage und Burg Parz bei Schwechat, Industrieviertel (wohl „Grillenhügel“,<ref name="Grill" /> 1293, 1575 Parzpüchl; vielleicht Flur Grillenpart bei Pellendorf oder Grüllenbügl bei Guntramsdorf, zu Bühel)<ref>Gültenbuch der Abtei Heiligenkreuz, S. 75, 94; Artikel bei Stephan Neill: Versuch einer Topographie der verschollenen Ortschaften im Viertel unter dem Wienerwalde. In: Blätter des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich und Wien, N.F., 16. Jg., 1882, Grillenpartz, S. 174 f (ganzer Artikel S. 148–236;; Textarchiv – Internet Archive. Auch Lit. Müller, 1887, B.5.2.γ) Grillparz bei Rauchenwart und Zwölfaxing, im Viertel unter dem Wienerwalde, S. 157 f;
vergl. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Schloß und Veste Parz (Thurnmühle in Schwechat) ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Elisabeth Vorwahlner in meinbezirk.at, Reihe Herrschaftsitze und Mühlen (6).</ref> - Parz, abgekommener Ort bei Trautmannsdorf an der Leitha, Industrieviertel (vor 1144 Porz, mit Burg, archäologisches Denkmal)<ref>„{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, Schenkung an Kloster Neuburg, Salbuch Nr. 165; Angabe Lit. Müller, 1887, A.3.e) Parz bei Trautmannsdorf im Bezirke Bruck an der Leitha, S. 156.</ref>
- Grillenporce, Flur bei Gloggnitz, Industrieviertel (wohl „Grillenhügel“,<ref name="Grill" /> um 1140, Name historisch)<ref>Vorlage:OöUrkundenbuch Zitiert in Lit. Müller, 1887, B.5.2.δ) Grillparz bei Gloggnitz am Semmering, S. 158; auch bei Stephan Neill: Versuch einer Topographie … 1882, S. 175 (ganzer Artikel S. 148–236; Textarchiv – Internet Archive). dieser Autor vermutet bei Zwölfaxing/Pellendorf, s. o., die Deutung des mitgenannten Raie als Raach bei Müller.</ref>
unlokalisiert:
- Pinizporz (um 1150, bei St. Pölten?, vielleicht zu ahd. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Binse“);<ref>Salbuch von Göttweig, Trad. Nr. 7; Angabe Lit. Müller, 1887, B.3., S. 156; St. Pölten ist Vermutung des Autors; Etymologie ebd. S. 165</ref>
Steiermark[Bearbeiten]
- Porzbauer, Gehöft bei Eppenstein, ObersteiermarkDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. (P)
- Parz, Ort Streusiedlung bei Peesen, Gemeinde Thannhausen, Oststeiermark<ref name="Ortsrepetorium 1883">im Special-Ortsrepetorium 1883 genannt; bei Lit. Müller, 1887, S. 163, Fußnote 1.</ref>
Kärnten[Bearbeiten]
- Porzer, Gehöft bei Rettenbach im Mölltal, Gem. Mörtschach, OberkärntenDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. (P)
- Parz, Gehöft bei Gundisch, Gem. St. Georgen im Lavanttal, Unterkärnten – mit Parzgraben oberhalb<ref name="Ortsrepetorium 1883 2" />
Abgeleitete Personennamen, nicht Zugehöriges[Bearbeiten]
- Abgeleitete Personennamen sind etwa Porzer und Parzer (‚einer aus Parz‘),<ref>Albert Heintze: Die deutschen Familiennamen: Geschichtlich, geographisch, sprachlich. 2. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, 1903, S. 213; archive.org.</ref> Partz;<ref name="Gstöttner" /> historisch belegt sind aus dem Mittelalter etwa Parcer,<ref name="Müller D">Lit. Müller, 1887, D. Von Porz (Parz) geleitete Nomina agentis auf -ære, S. 162; genaue Quellenangaben dort.</ref> Porcer,<ref name="Müller D" /> Parcner,<ref name="Müller D" /> Parczner,<ref name="Müller D" /> Porcznner,<ref name="Müller D" /> Portsner,<ref name="Müller D" /> Portzner,<ref name="Müller D" /> Porcener.<ref name="Müller D" />
- Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.(P)Hofnamen auf diese Personen könnten auch sekundär übertragen sein.
- Bekannt ist der Personenname besonders durch den Dichter Franz Grillparzer, dessen Vorfahren über Bergheim im Mühlviertel wohl aus einem der Orte Grillparz stammten.<ref name="Grill">Müller sagt dazu: „das schon wegen des Familiennamens des grössten neuösterreichischen Dramendichters wichtige Grillenparz“. Zitat Lit. Müller, 1887, S. 152;
Berger 1958 vermutet dasjenige bei Waizenkirchen: Theodor Berger: Die Ahnen Franz Grillparzers. In: Oberösterreichische Heimatblätter. 1953, S. 61–65 ([[[:Vorlage:OoeGeschichte/URL]] ooegeschichte.at] [PDF]);
Etymologie behandelt in Blätter für Landeskunde, 1882, S. 174 f.; 1883, S. 167; insb. auch Lit. Müller, 1887, S. 167 f.</ref>
- Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
- Unsicher erscheinen:
- Porz am Rhein, ehem. Amt im Herzogtum Berg, später Stadt, 1975 eingemeindet nach Köln, Nordrhein-Westfalen (lateinischer Herkunft?)
- Parzerkreuz, Flurkreuz bei Gföhler, Gem. Wienerwald, Niederösterreich
- Parzach (bei Bad Bleiberg, Kärnten; mit -ach „Bach“)
- Nicht zum Wortfeld gehören
- Perzendorf an der Schmida (1083 Porzindorf) und Parschenbrunn (abgekommene Burg bei Unterparschenbrunn, 1188 Porssenprunnen),<ref>Parschenbrunn. In: NÖ-Burgen online. Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg</ref> beide wohl zu einem slawischen Personennamen Borso<ref>Lit. Müller, 1887, S. 161.</ref>
- die Parzinn, Tirol
Literatur[Bearbeiten]
- Richard Müller: Neue Vorarbeiten zur altösterreichischen Ortsnamenkunde. In: Blätter des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. N.F., 20. Jahrgang, 1887, Kapitel V. Singuläre Namenbildungen. 1. Porz, S. 151 ff (mit Abschnitten A. Einfaches Porz (Parz) als Flur- und Ortsname S. 152 f; B. Mit Porz (Parz) im zweiten Teile zusammengesetzte Flur- und Ortsnamen S. 156 f); C. Mit Porz (Parz) im ersten Teile zusammengesetzte Flur- und Ortsnamen S. 160 f; ganzer Artikel S. 70–196 (Textarchiv – Internet Archive).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />