Patrick Falk (Basketballspieler)
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 20. April 1974 | |
| Geburtsort | Berlin, Deutschland | |
| Größe | 196 cm | |
| Position | Shooting Guard / Small Forward | |
| Vereine als Aktiver | ||
| –1995 1992–1995 1995–1996 1996–2000 2000–2001 2001–2002 | ||
Patrick Falk (* 20. April 1974<ref>Auf den Seiten der Gießen 46ers ist im Unterschied zu den Angaben bei FIBA Europa und der BBL der Juli als Geburtsmonat angegeben (siehe Weblinks).</ref> in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler, der 1995 beim ersten Europacuptriumph einer deutschen Vereinsmannschaft im Kader des Korać-Cup-Siegers Alba Berlin stand.
Leben[Bearbeiten]
Falk entstammt der Jugendarbeit des TuS Lichterfelde, er wurde mit dem TuS Li in verschiedenen Jugendaltersklassen Deutscher Meister. Mit der Berliner Goethe-Oberschule gewann er den Bundesschulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia, war im Endspiel 1989 mit 31 Punkten der entscheidende Spieler.<ref>Dramatik bis in die Schlußsekunden. In: Basketball. Amtliches Organ des Deutschen Basketball-Bundes. 17. Mai 1989.</ref>
Der Jugendnationalspieler stand dann mit einer Doppellizenz im Rahmen eines Kooperationsabkommens ab 1992 auch im Aufgebot des Erstligisten Alba Berlin. Nach dem Zweitligaaufstieg des TuS Li 1993 wurde die Mannschaft von Spielertrainer Emir Mutapčić betreut und hatte neben Falk verschiedene andere Doppellizenzler im Kader wie bspw. Sebastian Machowski, Drazan Tomic und Alexander Frisch oder später Mithat Demirel und Stipo Papic. Nach dem Korać-Cup-Sieg von 1995 verließ Falk Berlin und wechselte zum Erstligisten MTV 1846 Gießen. Auch hier gelang ihm nicht der erhoffte Durchbruch, so dass er weiter Richtung Süden zum Ligakonkurrenten SV Tally Oberelchingen wechselte. Mit diesem Verein nahm er zwei weitere Mal am Korac Cup teil, ohne die Erfolge mit Alba wiederholen zu können. 1999 zogen sich die Elche aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurück und kooperierten fortan mit dem regionalen Konkurrenten SSV Ulm 1846. Falk, den Vielseitigkeit, ein guter Distanzwurf sowie die Verteidigungsarbeit auszeichneten,<ref>Von Bourgain bis Walker. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 40.</ref> stand in der Saison 2000/01 im Erstligakader der Ulmer, konnte aber den Abstieg des Vereins nicht verhindern, der mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten verbunden war. Anschließend kehrte Falk nach Berlin zurück und wurde Jugendtrainer bei Alba Berlin, wo er im weiteren Verlauf unter anderem die A-Trainer-Lizenz erwarb. Falk ist ein Vetter des früheren American-Football-Spielers Wanja Müller.<ref>Dietmar Wenck: Fasziniert vom "Schach auf dem Rasen". Tagesspiegel, 3. März 1997, abgerufen am 24. Mai 2026.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Was machen die Korac Cup-Helden 25 Jahre nach ALBAs größtem Titelgewinn? – Bericht über das Wohlergehen der Spieler von Alba Berlin
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielerinfo: Falk, Patrick ( vom 26. Juli 2014 im Internet Archive) – Profil auf den Historieseiten der Gießen 46ers
- Patrick Falk – Übersicht über Teilnahmen an internationalen FIBA-Turnieren (englisch)
- Patrick Falk – Spielerprofil auf der Website der easyCredit Basketball-Bundesliga.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Falk, Patrick |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1974 |
| GEBURTSORT | Berlin |